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KBC auf 6095 kHz analog

Startbeitrag von Metthi am 08.10.2011 13:02

Hallo, ich habe hier in Braunschweig gerade KBC mit einem Hammersignal auf 6095 kHz in analog AM. Wo kommt das her? Großherzogtum Luxemburg?

Die 50 interessantesten Antworten:

Ich habe nun KBC auch einen Empfangsbericht via Email gesandt, um sie zu ermutigen, regelmässig via Wertachtal zu senden (an einer QSL-Karte bin ich nicht weiter interssiert). KBC sendete ja früher über verschiedene Sendeanlagen, ich kann mich auch an Sendungen über die 1386 Kaliningrad erinnern vor Jahren. In Wertachtal können sie für etwa 100 Euro pro Stunde senden; so wäre ein regelmässiger Sendebetrieb wohl finanzierbar, gut 100'000 Euro würde dies jährlich kosten.
Wenn man hingegen in die DAB-Netze von Grossbritannien, Irland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland, Oesterreich, Schweiz, Polen, Ungarn, Litauen, Estland, Lettland, Tschechien, Slowakei, Italien, Frankreich, Spanien und Portugals herein wollte, so wäre dies weit kostspieliger; mit der guten alten Kurzwelle kann man so mit einem einzigen Sender all diese Länder erreichen.
Hier war der Empfang wirklich hervorragend, das sehr starke Signal wurde nur selten durch tiefes Fading etwas gestört.

von dxbruelhart - am 09.10.2011 19:44
Zitat
Charlie Prince
Die 100 EUR sind allerdings bei 24/7-Betrieb zu veranschlagen, hinzu kaemen Urheberrechtsabgaben. Nur nichtkommerzielle Partner kommen guenstiger weg! Sollten Eric und Co. es schaffen, einen Gesamtpreis von 120 EUR/h bei Sa.So-Halbtagsbetrieb zu erreichen, waeren dies also mehr als 140.000 EUR jaehrlich. Das lohnt bei der derzeitigen Nachfrage nicht!

http://www.media-broadcast.com/fileadmin/user_upload/Downloads/PL_Analoge_Hoerfunk-Sendeanlagen_MB_110901.pdf

Wenn's troestet: So sympathisch mir Herr Brodowsky auch ist - ich kenne preiswertere Loesungen :-)


KBC ist weitestgehend ein nichtkommerzielles Projekt bzw. Radio; zudem wohnen im Empfangsbereich der 6095 aus Wertachtal mindesteens 300 Millionen Menschen; da lässt sich doch auch potentiell mit diesem guten Musikprogramm jeder hundertste zum hören motivieren; so könnte also KBC hier bei gutem Marketing gut und gerne 3 Millionen Hörer gewinnen; der Kurzwellenempang in 49m.Band ist auch heute noch in vielen Haushalten präsent, wenn auch nur noch selten genutzt.

von dxbruelhart - am 10.10.2011 11:41
Zitat
Klaus Wegener

Hmmm... ich ging jetzt wirklich der Annahme, es handele sich um die "Korean Broadcasting Coperation" aus Seoul, also dem Pendant zu "Voice of Korea" aus Pyongyang.


Der südkoreanische Rundfunk heißt KBS (Korean Broadcasting System).

Zitat

Wenn das nicht der Fall ist, kann man jemand einen Link dieses KBC posten, um was fuer ein Programm / um welche Station es sich handelt?


Bitteschön: http://www.kbcradio.eu/ ;)

Es handelt sich um das Hobby eines niederländischen Versandhändlers für Funktechnik. Der Laden steckte auch hinter "Big L" auf 1395 kHz.

von Weltempfängermatze - am 11.10.2011 15:56
@ Wiesbadener

Zitat

100 kW Wertachtal ist freilich auch die einzige Möglichkeit wirklich mal Hörer zu finden.


Sind dann halt nur die paar Leute, die auch noch aktiv Kurzwelle hören. Wenn man das Programm dann mit Werbung für Amateurfunktechnik füllt, könnte das Konzept möglicherweise sogar aufgehen.



@ Weltempfängermatze

Zitat

Es handelt sich um das Hobby eines niederländischen Versandhändlers für Funktechnik. Der Laden steckte auch hinter "Big L" auf 1395 kHz.


Achso, ich hatte mich immer gewundert, warum da soviel für Funktechnik geworben wurde.


von Kay B - am 11.10.2011 16:42
Die Kurzwelle ist doch mittlerweile wirklich tot. Da war die Verbreitung über MW schon schlauer gewesen. Außer uns verrückten DX-Enthusiasten und ein paar Ausländern, die sich keine Sat-Schüssel auf den Balkon stellen dürfen, hört doch heute keiner mehr KW.

MW hingegen kann man mit fast jedem Standard-Radio noch empfangen. Das war ja auch für Trucker interessant, weil sie so über weite Strecken einen Sender über MW hören können.

Aber die neuen Trucks von Scania und Konsorten haben bestimmt kein KW-Radio mehr an Bord, höchstens MW.

Jetzt ist auch die DW von der KW weg, da ist doch an Hörern nun wirklich nichts mehr zu holen. Sollen lieber ihr Geld in Gewinnspiele o.ä. investieren, wenn es darum geht den Gewinn strategisch zu senken um hohen Steuerzahlungen zu entgehen. Weil genau das wird die Motivation hinter KBC Radio sein. Kann mir niemand erzählen, dass er ernsthaft glaubt, einen Kurzwellensender durch Werbeeinnahmen finanzieren zu können.

von Manuel M. - Bonn - am 12.10.2011 09:10
Hello...ersteinmal....
am 16.10.2011 ab ca. 17 Uhr war ich auch dabei.

Mit meinem Sony ICF 2001D ( Stabantenne ) konnte ich KBC mit brauchbarem Signal in Hamburg
recht gut hören.

Danach habe ich einen ..alten, verstaubten, ex BW Siemens Empfänger ( Röhre )
angeschlossen....und siehe da....Supersignal 9+40 und Radio 3-5


Bis Sendeschluß ..es war ein Genuß...alte Zeiten wurden wach.

Auf KW 6480.5 49 M Band hörte ich ,später,auch noch einen NL Piraten...Radio Marconi ?

Wie oben schon beschrieben werden meine Sonntage,ab jetzt, mit Radiohören ausgefüllt werden.

mit freundlichem Gruß aus Hamburg


von Radio Veronica - am 17.10.2011 11:27
In Halle/S. Bombensignal. Geht sogar mit fast eingeschobener Teleskopantenne mit meinem 7600GR im Störnebel meines PC, Dreambox usw., dort ist sogar schon der UKW-Empfang beeinträchtigt.

Das Audiosignal der 6095 ist z.Z. stärker dynamikkomprimiert, daher die fehlenden Bässe, der Audio-Kompressor ist auf gute Sprachverständlichkeit optimiert, deshalb der blechernde, plärrende, schepperne Sound. KBC hat im Klang Ähnlichkeit mit der MW DLF 756kHz, der plärrte auch immer schon so stark, hier auf der KW kommt nur noch das Fading hinzu ;-). Für DAB+ "minimal-Datenrate" - und extrem Dynamikkompressor "verwöhnte" Ohren ala BOB, Energy, Absolut, ist das hier auf der KW wohl immer noch HiFi :D.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 23.10.2011 11:44
@ Kay B,

Ja es sind Potentiometer.
Hinter der Klappe sind 9 Vertiefungen. Eine pro Senderspeicher dazu ein Passender Stellstift
der in diese Vertiefungen passt. So ähnlich wie ein Inbusschlüssel.
Durch Verstellen ändert sich dann die Empfangene Frequenz.
Wobei das Ganze Damals noch nicht ausgereift gewesen ist. Die Stabilität der Eingestellten
frequenzen war nicht gut. Ohne AFC nicht zu gebrauchen und es hatte Wackelkontakt.
Ich habe diese Speicher zumeist nicht genutzt.
Der Unterschied zwischen den SR 3930 und SR 3930/1 ist mir nicht geläufig.
Der Lautstärkeregler meines SR 3930 funktioniert nach 21 Jahren immernoch ohne Jedes Knacken,
Wackelkontakt etc. Enfach Top.
An die Moderaoren : Sorry für das OT.
MfG Det.

