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Meine neue 9-ELE. FM Portabelantenne nach Peter Körner

Startbeitrag von UlliBG am 16.12.2011 21:51

Vor einiger Zeit fragte ich Peter Körner ob er nicht einen Bauvorschlag für mich hat für eine Portabelantenne. Meine Vorgaben waren, sie sollte nicht länger als zwei Meter und mit einer hohen V/R-Dämpfung sein.
Warum die Vorgaben. Da wir hier im Harz, aber auch im Vorland jede Menge dicke Sender haben, darum mein Wunsch nach einer hohen V/R Dämpfung und zur Länge der Antenne, damit das auf,- bzw. abbauen der Antenne nicht zu lange dauert und natürlich auch der Transport noch machbar ist.

Dann kam die Antwort von ihm. Bei der Antenne handelt es sich um die gekürzte Version der 100“ Wideband Yagi, die auf der Seite von K6STI (www.ham-radio.com/k6sti/100.htm ) zu finden ist. Er nennt die für mich umgerechnete Antenne, Shorted from100".

Jetzt hatte ich die Antenne fertig und fuhr am 11.12.11 zu meinem Portabelstandort um sie zu testen und auch um zu sehen ob das was ich da zusammengebaut habe auch so funktioniert wie erhofft.

Ich kann nur sagen, ich bin von der Antenne begeistert!!! Sonst habe ich dort immer meine FM-5 von Hirschmann eingesetzt und rein Gefühlsmäßig würde ich sagen die neue Antenne ist um Klassen besser. Der direkte Vergleich steht noch aus, aber wenn sich das Wetter wieder etwas beruhigt hat werde ich den Vergleichstest nachreichen.

So sieht die Antenne fertig aus:

Hier noch Screenshots von Mmanagal:

Bei diesem Video zeigt sich,wie sich das drehen der Antenne bemerkbar macht.
http://youtu.be/IMMmGzP_O3E

Ich werde noch ein oder zwei Videos hochladen, wo man das drehen der Antenne noch besser merkt.
http://www.youtube.com/watch?v=axvh6EKv8UQ

Die 50 interessantesten Antworten:

YEAH!!
Sehr geil!
Das ist genau die Antenne, die auf meiner nächsten Behausung stehen könnte.
Das wirklich exakt das, was ich suche. 9 Elemente, davon 3 Reflektoren und auf 2m verteilt, das grenzt schon an der Quadratur des Kreises. Die Werte sind Klasse!
Ulli, ich glaube ich muss mal wieder in Richtung BG düsen. Aber erst dann, wenn der Schnee senkrecht und nicht waagerecht fällt. ;)

Das ist wirklich krass. Noch vor zwei Wochen habe ich mir das Hirn zermartert, wie ich den dicken Griesberg im Nacken so gut wie möglich ausblenden kann, ohne gleich einen halben Aluminiumwald auf das Dach packen zu müssen, und dann stolpere ich hier in dem ganzen DAB-Geschrei über diesen Thread. Weihnachten wird im 8773 entschieden! :D :cheers:

von Mc Jack - am 17.12.2011 18:15
@ Jassy
Danke :spos:

@ Funkschatten
Das Boomrohr, auf dem der Dipol und die Direktoren befestigt sind, ist zwei Meter lang. Da ich für das Boomrohr und dem Trägerrohr für die Reflektoren 20mm Quadratrohr genommen habe ist die Antenne zwei Zentimeter länger. Wäre beides zusammen zwei Meter, hättest du kein Material mehr um den ersten Direktor fest zu machen bzw. du könntest an der Spitze des Boomrohres maximal ein halbes Loch bohren.

Die Elementhalter habe ich bei Nuxcom bestellt. Dort bekommt man sie für Quadratrohr und Rundboom für verschiedene Größen. Die haben aber auch noch andere Sachen die man zum Antennenbau gut brauchen kann.https://shop.nuxcom.de/index.php?cPath=113_15&XTCsid=f203537ee3cd7dca717300f90eddb22e

@ hetietz
Danke!

@ bikerbs
Vielleicht wäre es einen Versuch wert.

@ Mc Jack
Meine Nummer hast du ja!

von UlliBG - am 17.12.2011 23:16
So ich habe eben mal den Mmana File zu dieser Antenne im Thread " Antennenarchiv: Abmessungen und Simulation mit MMANA" eingetragen, vielleicht möcht ja einer von euch die Antenne nachbauen.

Zitat
NurzumSpassda
Das wäre eine Antenne für meinen Balkon. :spos:

Was würde sie kosten?

Gruß
NurzumSpassda


Ich kann dir nicht sagen was ich investieren musste. Etwas Zeit, denn den größten Teil des benötigten Materials hatte ich aus anderen Antennenbauprojekten noch da. Das einzige was noch fehlte waren die Elementhalter und das 5x15mm Flachalu für den Dipol. Das Flachalu hatte ich im Metallhandel bestellt. Also kann ich dir nicht sagen was mich die komplette Antenne an Material gekostet hat.

von UlliBG - am 19.12.2011 20:10
@ Radio-DX
Danke dass du schon geantwortet hast! :spos:

@ Radioboy
Hier noch zwei Screenshots zum Dipol.Der Abstand und das angegebene Maß 0,44m für den Dipol, bezieht sich auf die Mitte und nicht auf die Einspeisung!!! Siehe Scrennshot.


Ich würde mich sehr freuen wenn du die geänderte Zeichnung hier wieder postest, dann können sie alle als Bauplan nehmen. Danke für deine Mühe! :spos::cheers:

Nochmal Edit:
Vollständigkeitshalber: Der Dipol ist aus 5x15mm Flachalu und die Enden habe ich folgendermaßen verbunden. An den Enden wird jeweils ein 8mm Loch gebohrt und zwar so dass die Außenhaut von einem 12mm Alurohr mit der Kante vom Flachalu abschließt. Also Bohrloch auf
bohren und durch das 12mmm Alurohr mit einer M8 ich glaube x 110 Schraube mit Selbstsichernden Mutter zusammenschrauben.


Gruß
Ulli


von UlliBG - am 21.12.2011 13:25
Zitat
Harald Z
Welche Anschlußdose wurde verwendet?
Wie wurde Anschlußdose und Dipol am Träger festgemacht?
Welche Anpassung von Dipol an das Antennenkabel wurde gewählt?

Vielen Dank für die Antworten.


Anschlußdose: irgendeine "Feuchtraum-Aufputzdose" aus dem Elektro/Baumarkt,
Die Dose wird meist mit zwei Blechsrauben angeschraubt, meist hat die Dose dafür vorgegebe Löcher.
Die Anpassung 300/75 Ohm mit der altbekannten Umwegschleife aus 75 Ohm Koaxkobel.

]

von Radioboy - am 22.12.2011 12:48
Zitat
Harald Z
Welche Anschlußdose wurde verwendet?
Wie wurde Anschlußdose und Dipol am Träger festgemacht?
Welche Anpassung von Dipol an das Antennenkabel wurde gewählt?
Vielen Dank für die Antworten.

Hallo Harald, ich habe eine Aufputzverteilerdose genommen, wie schon Radioboy schrieb.
Hier einige Fotos wie ich den Dipol befestigt habe.

Natürlich, wie auch Radioboy schon schrieb, kann man auch die Dose durch die Laschen am Boom befestigen. Aber wie du ( Ihr ) sehen kannst ( könnt ), habe ich zu Test der Antenne erstmal ein Anpaßglied eingebaut, wollte zwar und werde auch noch ein 4:1 Koaxbalun, auf 98Mhz bemessen, einbauen. Ich hatte auch schon damit angefangen, aber das Koaxkabel war so mistig, so dass der Mittelleiter bei zweimal hin und her immer abgebrochen ist. Aber jetzt war ich natürlich auch HEIß auf einen Test und habe daher erstmal ein Anpaßglied von einer FM-3 genommen.


von UlliBG - am 22.12.2011 16:56
Eine tolle Antenne und interessante Empfangsergebnisse!

Trotzdem gibt es etwas, was mich irritiert: Der längere Reflektor sitzt in der Mitte und damit näher am Dipol als die beiden äußeren kürzeren Reflektoren.

Im Allgemeinen sollten Reflektoren für den unteren Frequenzbereich länger sein und einen höheren Abstand zum Dipol haben, während die kürzeren Reflektoren für den oberen Bereich näher montiert sein sollten, bei der vorgestellten Antenne ist das Gegenteil der Fall.
Könnte es sein, daß das V-R-Verhältnis noch besser wird, wenn das beachtet wird?

Ein angenehmes Weihnachtsfest wünscht R.O.


von R.Oberlahn - am 23.12.2011 11:18
Zitat

R.Oberlahn

Im Allgemeinen sollten Reflektoren für den unteren Frequenzbereich länger sein und einen höheren Abstand zum Dipol haben, während die kürzeren Reflektoren für den oberen Bereich näher montiert sein sollten, bei der vorgestellten Antenne ist das Gegenteil der Fall.
Könnte es sein, daß das V-R-Verhältnis noch besser wird, wenn das beachtet wird?


Ich habe mal verschiedene Varianten mit MMANA simuliert. (Maße frei gewählt)
Das erste Diagramm entstand mit den originalen Maßen nach Peter Körner.



Im nächsten Diagramm habe ich den mittleren Reflektor mit 1,82 m simuliert. (also 12 cm gekürzt)



Hier ist der mittlere Reflektor wieder 1,94 m lang aber 10 cm weiter vom Dipol entfernt.



Und zum Schluss der mittlere Reflektor 2 m lang. ( also 6 cm länger)






von Radio-DX - am 23.12.2011 16:53
Zitat
Harald Z
@UlliBG
Danke für Erläuterungen und Fotos.
Bitte darüber berichten, wie groß (subjektiv gefühlt) die Verbesserung nach Austausch von Anpaßglied gegen Umwegschleife ist.
Bei großer Experimentierlust (und Zeit) wäre interessant, wie groß die Verschlechterung ausfällt, wenn das Kabel direkt (Innenleiter an die eine - und Kabelschirm an die andere Seite des Dipols) angeschlossen wird.