von RADIO354 - am 21.11.2011 10:06
Hier im Nahetal (Rheinland-Pfalz) auch super Empfang von "The Mighty KBC". Laut KBC Radio wendet sich das Programm vorrangig an Hörer aus den Niederlanden, doch 6095 Wertachtal scheint ja so gut wie in ganz Deutschland empfangbar zu sein. Es sendet von 9-17 Uhr UTC an Samstagen und Sonntagen (Quelle: Sender & Frequenzen Jahrbuch 2012, erschienen im Siebel-Verlag). Ich höre es auch sehr gern.
PS: Vor einigen Jahren wurde die Mittelwellenfrequenz 531 Burg/Sachsen-Anhalt an KBC Radio vergeben. Im September 2011 wurden Tests ausgestrahlt, seitdem hört man allerdings nicht allzu viel davon - ich empfange dauerhaft Radio Algerien auf MW 531.
Auf MW531 darf mit bis zu 10kW vom Standort Burg gesendet werden.
KBC Radio auf Mittelwelle 531 Burg Sachsen Anhalt 10KW
Weiß jemand genaueres, ob KBC vorhat, die Mittelwelle 531 bald dauerhaft in Betrieb zu nehmen?

von Hunsrücker - am 29.01.2012 13:40
Die Tests hatte ich gehoert, die Reichweite war ueber die Bodenwelle aber noch bescheidener als seinerzeit die 603 kHz mit Oldiestar vom Sender Zehlendorf bei Oranienburg. Dort setzte man 20 kW ein und hatte gegen die leistungsstarken Gleichkanalsender im Ausland aber nichts entgegenzusetzen. Tagsueber versorgte man mit 20 kW den Grossraum Berlin mit praktikabler Signalstaerke, in die Flaeche ging es ungefaehr 100 km. Die 10 kW von Burg kamen mit Truckradio nicht ueppig weit, meines Wissens hatte man auch nur 10 kW.

KBC schafft am noerdlichen Berliner Stadtrand mit der 6095 kHz zwar eine eindrucksvolle Signalstaerke, es gibt aber ganztags mehr oder weniger tiefes Fading. Um die Mittagszeit bricht das Signal fuer etwa 2 h maechtig ein und ist durchaus auch mal einige Zeit im Fadout, momentan laeuft es aber teilweise minutenlang stabil wie ein Ortssender.

Was ich mich aber frage: Das "Hobby" KBC kostet doch nicht gerade wenig...

von PowerAM - am 29.01.2012 14:33
Und wieder ist Feierabend, jetzt höre ich einen lokalen Veranstaltungsfunker auf UKW...
Das Signal von KBC war zu Sendebeginn heute gut, in der Mittagszeit (ab ca. 13 Uhr MEZ) gab es Fading und ein paar Störgeräusche, ab ca. 14 Uhr war das Signal aber bombenfest und nahezu störungsfrei. Als Empfänger kam heute mal überwiegend der Tecsun PL 310 und als Antenne eine Falcon HF Mobilantenne Modell "Outback-1899" zum Einsatz. Die ist zwar eigentlich für die Amateurfunkbänder, aber man kann den oberen Stab unterschiedlich weit einschieben, und damit dem Empfang etwas optimieren. Jedenfalls ist diese zimmertaugliche "Angel" weitaus besser als nur die Stabantenne.

von Bolivar diGriz - am 29.01.2012 16:45
Hatte ich auch. Traeger war aber noch da. Einen Gleichkanalstoerer scheint es dahinter zu geben. Fading nimmt auch zu, das ist leider immer nachmittags so. Bis zum Sendeschluss wird es dann bei mir fast unertraeglich, die Verzerrungen hoeren irgendwann nicht mehr auf.

RF-Gain beim Roadstar eigentlich nie (!) am Rechtsanschlag stehen lassen. Idealerweise folgendermassen einstellen: Bandbreitenschalter auf "narrow" und RF-Gain so weit runterdrehen, bis das Signal gerade noch aufnehmbar ist. Jetzt mit dem Tuning auf besten Empfang einstellen, ggf. ist das Signal auch minimal daneben am besten ungestoert hoerbar. Jetzt Bandbreitenschalter auf "wide" und den RF-Gain auf die Schwelle setzen, wo der Empfang stark ist und gerade noch nicht bzw. nicht mehr abgeschwaecht wird. Klingt dort am besten! Zum Vergleich: Am Rechtsanschlag ist der Klang rauh und kratzig. Mittlere Einstellung bis maximal 2/3 haben sich bei meinem Roadstar fuer normal starke Signale bewaehrt.

Den Rechtsanschlag brauchst Du maximal fuer das Piratenhoeren im X-Band. Wie kommst Du da hin? Ganz einfach: Im Batteriefach auf "10 kHz" Schritte umschalten, einen Reset machen und auf MW "slow" in 1 kHz-Schritten abstimmen. Damit geht auch das X-Band oberhalb 1,62 MHz. ;)

von PowerAM - am 12.02.2012 10:54
Ja, Ingo... :) Die Empfindlichkeit auf UKW ist leider nicht (mehr) die beste, die Trennschaerfe nicht mehr zeitgemaess. Auf LW, MW und KW spielt das Ding in einer Liga mit guten aktuellen Weltempfaengern, klingt aber um Welten besser. Fuer viele ist es nicht vorstellbar, ein ungestoerter MW- oder KW-Empfang muss auf diesem Geraet klanglich nicht schlechter sein als ein UKW-Sender. Leider gibt es praktisch kaum noch gut klingende amplitudenmodulierte Rundfunksender. KBC ist, um auf's Thema zurueckzukommen, zwar akzeptabel, eigentlich aber auch nicht berauschend. Radio 10 Gold auf 1008 kHz klang damals goettlich, die 1395 kHz von Big L auch nicht schlecht. Je nach gesendetem Inhalt ist die 1422 kHz vom DLF noch okay, die Kurzwellenfrequenz im 49 m-Band klingt dagegen unterirdisch.

von PowerAM - am 04.03.2012 12:56
Ich habe laut Luftlinie.org ziemlich genau 40 km bis zum Sender und leider stark schwankenden Empfang. Haeufig auch tagsueber mit Fading, zum Teil bis zum Fadeout. Zuletzt aber mit einem generell deutlich niedrigeren Signalpegel als noch im Sommer. Bis zum Wohnort meiner Freundin sind es etwa 46 km und dort ist das noch ausgepraegter.

Bislang habe ich meinen Roadstar TRA-2350P oder den Tecsun PL-310 benutzt. Letzterer braucht wegen der viel zu kurzen Teleskopantenne ein paar Meter Draht, dann spielt er auch. Das muss ich seit ein paar Wochen auch mit dem Roadstar machen - sonst schwankt der Signalpegel bei mir zu stark.

Dass Nauen mit Richtstrahlung arbeitet, das weiss ich. Koennte jemand ungefaehr sagen, wieviel Sendeleistung in meine Richtung noch abgestrahlt wird?

von PowerAM - am 12.11.2013 06:42
Mit der Richtstrahlung kann ich Dir nicht viel helfen. Hauptrichtung soll 100 bis 240 Grad sein, also grob Süden in einem breiten Winkel.

Ich vermute mal, das Problem ist die Entfernung selbst. 40 km ist ungünstig, weil zu nah. Da sitzt Du oft am Rande der toten Zone oder schon mittendrin. Das ändert sich ständig je nach Sonnenstand, Sonnenfleckenanzahl und Erdmagnetfeld.
Daher hast Du viel Fading oder gar keinen Empfang.
Die Bodenwelle wird bei Dir schon ziemlich schwach sein.
Wertachtal als Sendestandort wäre für Dich viel günstiger.

Da man an der Physik nichts ändern kann: Geniesse es, wenn der Empfang mal gut ist.

von Christian_66 - am 12.11.2013 20:11
Hallo ihr beiden! ;) Danke fuer die Resonanz. Wandlitz ist korrekt. Bernau ist der Empfangsort, wenn ich mich am Wochenende bei meiner Freundin aufhalte. Ich sitze also, wenn ich es mir auf der Karte anschaue, gut und gern in der Nullstelle der Antenne. In meine Richtung geht folglich recht wenig raus.