Hallo Harald, ich werde berichten! Nur direkt anschließen werde ich das Koaxkabel nicht weil der Impedanzunterschied zwischen Faltdipol und Koax bzw. dem Geräteanschluß so groß ist, so dass du nur Ortssender empfängst oder auch der offene Koaxkabel besseren Empfang bringt als würdest du ihn direkt an den Dipol anschließen. Da ist der Bau der Antenne vergebende Liebesmühe. Es wäre so, als würdest du mit deinem rechten Fuß im Auto Vollgas geben, aber gleichzeitig mit dem linken Fuß voll auf der Bremse stehen und dich wunderst dass es nicht vorwärts geht!

Die Formel zum errechnen der Umwegleitung ist Lichtgeschwindigkeit : Frequenz : 2 x Verkürzungsfaktor vom verwendeten Koaxkabel. Das ist 300000 : 98000 : 2 x vz
Der Verkürzugsfaktor ist abhängig vom verwendeten Koaxkabel, der kann zwischen 0,66 und 0,82 liegen. Aber da musst du mal schauen was du für einen Koaxkabel verwendest. Am besten mal Googeln, da findest du sicher eine passende Antwort!


von UlliBG - am 23.12.2011 23:21
Zitat

Hallo Harald, ich werde berichten! Nur direkt anschließen werde ich das Koaxkabel nicht weil der Impedanzunterschied zwischen Faltdipol und Koax bzw. dem Geräteanschluß so groß ist, so dass du nur Ortssender empfängst oder auch der offene Koaxkabel besseren Empfang bringt als würdest du ihn direkt an den Dipol anschließen. Da ist der Bau der Antenne vergebende Liebesmühe. Es wäre so, als würdest du mit deinem rechten Fuß im Auto Vollgas geben, aber gleichzeitig mit dem linken Fuß voll auf der Bremse stehen und dich wunderst dass es nicht vorwärts geht!

Wollte ich gestern schon schreiben, der ganze Aufwand einer guten Antenne ist dahin, wenn man völlig falsch speist (eine kleine Fehlanpassung von ein paar Ohm spielt keine Rolle, aber niederohmig VS. hochohmig schon, vom Unterschied symmetrisch / unsymmetrisch ganz abgesehen...).
Wenn man unbedingt direkt (ohne Impedananpassung / Symmetrierung / Mantelwellensperre o. Ä.) niederohmig speisen möchte (wozu ich aber keinen Grund sehe), dann könnte man den Faltdipol gegen einen offenen Dipol ersetzen, was aber bestimmt wieder Änderungen an den Maßen der gesamten Yagi erfordert...
Und eine Mantelwellensperre wäre selbst dann noch sinnvoll, Fazit: Umwegschleife oder richtigen BalUn an den Faltdipol und gut is :-).
Ist ja auch kein Aufwand.

von WiehengeBIERge - am 24.12.2011 09:42
Hallo zusammen, heute war ich portabel und kann euch einen kleinen Vergleich zwischen der Hirschmann FM-50 und der 9-Ele. nach Peter Körner zeigen.
Beide Antennen zeigten Richtung Nord. Mein Test war auf 101.2Mhz, mit der Hirschmann war nur hr3, Habichtswald aus 227°AZ, 83km zu hören. Mit der 9-Ele. kam nur Bremen Vier, Bremen-Walle aus 326°AZ, 173km. Bei dem hochgeladenen Video hört man bis sec. 14, HR3 mit der FM-50, danach ab sec.15-33 Bremen Vier mit der 9-Ele., dann bis zum Schluss wieder HR3 mit der FM-50, da kann man dann Bremen Vier erahnen.
Damit wollte ich euch mal zeigen wie toll die 9-Ele. nach hinten dämpft!
http://www.youtube.com/watch?v=4BFF3Wl-ETM

von UlliBG - am 25.03.2012 16:48
Zitat
UlliBG
Hallo zusammen, heute war ich portabel und kann euch einen kleinen Vergleich zwischen der Hirschmann FM-5 und der 9-Ele. nach Peter Körner zeigen.
Beide Antennen zeigten Richtung Nord. Mein Test war auf 101.2Mhz, mit der Hirschmann war nur hr3, Habichtswald aus 227°AZ, 83km zu hören. Mit der 9-Ele. kam nur Bremen Vier, Bremen-Walle aus 326°AZ, 173km. Bei dem hochgeladenen Video hört man bis sec. 14, HR3 mit der FM-5, danach ab sec.15-33 Bremen Vier mit der 9-Ele., dann bis zum Schluss wieder HR3 mit der FM-5, da kann man dann Bremen Vier erahnen.
Damit wollte ich euch mal zeigen wie toll die 9-Ele. nach hinten dämpft!
http://www.youtube.com/watch?v=4BFF3Wl-ETM

Sehr interessant! Mich würde vor allem der direkte Vergleich in der Praxis einer Konni 8 Elemente modifiziert, also die ich jetzt auf dem Dach habe, vs der 9 Elemente interessieren. Nachdem die Reflektoren derzeit zu kurz geraten sind, muß ich da sowieso nochmal ran. Gerade im unteren UKW-Bereich ist die Rückkeule eher eine Katastrophe. Da geht das Spiel Wendelstein gegen den Meißner (89,5) als Remis aus und richte ich gen Fichtelgebirge / Sachsen ist auf 88,7 nicht Schöneck, sonder der Grünten zu hören. Da könnte man ja gleich...eine neue Antenne bauen und aufbauen :-) . Mal sehen, ob ich dieses Frühjahr dazukomme...

von Thomas (Metal) - am 25.03.2012 19:13
Zitat
B.Zwo
Zitat
_Hartmut_
Hallo UlliBG: bedankt fürs Foto !

Dann erkenne ich weiter, eine Schraube die durch den Direktor und durch den Boom geschraubt, dann am unteren Ende des Booms mit einer Flügelmutter festgeschraubt wird.
Vielleicht ist unter der Flügelmutter noch eine Unterlegscheibe aus Kunststoff oder nicht leitendem Material? Aber an der Nullstelle des Boomrohres darf es doch ohnehin bei Yagi-Antennen Kontakt geben, ist doch auch sonst überall immer so.

Nein, da existiert keine Unterlegscheibe o. ä. aus isolierendem Kunststoff. Die Befestigungsschraube geht leitend durch das Element und Boomrohr durch.
Bei mir ist die Antenne auf dem Dachu und leistet beste Dienste, ein Foto daher schwierig... ;-)

von Thomas (Metal) - am 21.05.2012 19:40
Ich habe die Antenne aus Holzlatten und Alujalousien nachgebaut. Außerdem passe ich meine Antennen auch immer mit MMana an 75 Ohm an. Antennenbastelei

Die Richtwirkung ist wirklich beeindruckend. Von der Empfangsstärke war die größere Antenne ( in Anlehnung an die 15.3) "gefühlt" etwas besser. Das V/R-Verhältnis kann ich nicht so recht beurteilen, da der Empfang unter Dach mit Beugungen und Reflektionen hier eine besondere Situaton darstellt. Im Außeneinsatz habe ich das Teil noch nicht gehabt. ;-)

Gruß
Sterne

Offtopic: Die Breitband-Biquad für DVB-T habe ich bereits mehrfach versucht zu verbessern. 8 m Rhombus, 4 fach gestockte Biquad, Yagi (nach Spindler). Das Ende vom Lied: Unter Dach sind alle Mäuse grau und die Antenne ist immer noch mit Abstand die beste ... wenn sie genau an der richtigen Stelle hängt.

von IWSterne - am 21.01.2013 14:10
Ach wie COOL!:spos:
Vor einiger Zeit hatte mich Heike, Chefin von Antennenland angeschrieben, ob ich ihr nicht die E-Mailadresse von Peter Körner geben kann, weil Sie die Antenne nachbauen möchten.
Und ich tat es.

Zur Richtigstellung!
Die Bezeichnung 9.2 wie sie schon der englische UKW-DXer John Faulkner bezeichnet hatte, ist nicht die Antenne, die ich gebaut habe. Ich nahm an, dass er die Bezeichnung 9.2 von 9 Elementen und 2m länge abgeleitete hatte.
Beim Vergleich der Werte von Gewinn und Rückdämpfung auf der Seite von Brian Beezley, der mich auch angeschrieben hatte, ist es mir aufgefallen, dass es sich hier sogar noch um eine optimierte Version meiner Antenne handelt!!! Also daher auch die .2, für Version 2!!!
COOL Heike, dass es geklappt hat!!!:spos:
Und besonderen Dank an Peter Körner, der eine gute Antenne noch optimiert hat

Und ich habe sicher den Prototyp der Antenne im portablen Einsatz, auch die ist schon eine Wucht!!!!

von UlliBG - am 05.12.2013 20:49
Hallo Gemeinde,

ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass hier etwas besprochen wird, wozu ich etwas sagen könnte.

Na, dann mach ich das doch mal:

Eigentlich hatten wir geplant, diese Antenne schon im vergangenen Sommer/Herbst herauszubringen. Aus verschiedenen Gründen hat das aber leider nicht geklappt. Wenn aber ab jetzt alles gut geht, wird die Antenne gegen Mitte/Ende Januar bei antennenland erhältlich sein. Also nur noch ein wenig Geduld ;)

Die Antenne wird in Kleinserie bei antennenland selbst montiert, die Materialien stammen aus Europa. Der Preis wird auf jeden Fall unter 100 Euro liegen (vormontiert). Geplant ist außerdem eine Selbstbausatz-Variante für ca. 10 - 15 Euro weniger.

Auf dem Bild hier seht man unseren Prototypen während der Testphase bei Peter Körner (zum Vergrößern auf das Bild klicken):


In dem bei unserer "Weihnachtsantenne" (s. o.) verlinkten Beitrag bei ham-radio kann man sie ebenfalls "in Aktion" sehen (2. Bild von oben).