Wertachtal war, allein schon wegen des schoeneren Klangs, fuer mich deutlich guenstiger. Dagegen klingt Nauen vergleichsweise dumpf. Fading gab es auch bei den Sendungen von dort, nur ging es laengst nicht so tief und beim Empfang mit meinem Roehrenkasten konnte das die Schwundregelung fast immer ausgleichen. Lediglich gegen die zeitweise auftretenden Verzerrungen konnte das Ding auch nichts ausrichten - es war aber auch der einzige Punkt, an dem man beim Zuhoeren mit diesem Roehrengeraet auftretendes Fading erkennen konnte.

Ich habe versucht, mit etwas mehr Antenne auch etwas mehr Signal zu gewinnen. Mehr als 'ne 1/10 Lambda kriege ich aber in der Stube nicht aufgehangen. Macht sich schon bemerkbar, selbst wenn mir der Tecsun PL-310 nur 3 bis 6 dBu mehr anzeigt. Im Roehrenkasten ist der Unterschied deutlich. Trotzdem aendert es nichts am zeitweise vollkommen wegfadenden Signal.

Wenn's am Wochenende vom Wetter her lohnenswert ist, dann werde ich mal mit dem Roadstar und einem guten Kopfhoerer hinfahren. Ich will mal hoeren, wie der Sender klanglich ohne alle Stoerungen und ohne Fading klingt.

von PowerAM - am 14.11.2013 06:06
Am Fading wirsd man wohl bei der Lage nicht viel ändern können, außer vielleicht mit riesengroßen Außenantennen die einen sehr flachen Abstrahlungswinkel haben und damit die steil von oben einfallenden Raumwellen gegenüber der Bodenwelle benachteiligen.

Interessant: Fading tritt hier bei mir bei Tageslicht seltsamerweise überhaupt nicht auf.

Bezüglich Signalstärke mit Innenantenne könntest Du mit einer einfachen Loop (mindestens 1qm Fläche) und einem kleiner Verstärker mit FET (BF245, 2N3819 o.ä.) dahinter experimentieren. Damit könnte bei optimaler Ausrichtung die Ausblendung lokaler Störungen durch die Loop den Störabstand merklich ansteigen lassen, so dass man mit dem Verstärker noch ordentlich etwas an Signalstärke rausholen kann. Auch die Resonaz einer abgestimmten Loop führt nach meinen Erfahrungen zu deutlich (!) besseren Sigbnalstärken als kurze unangepasste Drähte.

Gruß
Arne

von Arne_BLN - am 14.11.2013 17:45
Heute ist der Empfang deutlich besser. Langsames Fading, jedoch kaum Verzerrungen und kein vollstaendiges Fadeout. Das sind Signale, die mein Roehrenkasten mit seiner Schwundregelung perfekt ausregelt. Den Roadstar TRA-W2350P habe ich darauf zu stehen und der pumpt deutlich mit der Lautstaerke. Faszinierend, auf was der Hersteller in den 1960ern geachtet hat! Solange das Signal nicht zerrt oder von Gleichkanalbelegungen gestoert wird, bleibt es qualitativ einwandfrei hoerbar.

Zwar klang Wertachtal irgendwie "waermer" als Nauen, man hat sich aber doch mit dem Verbiegen des Klangsprektrums fuer die Kurzwelle ziemlich viel Muehe gegeben. Auch mit einem (normgerechten?) Kurzwellensignal kann man Musiksendungen hoeren, ohne dass sich einem die Fussnaegel aufrollen!

von PowerAM - am 09.02.2014 09:49
Und ich scheine extrem unguenstig zu wohnen. Vor ein paar Wochen fuhr ich sonnabends einfach mal hin, das schoene und ausgesprochen sonnige Wetter hielt mich nicht drinnen. Aufgeruestet hatte ich mein Fahrzeug mit einer Kathrein-Magnetfussantenne, auf der sich eine urspruenglich fuer 4 m bemessene und von mir fuer 3 m eingekuerzte Federfuss-Stabantenne befand. Angeschlossen hatte ich den Tecsun PL-310, dessen Kopfhoererausgang wiederum an den Aux meines Kenwood DAB4551U ging. Sollte ja auch einigermassen klingen. Ich hatte einen Termin in Berlin-Tegel, nahe des Industriegebiets Holzhauser Strasse. Nach Berlin ueber die Doerfer, bei Frohnau dann auf die B96 stadteinwaerts gefahren.

Das Fading hatte ich wie gewohnt etwa bis zur Glienicker Spitze, also der Grenze zwischen dem Ort Glienicke und Berlin-Frohnau. Ab dort nach dem Abbiegen auf die B96 mit jedem Kilometer mehr Signal, das Fading war komplett verschwunden. Nach dem Abbiegen von "Am Nordgraben" auf die Holzhauser Strasse habe ich die Bandbreiteneinstellung dann auf "breit" gestellt und mich am nochmal volleren Klang erfreut. Hauptsaechlich im Bassbereich war der Klang nun richtig wuchtig, die Hoehen sind bei KBC ja ohnehin nicht uebermaessig prall.

Nach Erledigung aller Aufgaben fuhr ich gegen Mittag Richtung Nauen weiter, alles ueber die Landstrasse. Normalerweise bricht bei mir zuhause das Signal mittags stark ein, das Fading wird schneller und die Ausloeschungen laenger. Ueblicherweise schalte ich dann ab, es ist nicht mehr zu ertragen. Das einsetzende Fading hatte ich ganz leicht erahnen koennen, ab Haselhorst war es dann weg (ich fuhr ueber Falkensee aus Berlin heraus).

Der mit dieser Antenne sowie einer weiteren fuer 11 m wohl nach "Sputnik" aussehende Reiskocher war kurz vor Nauen ein interessantes Objekt fuer eine POL-Kontrolle, die aber wohl nur Produkt der Neugier war. Es wurden keine Dokumente kontrolliert, am Fahrzeug waren nur die Antennen sowie "mehrere Funkgeraete" von Interesse (es gab aber nur eins!).

Kurz vor dem Ziel machte der Tecsun dann dicke Backen, klanglich wurde es "rauher" und das Signal der 6,095 MHz war dann in beide Richtungen etwa 40 kHz breit. Ohne Dachantenne ging es dann wieder, aus dem Fahrzeug heraus reichte es auf dem Heimweg aber nur bis Kremmen mit der Teleskopantenne im Innenraum. Ich fuhr ueber die B273 wieder heim, auf die A10 hatte ich keine Lust. Bei Kremmen kam die Dachantenne wieder dran, das Signal hatte gegen 14 Uhr aber bereits das von zuhause gewohnte Fading. Zwischen Germendorf und Oranienburg gab ich dann auf, das inzwischen schneller gewordene Fading glich dem Klang einer schnell fahrenden Dampflok. Oranienburg scheint genau in der Nullstelle der Antenne zu sein, es wurde mit jedem Meter weniger. Zuhause angekommen probierte ich es im Stand nochmal und hatte etwas mehr Signal als in und um Oranienburg, das Fading machte das Zuhoeren aber unattraktiv.

Heute an meinem Wohnort noch leichtes Fading bei ansonsten gutem Signal, leider hab' ich jetzt ein Powerline-Gehaemmer im gesamten 49 m-Band und mein geliebter Roehrenkasten holt sich diese Stoerungen wohl ueber das Stromnetz. Der auf Akkustrom laufende Roadstar TRA-2350P wird je nach Aufstellungsort in der Wohnung von den Stoerungen verschont.

von PowerAM - am 16.02.2014 10:13
Chinesisch?
Gestern war übrigens Radio Gloria (und ein paar andere Stationen) auf der Frequenz des Hamburger Lokalradios auf 7265 ebenfalls ausgesprochen gut zu empfangen, mit dem heimischen "Degen" nochmals deutlich besser als über das WebSDR Twente. Auf dem WebSDR fällt allerdings die merkwürdige Modulation auf. Es sieht aus wie ein SSB-Signal, ist aber unter der Einstellung AM sehr gut zu empfangen. Die alten Radios Philips Philetta und Mende können mit dem Signal allerdings nicht viel anfangen. Es ist zu hören, aber schwach. Das liegt offenbar nicht nur an der Antenne, insbesondere die Philetta braucht sich normalerweise nicht verstecken hinter dem Degen.

von Bolivar diGriz - am 24.03.2014 14:00
Es ist vermutlich ein arabischsprachiger Sender, der vor 2 bzw. 3 Wochen schon ueber das KBC-Programm buegelte. Vor dem Aufheizen des Senders, was etwa 4 min vor Sendestart um 10 Uhr Oz erfolgt, war er stark hoerbar, jedoch akustisch auch stark verzerrt. Klang so, als wuerde man schon mit einem uebersteuerten Signal in den Sender gehen. Okay, laut war er!

Ganz auf Gleichfrequenz liegen beide nicht, ich habe ein Ueberlagerungspfeifen bei Einstellung des Roadstar auf 6,095 MHz.

Abgesehen vom jetzt bereits stark ausgepraegten und schnellen Fading, das leider auch Verzerrungen und Ausloeschungen nicht einspart, ist der zweite Sender dahinter jetzt nur noch als Gebrabbel aufzunehmen. Hat jemand eine Idee, wer das sein koennte?

von PowerAM - am 13.04.2014 08:05
Also ich habe hier und am WebSDR in Twente/NL bisher nichts davon beobachten können. Aus allen mir bekannten Frequenzlisten ist da auch nichts zu erkennen, was in diesem Frequenzbereich zu dieser Uhrzeit in Frage käme. Starker Direktempfang aus dem Nahen Osten auf dem 49m-Band ist um die Uhrzeit durch die Tagesdämpfung auch eher unwahrscheinlich, würde sogar sagen unmöglich.
Ist der zweite Sender nur am Roadstar zu hören oder auch mit anderen Geräten?

Vielleicht handelt es sich um ein Mischprodukt welches im Roadstar selbst oder einem anderen elektronischen Gerät in nächster Umgebung entsteht (so etwas gibt es, konnte ich beobachten als der MW-Sender in Britz auf 990kHz noch aktiv war - da gab es dann Brummträger mit verzerrter Deutschlandradio-Modulation).

Um das rechnerisch nachzuvollziehen wäre es notwendig die tatsächliche Sendefrequenz des (mutmaßlich arabischen) Senders herauszufinden. Also wenn er zu hören ist einfach mal auf allen KW-Bändern nach einem sehr starken arabischen Sender suchen und vergleichen, Frequenz notieren. Dann sehen wir weiter.

von Arne_BLN - am 13.04.2014 11:02
Songs about drinking and maybe also about driving. Nice theme on a sunday morning! :joke: All together on KBC...

Leichtes Fading ohne kompletten Signaleinbruch, leider hier nicht anders zu haben. Na ja, es gab schon Tage mit noch schlechterem Empfang.

Empfangen heute mit der 1961er Nordmende Carmen mit ca. 4 m Drahtantenne im Haus. Mehr geht hier nicht. Klanglich wie immer schoen, in dem Geraet vom Fading abgesehen sehr ueberzeugend. Die Dinger wurden eben noch fuer gut klingenden AM-Empfang gemacht. Und solange man dann nicht auf die duenne Modulation einer BR-801 kHz angewiesen ist, klingt es auch ansprechend. Mag man ueber die Dinger denken, was man will, die Chinesischen Musiksendungen auf Kurzwelle klingen durchweg auch sehr amtlich. So gut kann AM klingen!

von PowerAM - am 27.04.2014 08:23
Bei Verwendung eines Empfängers / SDR-Programms mit S-AM kann man die durch Trägerschwund bedingten Verzerrungen drastisch reduzieren. In STUDIO1 z.B. hört man dann nur leichte Klangverfärbungen.



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██║ ██╗██████╔╝╚██████╗ ██║ ██║██║ ██║██████╔╝██║╚██████╔╝╚██████╔╝██║ ██║██║ ██║██║ ╚═╝ ██║
╚═╝ ╚═╝╚═════╝ ╚═════╝ ╚═╝ ╚═╝╚═╝ ╚═╝╚═════╝ ╚═╝ ╚═════╝ ╚═════╝ ╚═╝ ╚═╝╚═╝ ╚═╝╚═╝ ╚═╝


in MFSK-64 gegen 13.30 MESZ:

Before RSID:



Some recent news about shortwave, also know as "high frequency"
...

"The [U.S] Department of Veterans Affairs plans to build a
nationwide high-frequency radio network to connect its medical
facilities in case of an emergency that knocks out other forms of
communications — applying century-old technology to current
needs. ...

"The network will include an undefined number of high-powered
'backbone' stations equipped with 200-watt transmitters designed
to receive and automatically relay communications from 125-watt
stations located at approximately 200 Veterans Health
Administration facilities, VA said."

Full text: http://bit.ly/1CU31CD






Sending Pic:122x80;





Thanks to The Mighty KBC.




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http://www.defenseone.com/technology/2014/10/preparing-future-catastrophes-va-reaches-past/96824/

roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 25.10.2014 13:35
The Latest 6095AM News

Frequency changes for The Mighty KBC We are delighted to announce that from the 1st June 2015, KBC will be heard daily on medium wave. We will broadcast on 1602 kHz between 07.00 – 19.00 CET from transmitters aboard the LV Jenni Baynton. Our Sunday shortwave transmissions will continue on 6095 and we will add an extra hour onto 7375 transmission. To facilitate these latest changes, our Saturday 6095 transmissions will end on Saturday March 28th but all regular shows will be maintained on a new KBC Internet stream which will be available online 24/7. Also, look out later this year for KBC on DAB+ We hope you enjoy our new outlets and will join KBC on MW, SW, DAB+ and Online. Check out our website kbcradio.eu and our FB page facebook.com/TheMightyKBc for all the latest news.

http://www.kbcradio.eu/index.php?dir=news/detail&id=403

von jb luxbg - am 16.03.2015 10:59
LOG: 6095 kHz 12.30z KBC/radiogram MFSK-64 O=5


RSID:

We are delighted to announce that from the 1st June 2015, KBC
will be heard daily on medium wave. We will broadcast on 1602 kHz
between 07.00 19.00 CET from transmitters aboard the LV Jenni
Baynton. Our Sunday shortwave transmissions will continue on 6095
and we will add an extra hour onto 7375 transmission. To
facilitate these latest changes, our Saturday 6095 transmissions
will end on Saturday March 28th but all regular shows will be
maintained on a new KBC Internet stream which will be available
online 24/7. Also, look out later this year for KBC on DAB+ We
hope you enjoy our new outlets and will join KBC on MW, SW, DAB+
and Online. Check out our website kbcradio.eu and our FB page
facebook.com/TheMightyKbc for all the latest news.


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roger
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http://www.radiowaddenzee.nl/

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 21.03.2015 13:31
Nauen gibt heute alles! Angesichts des lausigen Wetters hebt der bis jetzt bei mir fast fadingfreie Empfang die Stimmung betraechtlich. Normalerweise ging es bis zum Mittag immer ganz gut, bevor am Nachmittag das Fading mehr und mehr den Hoergenuss stoerte. Mag es daran liegen, dass der Boden zwischen Nauen und meinem Wohnort regennass ist? Ich empfange wohl ueberwiegend Bodenwelle aus 42 km, wohne jedoch unguenstig fuer das Richtdiagramm.