Hier einige Auszüge aus Peter Körners Einschätzung:
Zitat

Einige erste Eindrücke:
Die Antenne sieht gut aus und ist einfach zu sammeln (ich denke, es ist "zusammenbauen" gemeint - aaha). Der Stützträger ist gut für Befestigung und kann auch als Weg für den Koax gebraucht werden, nach hinten und dann nach unten...
Ich habe die Antenne [...] (in der Nähe von Malmö am Öresund - aaha) probiert, wo das Signal aus dem dänischen Sender Copenhagen/Gladsaxe stark ist.
Mit dem Promax Spectrum Monitor erreicht die Antenne etwa 70 dBµV flach auf den vier Frequenzen 90.8, 93.9, 96.5 und 102.3 MHz (von unten bis oben auf das Bild).
Richtwirkung ist gut, und fühlt sich sogar etwas besser als bei den Simulationen.
VRV ist immer schwierig zu messen wegen Reflexionen in der Umgebung, aber erreichte meistens etwa 25 dB, und bei 93.9 MHz sogar 31 dB.


Nach einem weiteren Test (in der Nähe von Trelleborg):
Zitat

Wir montierten die Antenne auf einem 6 m hohen Probemast und haben die Antenne mit einem 1/12-wave-transformer (für 75:50 Ohm) an [...]einem SWR-Messgerät angeschlossen.
SWR mit (dem mitgelieferten Symmetrieübertrager) ist etwa 1.4-1.5 breitbandig was gut ist. Die Verluste sind gering.
Wir machten auch einige Empfangsproben und konnten mehrere deutsche Sender sehr gut empfangen.
Richtwirkung ist wirklich gut und besser als erwartet. Auch VRV ist sehr gut.


So, ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig "auf den Geschmack bringen" ...

Ein schönes Weihnachtsfest für alle und bis bald im Neuen Jahr :cheers:

LG, aaha

von aaha - am 06.12.2013 15:14
Zitat
Peter Schwarz
Wie viel muss denn bei "Bausatz" noch selbst montiert werden?


Moin Peter!

Die Antwort ist eigentlich relativ kurz: alles.

Na gut, nicht ganz: die Stopfen auf den Boom-Enden sind schon drauf und die Platine befindet sich bereits im Balunkasten. Aber ansonsten eben: alles.

Siehe auch Artikelbeschreibung:
Zitat

Die Antenne wird in Einzelteilen, als Selbstbausatz geliefert.

Bild 3:

Aber keine Angst: wer seine Möbel in einem großen schwedischen Möbelhaus in handlichen Paketen kauft, wird hiermit auch keinerlei Probleme haben.

So, und nun widme ich mich wieder der Erstellung der Montageanleitung, sonst verschiebt sich der Releasetermin immer weiter ... ;-)

LG, aaha

von aaha - am 03.02.2014 07:48
Einen kleinen Bericht kann ich schon mal liefern. Ich muss allerdings sagen, neue Sender auf´m Band habe ich bisher noch nicht gefunden. Alles was ich bisher hier an meinem Standort empfange, ist etwas kräftiger vom Signal geworden. Die Münchner Privaten kommen etwas besser, teilweise mit RDS und Radio Arabella auf 104,0 aus München ist jetzt aus dem Rauschen aufgetaucht.

Was aber wesentlich besser geworden ist, das Ausblenden von "unerwünschten" Signalen auf benachbarten Frequenzen. Zum Beispiel Ö1 vom Pfänder auf 93,3. Ö1 störte immer den Empfang von Radio Fantasy auf 93,4 aus Augsburg, egal wie die 5ele stand. Dieser kommt nun störungsfrei und mit RDS. Zweites Beispiel: Ant. Bayern auf 104,4 vom Grünten (Sichtkontakt) gegen 104,3 Energy Stuttgart. Jetzt einwandfreier Empfang, vorher stark gestört.

Allerdings, wenn die Antenne grob Richtung Süden gerichtet ist (Grünten, Säntis, Pfänder), regelt der Sony deutlich runter und wird sehr ruhig. Der E1 liefert dann Geistersignale und Mischprodukte.
Dann werde ich mal weiter testen und berichten.

von HF-Jäger - am 16.02.2014 14:55
Ich nehme mal an dass du die Antenne mit Rotor betreibst. Ich selber habe ja ne ältere WISI 5 Elemente ohne Rotor auf dem Dach ( Ottobeuren/Brüchlins ) welche mit lediglich Radio Arabella auf der 105,2 ( Oly München ) in akzeptabler Qualität reinholt. Ausgerichtet habe ich auf den Pfänder ( wg. FM4 ) welcher bei mir tadellos reinkommt.

Aus Augsburg kann ich trotz falscher Ausrichtung Rockantenne auf 87,9 und Radio Fantasy auf 93,4 ( verrauscht Stereo ) empfangen. Grünten, Pfänder, Säntis kommen sauber und auch Aalen ( RadioTon 107,1 ) und Ulm - Ermingen ( DasDing 98,9, BigFM 100,3 und FreeFM 102,6 ) gehen in Stereo ohne Rauschen.
Radio Galaxy aus Kempten kommt bei mir übrigens überhaupt nicht an.. Auf 88,1 kommt lediglich ganz schwach RT-1 Südschwaben (vermutl. Babenhausen ) durch obwohl ich noch ca 12 km südlicher wohne und nach Kempten mehr oder weniger freie Sicht habe.