Die gerade laufende Oldieshow mit einem Rock 'n' Roll-Fetzer nach dem anderen klingt im Roehrenkasten echt fundamental. Irgendwie schon authentisch fuer ein Radio aus den fruehen 1960ern. Schade, dass das bald entfallen soll!

von PowerAM - am 21.03.2015 13:42
Es gab 10:00 und 14:00 je 2 Führungen, einmal Technik und einmal vom Heimatverein.
Wir waren etwa 12:15 da, natürlich hatten wir uns14:00 Uhr für das Gespräch mit den Techniker entschieden, was überwiegend im Betriebsraum statt fand. 2,5h Gespräche zu dem ganzen Aufbau, Steuerung der Anlage, Wartung und vieles mehr. Der, der gestern erklärte hatte, vermttelte echt tiefgreifendes Wissen, und ist mit viel Herzblut bei seienem Job, sind nur noch 5 Leute. Für mich war es sehr interessant, auch z.B. mal die DRM-Details zu Radio Andernach und die Hintergründe zu wissen, wie alles abläuft und und und ... .
Kann ich hier gar nicht alles schreiben.
Für mich hatte es sich es auf Grund der interessanten Gespräche im Technikraum daher sehr gelohnt, vorher hatte ich mir noch das Buch "Geschichte des Militärfunks" für 10€ gekauft und vom Autor Roland Stock signieren lassen. Das Buch ist online derzeit vergriffen, Amazonpreis 14,95€.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 14.09.2015 07:46
So weit ich mich erinnere, hier in Kürze. 8k Audiostream mit neu entwickelten Codec von Frauenhofer, den derzeit natürlich kein Stand-Alone-DRM-Radiompfänger kann, wäre der Datenstrom unverschlüsselt. Name des Codecs wurde nicht genannt. Für 8K klangs sehr gut, etwa wie 16-20k des alten DRM-Codecs, meiner Einschätzung nach. Dann noch mal 8k Datenstrom zur Übertragung ausgewälter Webseiten, oder anderer Daten, z.B. Zeitungen als pdf., gestern waren es ein paar Belanglosthemen von n-tv in HTML, was mich nie interessieren würde, wäre ich bei der Marine.
Das Ganze ist adressiert in so einer Art geschlossene Benutzergruppe, wird mit an Hardware verdongelter Software von Frauenhofer, auf versprengten Marineschiffen wieder dekodiert und dort aufgezeichnet bzw. live hörbar gemacht.
Die Austrahlungen sind für die abgelegensten Marineschiffe vorgesehn, die sonst Internet und Datenübertragung nur über extrem teure Satellitentelefone in ISDN-Geschwindigkeit machen könnten.
Kodiert wird das Ganze vor Ort in Nauen auch mit an Hardware verdongelter Software von Frauenhofer. Das Musikmaterial wird von Radio Andernach als mp3 auf einen Server gelegt und von Nauen abgegriffen und dann gesendet.

Ich hätte nie gedacht, dass man mit 8k so brachbaren Sound übertragen kann, natürlich ist es keine UKW-Qualität aber es klang schon besser als AM mit 4,5 kHz Audio-Bandbreite.

Mehr weiß ich jetzt nicht, wenn jemand, der gestern noch dabei war, es besser weiß, kann er gern verbessern und ergänzen.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 14.09.2015 12:00
Hinsichtlich "Tag des offenen Denkmals" hatte ich zuerst innerlich gerungen, ob sich eine Fahrt nach Nauen wohl lohnen würde. Im Nachhinein bin ich ganz froh darüber, dass ich mich zusammen mit DLR-Fan für einen Tagesausflug in’s Havelland entschieden habe.
Die Vorab-Recherche hinsichtlich dieses Termins gestaltete sich etwas knifflig, waren doch in den einschlägigen Brandenburger und Berliner Medien keine derartigen Hinweise zu finden.
Bei der Internetrecherche landeten viele auf dieser Seite:
http://www.berliner-woche.de/mitte/ausflugstipps/die-grossfunkstelle-nauen-laedt-zum-tag-des-offenen-denkmals-d68276.html
und waren wohl angesichts des Datums irritiert – wie man uns hinterher erzählte.
Kein Wunder: Diese Pressemeldung war die für den Termin im Jahr 2014. Diese wurde zuerst weitflächig über ein kostenloses Anzeigenblatt im Großraum Berlin verteilt und tauchte dann so auch unübersehbar in den einschlägigen Mainstream-Medien auf. Im Ergebnis dessen würde vor einem Jahr die Anlage von über 700 Leuten quasi „überrannt“, wie man uns erzählte.
Deshalb wohl ging man in diesem Jahr etwas vorsichtiger zu Werke und so richtig fand man die aktuelle Meldung zu Nauen nur hier:
http://www.funkstadt-nauen.de/
die ich sicherheitshalber noch telefonisch beim Vorsitzenden des Heimatvereins validierte:
http://www.funkstadt-nauen.de/x_1990_kontakt.html

Eine zweite Meldung dazu fand ich nach akribischer Suche hier:
http://www.nauen.de/news/1/250069/nachrichten/tag-des-offenen-denkmals-sonntag,-den-14.09.2014.html
Zu diesem Zeitpunkt war diese Seite aber noch nicht Google indiziert und das Bild hier:
https://fotos.verwaltungsportal.de/news/2/5/0/0/6/9/gross/297624469.jpg
hatte nur die Größe von ein paar Kilobyte und war quasi unleserlich. Einzig der Download des eingescannten Flyers:
https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/2/5/0/0/6/9/flyer2015.pdf
brachte Licht in’s Dunkel.
Ich gehe davon aus, dass dies ein Ergebnis meines Anrufes beim Webmaster war, wo ich die marginale Präsentation etwas bemängelte (am Freitag-Vormittag vor dem Termin).
Angesichts der präsentierten Informationen (im Besucher-überschaubaren-Umfeld) kann ich resümieren: Nauen 2015: Großartig!

roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 18.09.2015 06:13
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
So weit ich mich erinnere, hier in Kürze. 8k Audiostream mit neu entwickelten Codec von Frauenhofer, den derzeit natürlich kein Stand-Alone-DRM-Radiompfänger kann, wäre der Datenstrom unverschlüsselt. Name des Codecs wurde nicht genannt. Für 8K klangs sehr gut, etwa wie 16-20k des alten DRM-Codecs, meiner Einschätzung nach. Dann noch mal 8k Datenstrom zur Übertragung ausgewälter Webseiten, oder anderer Daten, z.B. Zeitungen als pdf., gestern waren es ein paar Belanglosthemen von n-tv in HTML, was mich nie interessieren würde, wäre ich bei der Marine.
Das Ganze ist adressiert in so einer Art geschlossene Benutzergruppe, wird mit an Hardware verdongelter Software von Frauenhofer, auf versprengten Marineschiffen wieder dekodiert und dort aufgezeichnet bzw. live hörbar gemacht.
Die Austrahlungen sind für die abgelegensten Marineschiffe vorgesehn, die sonst Internet und Datenübertragung nur über extrem teure Satellitentelefone in ISDN-Geschwindigkeit machen könnten.
Kodiert wird das Ganze vor Ort in Nauen auch mit an Hardware verdongelter Software von Frauenhofer. Das Musikmaterial wird von Radio Andernach als mp3 auf einen Server gelegt und von Nauen abgegriffen und dann gesendet.

Ich hätte nie gedacht, dass man mit 8k so brachbaren Sound übertragen kann, natürlich ist es keine UKW-Qualität aber es klang schon besser als AM mit 4,5 kHz Audio-Bandbreite.

Mehr weiß ich jetzt nicht, wenn jemand, der gestern noch dabei war, es besser weiß, kann er gern verbessern und ergänzen.

Klingt wie xHE-AAC, konnte natürlich etwas anders sein - http://www.drm.org/?page_id=2396

von ES5NHC - am 18.09.2015 06:41
Momentan gibt es keine Ausstrahlungen von „Radio Andernach-content“ via Kurzwelle. Die Fregatte Niedersachsen wurde Ende letzten Jahres aus der Fahrbereitschaft genommen und ist seit Mitte diesen Jahres. a.D.
Zu Demonstrationszwecken lief in der Nauener Schaltzentrale aber ein Contentserver, mit dem ein virtueller Empfang simuliert worden ist. Die Dekodierung erfolgte mit einer speziellen Marine-Version der Fraunhofer DRM-Software.
Wie man das von einschlägiger DRM-Software kennt sind beim Journaline-Empfang nicht empfangene Passagen zuerst ausgegraut, die beim Durchlauf der Daten (u.a. Meldungen von der WAZ oder Bordinformationen) „Farbe bekommen“. Außerdem gab es eine Slideshow mit Schlagzeilen und Meldungen von n-tv. Bildgröße und –qualität (angeblich so um die 70kb) waren deutlich besser als die üblichen 5kb-Mini-Bilderchen von DAB+ . Sämtliche Daten wurden automatisch aufgezeichnet und lagen so als „multimedialer Podcast“ auch für spätere Nutzung bereit. Als Audio gab es die zweistündige Meet & Greet – Sendung. Der Mitarbeiter von Mediabroadcast wies noch darauf hin, dass man das Audiomaterial von Radio Andernach als bereits encodetes MP3 bekäme und so der neue Audiocodec nicht sein volles Potential ausspielen könne. (Kaskadierungseffekte bei Umcodierung von lossy Codecs)
Die „Niedersachsen“ war die einzige Fregatte mit derartigem Empfangs-Equipment. Die eingesetzten Frequenzen korrelierten immer mit der entsprechenden Schiffsposition: Entweder die höchsten Frequenzen im Bereich des Atalanta-Einsatzes (somalische Küste) bis hinunter auf 6 Mhz für den Hafen-Aufenthalt in Wilhelmshaven.
Siehe auch diesen älteren Artikel:
http://www.media-broadcast.com/enabling-media-innovation/aktuelles/presse/artikel/article/media-broadcast-uebertraegt-per-digital-radio-mondiale-drm-infodienste-weltweit-an-bundeswehr-freg/

Inwieweit dieser Feldversuch erfolgreich war und in Zukunft weitere Truppenteile mit DRM-Empfängern bestückt werden bleibt abzuwarten.
Früher habe ich diese Aussendungen eher als „Bordbespaßung“ angesehen und mich über deren Sinnhaftigkeit gefragt. Vor dem Hintergrund enormer Kommunikationskosten via Satellit und de facto Internetlosigkeit des Bordpersonals sehe ich diese Tests in einem anderen Licht. Vor allem die „Podcastlösung“ der medialen Inhalte fand ich gut gelungen.



roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 18.09.2015 16:30
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
........Der, der gestern erklärte hatte, vermttelte echt tiefgreifendes Wissen, und ist mit viel Herzblut bei seienem Job, sind nur noch 5 Leute..................


Davon 3 Personen aus dem ehemals 24 Mitarbeiter umfassenden Team (1997) von Nauen selbst, die beiden anderen kamen von Wertachtal.
Von Nauen aus funkt man seit 1906 – damals mit einem TELEFUNKEN-Sender der ersten Generation, einem Knallfunkensender. Nach etwa 90 Jahren dann der letzte große Umbau (1995-1997):
Errichtung von vier Kurzwellensendern mit in den Drehstandantennen integrierten 500-kW-DAM-Sendern der neuesten (und letzten) Generation, ebenfalls von der Firma TELEFUNKEN (2005 Umbenennung in TRANSRADIO SenderSysteme Berlin).
http://www.transradio.de/index.php/de/component/content/article/80

Die 4 hochmodernen digitaltauglichen DAM-Sender können mit höchster Effizienz in den Leistungsklassen 500 kW, 250 kW und 125 kW betrieben werden. Im „kühlen Standby“ verbrauchen die Sender wohl nur noch 6 kW, im heißen würden (glaube mich richtig zu erinnern) um die 34 kW verbraten. Ein Hochfahren der Sender mit Anheizen der Senderöhre würde wohl um die 6 Minuten dauen, ein Schwenk der Antenne bei maximaler Fehlausrichtung 180° nimmt etwa 3 Minuten in Anspruch. (betrifft die Sender 1-4)
Sender 5 ist ein in Jülich abgebauter 100kW-Sender und hängt an der 1964 errichteten dreh- und schwenkbaren Antenne aus DDR-Zeiten. Der Sender selbst verbraucht mit seinen 100 kW (Anmietung von 1h Sendezeit mittlerweile nur 75 €) sogar noch etwas mehr Energie als einer der Sender 1-4 im 125 kW-Modus.
Zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes wurde über den Sender 5 das Sonntags-Programm von KBC auf 6095 kHz abgestrahlt. Die Richtung der Antenne war 240° Azimut, d.h. über Zentralfrankreich Richtung (Nordwest-) Spanien, also grob gesehen SW-Europa.



roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 19.09.2015 07:17
Was fällt mir zu guter Letzt mit etwas zeitlichem Abstand noch ein:
Nauen als letzte noch verbliebene KW-Großsender-Station Deutschlands hat aktuell eine Auslastung von immerhin 50% bei einer Verfügbarkeit von 99,8%.
Schon 1995 bei der letzten Umstrukturierung war ein Dieselnotstromaggregat nicht mehr in Planung. Durch zwei unabhängige 15 kV-Einspeisungen sind Stomausfälle nie ein Thema gewesen, wohl aber so genannte Netz-Wischer.
Denen versucht man in der Leitzentrale mit USV’s wenigstens für die Steuerungstechnik zu begegnen. 1996 gab es einen 20-Jahresvertrag mit der Deutschen Welle, dessen vorzeitige Ablösung im April des Jahres 2007 erfolgte.

Link:
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/16/072/1607253.pdf
Seite 8:
3.5 Sonderproblem Ablösung der Sendestation Nauen
Ein Sonderproblem sind die benötigten Finanzmittel zur
Ablösung der Sendestation Nauen. Die Deutsche Welle
hat im Zuge der Wiedervereinigung diese Station vom
Rundfunk der DDR übernommen, d. h. mit langfristigen
Verträgen bei der Deutschen Telekom angemietet. Der
1996 abgeschlossene 20-Jahres-Vertrag, der pro Jahr Zah-
lungen von rund 10 Mio. Euro vorsah, konnte zwar zum
30. April 2007 vorzeitig aufgelöst werden, jedoch war da-
für eine Abstandssumme von 14,5 Mio. Euro an die Deut-
sche Telekom notwendig.

Die DRM-Ausstrahlungen für die Bundeswehr erfolgten mit einer DRM-Leistung von 200 kW. (Sender 1-4) Das entspräche wohl einer AM-Äquivalentleistung von 800 kW
Die Sender in Issoudun z.B. haben nicht den gewissen Grad an Linearität und schaffen nur 150 kW DRM.

Hier ein Telefunken S4105 in Nauen (Sender 3) bei Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=Uk7aQ3AAuPc




Ansonsten abschließend noch ein paar Bilderchen vom 13. September diesen Jahres, die ich vom DLR-Fan S-A. erhielt.:
http://www.rhci-online.net/radiogram/VoA_Radiogram_2015-09-12.htm#NAUEN

(Klicken zum Vergrößern)

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 26.09.2015 19:36
Zitat
PowerAM
Hoere ich zuhause in nur 42 km auch ausschliesslich Raumwelle?


Vielleicht nicht ganz ausschließlich, aber doch zur Hauptsache.
Wir haben im Moment noch relativ viele Sonnenflecken, d.h. die Reflexion z.B. auf 49 Meter ist sehr gut, es gibt kaum eine tote Zone.
Beim Sonnenfleckenminimum ist auf 49 Meter die tote Zone gerne 100 km oder mehr.
Als Luxemburg noch auf 49 Meter sendete, konnte ich die dann hier gar nicht mehr empfangen (ca. 100 km weit entfernt), ähnlich wars mit Jülich oder Kall.

Es gab im Netz mal eine Grafik mit der Reichweite der Bodenwelle in Abhängigkeit von Frequenz und Sendeleistung.
Muss ich mal nach suchen. Dolle war das aber nicht.

Hier ein ältere Faden: http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,182282,182397#msg-182397

Hier ein Link mit Grafik: http://www.mods-ham.com/11_Grundlagen/AFu-Lexikon/_B/B.htm
(Runterscrollen bis "Bodenwelle")

von Christian_66 - am 07.12.2015 21:04
Zitat
PowerAM
Hoere ich zuhause in nur 42 km auch ausschliesslich Raumwelle?