Mich hätte mal die Leistung meines Tuners an ner gscheiten Rotorantenne interessiert. Da ich im April umziehe und dann auf meine 5-Elemente verzichten muss kann ich am neuen Balkon so ein Riesending leider nicht aufstellen. Da wirds dann maximal ne 3-Elemente werden

von DaPickniker - am 16.02.2014 17:19
Zitat
Radioboy
Wir haben diesen Typ Antene schon im Emsland und am Niederrhein im letzten Jahr mehrmals positiv testen können. :spos:
Ant22


Hallo Radioboy,

Peter Körner hat mich gerade angeschrieben und darauf hingewiesen, dass die von Dir abgebildete Antenne falsch gebaut ist: Der Falt-Dipol ist "umgedreht" und nicht breit genug, was ein schlechteres VRV und SWR zur Folge hat. Außerdem sind die Reflektoren sind alle auf der gleichen Seite des Reflektorenträgers montiert, was der Version 9.1 entspricht und nicht der aktuellen, verbesserten 9.2.

Danke (wieder mal, wie schon so oft:spos: :)) an Peter Körner und ich hoffe, es hilft bei der Optimierung.

LG,
aaha

von aaha - am 17.02.2014 09:42
Ich habe die Antenne nun ein paar mal aus probiert und ich bin von die Empfangsleistungen absolut begeistert :spos:.

Vorhin hatte ich die 5 Elemente von Antennenland, und auch die hat hier schon einiges aus der Luft gefischt. Dieser Körner legt aber noch ein paar drauf :spos:.

Vor allem das VR Verhältniss finde ich sehr beeindruckend. Ich kann die Sender aus Smilde (64km) nun so weit raus drehen das andere Sender auf die Frequenzen hörbar sind. Auf 88,0 höre ich zum beispiel WDR 5 Bonn. Auf 91,8 tönt WDR 2 und auf 94,8 kommt SWR 3 Linz durch. Dafür liegt Smilde genau im Rücken, und da schlägt sich die Antenne sehr gut.

Auch vom Gewinn her bin ich sehr beeindruckt. Auf 90,9 tobt sich normalerweise NDR1 NDS Aus Hannover (Mit 190km und dem ganzen Teutoburger Wald dazwischen schon ein schöner Empfang), bei geschicktes drehen und ein bisschen geduld kommt aber auf einmal Bayern 1 aus Würzburg aus dem Lautsprecher! Dabei kann ich NDR1 NDS dann soweit ausnullen das dieser Empfang gelingt.

Weitere (wahrscheinlich Flugzeug)scatter die ich auf die schnelle entdeckt habe:

98,7 SWR3 Grünten >> Hat es aber sehr schwer mit AFN vom Feldberg sowie ein Funzel aus NRW, ist aber mit die 94,8 aus Linz zweifelsfrei idenfiziert worden. Erstempfang!

91,9 BBC Radio 3 Tacoleson >> Kommt immer wieder hochgefadet, hat es aber mit WDR 5 auf 92,0 sowie 91,8 Smilde (Die dann in die Seite reinstrahlt) schwer. Fadet auch gerne komplett weg. Ging mit der 5 Ele zwar auch, hatte aber noch massiver mit vor allem Münster zu kämpfen.

88,3 SWR1 Raichberg >> Dieser ging mit der 5 Elemente auch öfters, hat es aber schwer mit Nordwest Radio aus Bremen, die bei ausrichtung mit RDS an kommt. Jetzt mit Bremen im Rücken ist der Empfang von SWR1 BW problemloser möglich, aber natürlich längst nicht dauerhaft da.

88,6 France Culture Mulhouse >> Vorhin war 3FM stark auf dieser Frequenz vertreten. Als Smilde dann eine weile lang nicht gesendet habe, war France Culture sehr oft auf dieser Frequenz zu hören. Ich wusste also dass da was gehen musste, und jetzt mit der Körner ist dieser Empfang wieder da. Der Landeswelle aus Suhl war damals auch öfters zu hören, ist mir aber bislang mit diese Antenne noch nicht gelungen. Wir forschen da weiter!

Aufgefallen ist mir aber, und das war bislang mit alle meine Antennen so, ist das Vertikale Sender trotzdem noch sehr gut gehen. Auf 91,7 ist oft VRT Radio 1 aus Sint Pieters Leeuw zu gast. Auch die 89,0 von 100% NL aus Lochem lässt sich nur schwer ausblenden, der Brocken ist damit nicht mehr dauerhaft auf 89,0 zu hören (Auf 91,5 und 101,4 übrigens sehr wohl!!).

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit die Empfangsleistungen dieser Antenne. DX'en macht mit diese Antenne, womit man lästige starke Sender ganz schön schwach oder sogar ganz weg bekommt, sehr viel spass!

von Jassy - am 22.02.2014 18:27
Zitat
Antennensearcher
Hat jemand Erfahrung, wie stark die Antenne Sender, die von der Seite einstrahlen, ausblendet ?