Ich denke auch: In der Hauptsache am Tage: ja
in der Nacht: nein

Hier ein paar Ionosonden-Frames:
http://www.rhci-online.de/iono.htm

Momentane foF2 = jeweilige QRG für Senkrechtreflektion

Ich bin ca. 140 km entfernt, selbst da in der Nacht fast immer tote Zone.
Trotzdem immer Signal vorhanden, mit "Badezimmer" - Audio, also diffuses Audio. Das kommt von Rückstrahlung, vermutlich aus polaren Zonen - so eine Art permanentes Aurora für mittlere KW-Frequenzen. Die Signale haben Doppler-Shift. Meist +/- 10 Hz, der breite diffuse Anteil manchmal bis 40/50 Hz. Wenn selbst das Backscatter sehr gering ist dann kann man mitunter Meteroscatter pings hören + im Sonogramm sehen.

Evtl hat man bei 40 km Entfernung Bodenwelle + Backscatter-Signal gleichauf. Am Tage sollte jedenfalls die richtige F2-Raumwelle deutlich stärker sein.


http://www.rhci-online.net/radiogram/radiogram.htm
rechte Spalte, unten, Direktlicks zu Backscatter-screenshots, so wie hier:

http://www.rhci-online.net/radiogram/VoA_Radiogram_2015-08-15.htm#KBC

oder hier:
http://www.rhci-online.net/radiogram/VoA_Radiogram_2015-08-29.htm#KBC



roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 11.12.2015 14:57
Einmal mehr ein Empfangsbericht, verbunden mit einem Dank fuer die Erklaerungen.

Heute gibt es offenbar Probleme bei der Signalzufuehrung. Kurz nach 10 schaltete ich zu und hatte einen fadenden Leertraeger. Kuerzere Aussetzer gab es, nachdem die Modulation dann da war, immer wieder.

Unter dem Strich ist es heute fuer mich aber kaum anhoerbar. Der Empfang ist instabil und wird von mehrerlei Fading bis zur Unbrauchbarkeit gestoert. Das bekannte langsame Fading mit sekundenlangen Nulldurchgaengen ist vorhanden, jedoch schneller und damit haeufiger als normal. Hin und wieder baut sich ein schnelleres Fading darueber auf, dass in den Phasen staerkeren Signals starke Verzerrungen verursacht. Hier kommt die Schwundautomatik meines Lieblings-Roehrenkastens an ihre Grenzen, denn das scheint sie als starkes Signal zu bewerten und reisst an dieser Stelle die Verstaerkung voll auf. Die Verzerrungen erscheinen also lauter als normal. Verglichen mit dem Roadstar ist der Roehrenkasten heute ueberfordert und zum Anhoeren dieses Programms nicht zu gebrauchen. Im Roadstar kommt zeitweise ein Echoeffekt hinzu, der im Roehrenkasten nicht auffaellt.

Nun denn, hier haben sich die Ausbreitungsbedingungen zu meinem Nachteil verschoben und nehmen mir heute die Freude daran. Ein Hobbyfreund schrieb mir vor 30 min aus Berlin-Frohnau, dass er nur das gewohnte langsame Fading mit zeitweisem fade out bestaetigen kann. Trotzdem er noch naeher dran ist, bekommt er wohl auch nur die Raumwelle. Diese Beobachtung hatte ich unlaengst ja auch mit dem Autoradio gemacht. Der vollkommen fadingfreie Bodenwellenempfang reichte nur wenige Kilometer.

von PowerAM - am 27.12.2015 09:43
Zitat
PowerAM
.......denn das scheint sie als starkes Signal zu bewerten und reisst an dieser Stelle die Verstaerkung voll auf. .


Das verstehe ich jetzt nicht. Ich denke eher:
Selektives Fading im Bereich des Trägers, d.h. Träger wird mehr oder weniger ausgelöscht.
- kein Träger: das bedeutet in reinem AM: Signal kann nicht richtig demoduliert werden, Audio klingt verzerrt
- kein Träger oder stark geschwächt, trotz lauter Flanken: Röhrenkiste orientiert sich zu stark nur am Pegel des Trägers und reißt bei scheinbar schwachem Signal die Verstärkung auf.
Ergebnis:
Gerade in Phasen mit Verzerrung wird die Verstärkung extra angehoben, die Verzerrungen werden extra laut wiedergegeben.

Bei SDR-Software hilft in solchen Fällen:
- AGC auf "slow" stellen
- Synchron-Demodulator (S-AM)


roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 27.12.2015 11:54
Gruess' dich, Roger!

Genau diesen Effekt bin ich von dem Roehrenkasten sonst nicht gewohnt. Die Schwundregelung regelt Lautstaerkeschwankungen durch schwankendem Empfang sonst eigentlich perfekt aus - wie es auch die Bedienungsanleitung beschreibt. Die einsetzenden Verzerrungen wurden mir sonst ebenfalls nicht so laut in die Ohren geblasen, da war vormittags irgendwas anders. Ich meinte, dass beim Einsetzen der Verzerrungen sonst sogar leiser geregelt wurde.

Bedingt durch die vormittags nervigen Bedingungen wurde zwischenzeitlich UKW gehoert. Eben habe ich nochmal bei KBC reingehoert: Das Fading ist zur Zeit im Roadstar "wellenfoermig", die dabei auftretenden Verzerrungen nur kurz. Und jetzt spielt der Roehrenkasten wieder in alter Form: Bis auf die kurzen Verzerrungen bringt er mir einen Empfang auf Ortssenderniveau. Angenehm ist ebenfalls, dass es heute keine Nachbarkanalstoerer gibt und man damit "breit" hoeren kann. Etwas wenig praezise in den Hoehen, ansonsten aber klanglich ganz manierlich!

von PowerAM - am 27.12.2015 12:12
Schwundregelung (AGC) hat jeder ("moderne") AM-Empfänger (vom Röhrenradio bis zum Roadstar), ohne Schwundregelung wäre es überhaupt nicht möglich, einen halbwegs gleich lauten und unverzerrten Empfang verschiedener Sender zu haben.

Alte Radios haben meist einfach einen HF-Verstärker der die ZF abgreift, dem dann ein Gleichrichter und Siebkondensator folgt und aus dieser Gleichspannung wird die AGC-Spannung erzeugt, die die Versärkung des ZF-Verstärkers oder (selten weil es meistens keine gibt) der Vorstufe regelt. Sowas, mal einfacher, mal aufwendiger, mal besser, mal schelchter, hat jedes AM-Radio seit den 50ern, weil es ohne gar nicht richtig geht...

von WiehengeBIERge - am 27.12.2015 12:23
Zitat
PowerAM
Die einsetzenden Verzerrungen wurden mir sonst ebenfalls nicht so laut in die Ohren geblasen, da war vormittags irgendwas anders. Ich meinte, dass beim Einsetzen der Verzerrungen sonst sogar leiser geregelt wurde.



Wie sah die foF2 bei Juliusruh aus?:
~ 10.00 MEZ 8.55 MHz

Allerdings deutliches Absacken auf:
~ 10.45 MEZ 6.12 MHz


So gesehen war ein Empfang der Raumwelle an Deinem QTH (zeitweilig) ziemlich grenzwertig....

Mir genügen da ja schon 5.5 MHz foF2 bei 6095 kHz..........
http://www.rhci-online.net/files/D-06193_Petersberg_150km_mapping+foF2.png



roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 27.12.2015 13:06

Sunday 6095 kHz
09:00 - 11:00z : Trucker Radio - Stan Campbell & Tim Dennis anscheinend nur hier auf KW
11:00 - 14:00z : The LA Connection - The Emperor Rosko 19.00-22.00 CET MW/DAB also zeitversetzt Sonntag Abend
14:00 - 16:00z : Rock & Roll Rewind - Ron O'Quinn 22.00-24.00 CET MW/DAB also zeitversetzt Sonntag Abend

Saturday 7395 kHz
23:00 - 00:00z : It's radio but not as we know it - Dave Mason = 00.00-01.00 CET MW/DAB zeitgleich KW/DAB/Internet

Sunday 7395 kHz
00:00 - 02:00z : The Giant Jukebox - Eric van Willegen = 01.00-03.00 CET MW/DAB zeitgleich KW/DAB/Internet




roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 27.12.2015 22:13
aus einer mail:

The Mighty KBC will change time and frequency on 10 January. A minute of MFSK32 will be transmitted this Sunday, 10 January, 0158 UTC (Saturday 8:59 pm EST) on 7395 kHz, via Germany.
Effective 10 January, the KBC schedule for North America changes to Sunday 0000 to 0300 UTC (Saturday 7-9 pm EST) on 6040 kHz. On 10 and 17 January, a minute of MFSK32 will be transmitted at the new time of 0220 UTC. (This gives you plenty of time to retune to 5745 kHz for VOA Radiogram at 0230 UTC.) Reports for KBC reception to Eric: themightykb (at) gmail.com .
......
Wishing you all the best in 2016!
...........
Kim Andrew Elliott
Producer and Presenter VOA Radiogram

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 31.12.2015 13:49
Zitat
RADIO354
Zitat
Jassy
Also das mit 6B habe ich in dem Raum geworfen, ich habe dafür aber keinerlei Ansatz dass das kommen wird. Es gibt auf 6B aber noch ein Inhaber die sein Lizenz vermieten will und KBC will sehr gerne auf 6B da man sich schon beworben hat....