Ich würde sagen, probiere die Antenne aus und du wirst begeistert sein. Man muss natürlich realistisch sein! Um so dichter ein dicker Sender in deiner Nähe steht um so schwieriger wird es natürlich den Sender auszublenden, denn zaubern kann keine Antenne !!!! Aber mit dieser 9-Ele.-Antenne geht es schon gut! Schau dir mein Video an!!!
Vier Sender auf einer Welle!
HIER

Oder HIER
kann ich dir auch per Video einen kurzen Vergleich mit einer 5-Ele. von Hirschmann bieten. Und du kannst sehen, dass die Hirschmann im Gegensatz zur 9-Ele. nach Peter Körner mit Pauken und Trompeten untergeht!!!

Edit: Ich bin der festen Überzeugung, DU FINDEST NICHTS BESSERES MIT DEN ABMESSUNGEN!!!!

Edit Nr.2
Du solltest auch wissen, dass dieser Bericht über meinen Antennenbau dieser Antenne und meinen Bericht darüber, nicht nur im deutschsprachigen Raum mitgelesen wird, sondern auch Weltweit. Auch Weltweit kamen nur positive Berichte!

Edit Nr.3
Irgendwo finde ich deine Frage auch unrealistisch, deshalb rege ich mich, zugegeben, darüber auch etwas auf! Denn wenn du nicht gerade in einer Gegend wohnst, wo du heute sehen kannst wer dich übermorgen besucht oder auf einem Berg wohnst, wo nichts höher ist als dein Standort, erst dann, könnte deine Frage zum tragen kommen. Selbst wenn in deiner Nähe höhere Gebäude sind, kannst du mit Reflektionen von dem Sender rechnen der dich stört!!!!

von UlliBG - am 02.03.2014 18:56
So, die Antenne ist seit ca. 2 Stunden fertig montiert. Die Erwartungen bezüglich Empfang wurden erfüllt :-) , ich würde gar sagen, mehr als man beim Vergleich im MMana erwarten konnte.

Anbei der Vergleich einiger Fernempfänge mit Konni 8-Elemete (modifiziert) vs Körner 9-Elemente
89,5 hr3 HMeißner (Dynas) | Signal gerade identifizierbar | Mono einwandfrei, nur noch Überschläge von Bayern2
91,5 mdr Jump Brocken (s-narrow) | Bisher nur mit Dynas empfangbar | Mono einwandfrei
92,7 hr3 Hardberg (s-narrow) | Signal gerade identifizierbar | Programm durchgehen in verrauschtem Mono empfangbar [leider nicht so gut wie erhofft]
93,3 Mainwelle Hohenmirsberg (Wide) | Stereo deutlich angerauscht | Stereo nur gering verrauscht, jetzt mit RDS
95,0 hr Info Rimberg (s-narrow) | Mono mit häufigem Fading | stabiles rauschfreies Mono
96,3 Bayern3 Kreuzberg (s-narrow) | Bisher nur mit Dynas ohne Überschläge | ohne Überschläge, mit RDS [Fürth aus 5km und Sichtverbindung stört normalerweise massiv]
97,7 youfm Rimberg (Dynas) | kaum identifizierbar | Mono leicht angerauscht
100,9 FFH Heidelstein (s-narrow) | Mono | Mono (unverändert)
104,8 hr1 Heiselstein (Dynas) | Mono geringe Überschläge | Mono kaum Überschläge [vs Bmbg 104,7]

Sehr erfreulich auch, daß sich damit die (Über- :-( )Ortssender aus Nbg und Fth besser ausblenden lassen, womit die massiven Übersteuerungen deutlich zurückgegangen sind.

von Thomas (Metal) - am 22.03.2014 14:04
So, nach einiger Zeit muß ich einmal ergänzen. Offensichtlich waren, wider Erwarten, die Bedingungen doch minimal angehoben.
So ist zumindest die Fernempfänge bei welchen ich an der Grenze des Radiohorizonts liege (Meißner; Rimberg und Brocken sind Reflexionsempfänge) die Ausbeute nicht mehr ganz so gut wie beschrieben. Es hat sich vielmehr ein Normalmaß, also ähnlich früher eingestellt. Zaubern kann man mit der Antenne natürlich auch nicht ;-) , wo sollte das Signal denn herkommen.
Ansonsten ist das Diagramm gegenüber der alten 8-Elemente doch etwas anders. Immerhin empfängt man in Hauptrichtung etwas stärker. Allerdings, wie will man die Praxis beschreiben, fällt die Hauptkeule dann etwa bei +/- 70° bis hin zur Nullstelle ab um dann als Nebenkeule etwa ab +/- 100° wieder in Erscheinung zu treten. Allerdings ist diese dann stärker als früher mit der 8-Elemente. Bsp SWR3 Aalen (85km, 223° O=5): Abfall bei etwa 295° (Gr Felberg) bis zur Nullstelle, Rückkehr dann etwas ab 325° (Rimberg). Weiteres Bsp: Gr. Waldstein (100km, 39° O=5). Bisher war dort in der Nullstelle stehts hr3 vom Gr. Felberg empfangbar. Grundstätzlich wird zwar der Felberg stärker empfangen, es reicht aber nicht mehr aus um bei 295° (ca. 104° vom Gr Waldstein weg) daß auf der 89,3 immer hr3 durchkommt :-( . Noch ein Bsp.: Teutoburger Wald (314 km, 331°). Bisher war hier zumindest ein Fading-Empfang möglich. Bad Mergentheim (84km, 276°) läßt sich jetzt aber nicht mehr effektiv genug ausblenden (93,2 / 105,5). Die Hauptkeule fällt offenbar nicht so schnell ab wie es zuvor der Fall war. Dafür geht jetzt Ederkopf deutlich besser :-) .
Ob ich jetzt die alte 8-Elemente nach Generalüberholung nochmals montiere? Nicht zwingend. Dafür habe ich durch die Modifikation für den Bereich 104-108 MHz den unteren Bereich bezüglich des Antennengewinns wohl zu stark reduziert (geschätzte 3dB gegenüber der 9 Elemente). Oberhalb der 98 kippt dann das Gewinnverhältnis zu Gunsten der 8 Elemente.
=> Unterm Strich würde ich dennoch sagen: Gute Antenne die ihr Geld ganz sicher wert ist.