Im Internetstream habe Ich vor einigen Minuten eine Ansage der Verbreitungswege von KBC gehört.
Da wurde der von @ Jassy " in den Raum geworfene " Verbreitungsweg genannt ( nicht explizit der 6 B ).


Also jetzt sendet man schon bereits in ein ziemlich grosser Teil von NL auf DAB, nur noch nicht auf die ziemlich begehrte 6B womit man auch ein ziemlich großes Teil von die Niederlande erreicht wo nur die Mittelwelle geht. Mal sehen was daraus wird am 1. April!

von Jassy - am 20.03.2016 19:30
RSID:


If you are listening on 6040 kHz, you can tune in to The Mighty
KBC again Sunday at 0800-1000 UTC on 6095 kHz!

Outside Europe, use this Netherlands SDR:

http://websdr.ewi.utwente.nl:8901

The MFSK32 is at about 0920 UTC.

Images are sometimes "wobbly" on that receiver.


Sending Pic:125x123C;


[STREAM-pic ++++++ via backscatter]


Please report decode to themightykbc@gmail.com






~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Im Großraum Halle/S. derzeit O=5
http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/?tune=6095AM

roger


===> NA 6040 kHz hat man soeben 125 kW angesagt (war bereits in der Nacht)
===> EU 6095 kHz nannte man 100 kW, also mutmaßlich Sender#5 über die 1964er Antenne in Richtung 240°
Jetzt kam gerade ein Commercial in Deutsch für RADIO DARC.

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 17.04.2016 08:14
http://www.rhci-online.net/radiogram/VoA_Radiogram_2016-10-22.htm#Nauen

Info via DigiDX #33:

MightyKBC 6095kHz to Europe schedule

MightyKBC has announced 3 extra broadcasts to Europe on 6095Khz over the
coming months. The schedule is:

October 30 6095 kHz 12:00 - 13:00 UTC.
November 27 6095 kHz 12:00 - 13:00 UTC
December 25 6095 kHz 09:00 - 16:00 UTC

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Am 28.10.2016 um 16:43 schrieb VOA Radiogram:
> The Mighty KBC will transmit to North America Sunday 0000-0200 UTC (Saturday 8-10 pm EDT)
on 6145 kHz, via Germany. A minute of MFSK32 will be at about 0130 UTC.
KBC will also transmit to Europe Sunday, 30 October, at 1200-1300 UTC, on 6095 kHz.
A minute of MFSK32 will be at about 1230 UTC. Reports to Eric: themightykbc@gmail.com .
Kim Andrew Elliott / Producer and Presenter / VOA Radiogram
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 28.10.2016 21:08
Zitat
ScheichManfred
KBC ist zurück :xcool:


Die Entfernung nach Mainz scheint ausreichend zu sein, im Süden von Sachsen-Anhalbt ist man zu nah' drah an Nauen - das Signal skippt. Musste auch schon "IBC digital" via Rohrbach über einen UK-SDR dekodieren.
Tote Zone laut IONO-Sonden bei 6 MHz ca. 600 km. Bedeutet für Verbindungen Richtung Süden etwas weniger, also um die 500 km oder so.
http://www.rhci-online.de/iono.htm

Programm ist nicht // webstream, da es sich um die "Giant Jukebox" handelt.
Kam aber schon im 2-h-Block Richtung ===> NA, da war die Sendung // webstream, den ich "üblicherweise" mitschneide (WINAMP-streamripper...)

So gesehen sind die lausigen Bedingungen auf KW derzeit nicht so dramatisch, aus meiner Sicht.....


RSID:

This video of KBC radio reception, from Monica in Ontario, shows
the dial of a Yaesu FT897D transceiver ...

Sending Pic:175x99C;
[attachment 8295 pic_2016-10-30_123025z.png]
goo.gl/UHBdAZ

roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 30.10.2016 12:28
via DXLD:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
The Mighty KBC have announced on their wepage at
http://www.kbcradio.eu/index.php?dir=news/detail&id=458:

"You will hear us soon in Europe on Saturday afternoon on 9400 kHz from
Kostinbrod (near Sofia) Bulgaria with 150.000 Watts of Mighty KBC
Musical Power! The Giant Jukebox - Eric van Willegen 15:00 - 16:00 UTC
Latest news: We are starting Saturday April 15."

According to their facbook page, this is in addition to their existing
Sunday 0000UT transmission.

Alan Roe, Teddington, UK
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 13.04.2017 22:49
Am 14.04.2017 um 17:32 schrieb VOA Radiogram/Kim Andrew Elliott:
>
> The Mighty KBC has a new broadcast to Europe Saturdays at 1500-1600 UTC on 9400 kHz, via Kostinbrod (near Sofia), Bulgaria. A minute of MFSK32 will be at about 1530 UTC. This is in addition to the usual KBC broadcast to North America Sunday at 0000-0200 UTC (Saturday 8-10 pm EDT) on 6145 kHz, via Germany. A minute of MFSK32 will be transmitted at about 0130 UTC. Reports to Eric: themightykbc@gmail.com . See also http://www.kbcradio.eu/ and https://www.facebook.com/TheMightyKbc/. (KBC will move to 9925 kHz on 7 May.)
>
> DigiDX is taking a few weeks off, hence the VOA Radiogram transmissions via WRMI. See http://www.digidx.uk/ and https://www.facebook.com/digidx/

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Momentan mit O=5 im südlichen Sachsen-Anhalt, auf der 9400 kHz.


roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 15.04.2017 15:11

-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff: VOA Radiogram, 27-28 May 2017
Datum: Fri, 26 May 2017 14:53:56 +0000
Von: VOA Radiogram
An: VOA Radiogram


The Mighty KBC digital modes this weekend will include have no image, but will include text in MFSK64, MFSK32, and MFSK16. Make sure your RxID is on.
KBC transmits to Europe Saturdays at 1500-1530 UTC on 9400 kHz (via Bulgaria), with the minute of MFSK at about 1530 UTC.
And to North America Sundays at 0000-0200 UTC (Saturday 8-10 pm EDT) on 9925 kHz, via Germany. The minute of MFSK is at about 0130 UTC.
And there will be a special transmission on 28 May at 0800-1500 UTC on 6095 kHz via Germany.
The minute of MFSK is at about 1440 UTC. On 9400 and 6095 kHz, if you are outside of Europe, listen via websdr.ewi.utwente.nl:8901/
Reports to Eric: themightykbc@gmail.com . See also http://www.kbcradio.eu/ and https://www.facebook.com/TheMightyKbc/.

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http://voaradiogram.net/

".....VOA Radiogram listeners have been conducting some interesting experiments. Recent examples are by Merkouris in Greece, who decoded an MFSK32 image from the second audio harmonic of a VOA Radiogram broadcast …
http://voaradiogram.net/post/160838081557/decoding-mfsk-images-from-audio-harmonics-just

Then Roger in Germany decoded from the third audio harmonic of a KBC transmission …
http://voaradiogram.net/post/161092313997/fooling-mother-nature-decoding-mfsk32-images-from

And I think that is a far as we will be able to go with harmonic image decoding!....."


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roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 26.05.2017 20:38
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