von Thomas (Metal) - am 17.04.2014 19:26
Zitat
B.Zwo
Wie empfindest du die mechanischen Eigenschaften der Körner-Antenne? Ist es ein Problem, weil die Elementehalterungen aus Kunststoff sind?

Dazu kann man nach so kurzer Zeit nichts sagen. Grundsätzlich sehe ich erst mal kein Problem bei Elementenhalterungen aus Kunststoff, schließlich sind sie doch sehr häufig. Wichtig wäre z. B. die UV-Beständigkeit, bzw. wie das Material mit Temperaturschwankungen umgehen kann. Dafür sind allerdings Langzeitbeobachtungen notwendig.
Was allerdings auffällt: "Schlosser's Kraft mit Verlängerung" ist bei der Montage schon notwendig, ansonsten wackelt die Antenne oder Teile davon doch erheblich. Ein "handfest" an den Flügelschrauben ist insbesondere bei Unterzug und den Reflektoren nicht ausreichend. Ein anderer Kritikpunkt wäre die Mastschelle. Dort hat man den Eindruck, daß die eine Gewindestange herausrutschen könnte: Leider ist der Bügel gerade und kragt nicht aus. Auch hier: Viel "Schlosser's Kraft" und dann sollte nichts passieren ;-) .
Grundsätzlich ist die Antenne eher leicht und erinnert mehr an eine filigrane Hirschmann U8 als an eine Konni oder gar (pers. Eindruck: sehr schwere) Wittenberg 8-Elemente.

[OT-Nachtrag]
Ich werde die Antenne wohl nochmals einholen und alles erneut nachziehen. Das aber vermutlich erst dann wenn ich die Band-III-Yagi für Aalen (darunter) montiere. Z. Zt. geht da aber nix. Mein Antennenlage (1x UKW, 2x VHF-III, 1x UHF; alle handlich zerlegt) wird momentan von einer Amselfamilie mit deren Nest belegt. Es gibt zumindest einen zeitlichen Ausblick: Immerhin scheinen die schon geschlüpft zu sein.

von Thomas (Metal) - am 20.04.2014 09:10
900 Steine habe ich nicht ganz ausgegeben, der Vergleich könnte es hinken... :wall:
Vielleicht sollte man hier doch mal den Vergleich in gleicher Klasse, also der alten Kathrein 8-Elemente aufmachen. Die hat, als sie noch zu haben war, bitte was gekostet ;-) ? . Angepaßt an heute ist das dann bitte welcher Betrag? Und das dann bitte ins Verhältnis zur hier angebotenen Antenne setzen, _dann_ sind wir realistisch. Oder von mir aus die hoch geschätzte Konni: (sehr günstige) 57 Steine möchte man momentan dafür, aber wir sprechen hier eben nur über 8-Elemente. Mein Fazit also: Der Preis geht ganz bestimmt in Ordnung und ist als sehr günstig anzusehen.

Nachtrag:
Oder so: Ein durchzechtes Wochenende wird sicherlich teuerer ausfallen. :cheers:

von Thomas (Metal) - am 21.04.2014 16:44
Entschuldigung, aber es geht doch nicht darum, ob eine Antenne aus 8 oder 9 Elementen aufgebaut ist, sondern letzten Endes nur um das Antennendiagremm.

Die Daten der Koerner-9-2 sind öffentlich und jeder kann das Diagramm mit MMANA-GAL nachrechnen.
Die Daten und die Diagramme der erwähnten Vergleichsantennen kenne ich nicht und ein Diagramm habe ich auch nirgends gefunden.

Ein Antennendiagremm einer 2m langen !!kurzen!! 9-Element FM-Antenne mit so einem hervorragenden Vor-/Rückverhältnis über die gesamte Bandbreite von 88-108MHz habe ich bisher noch nicht gesehen.

Ich bleibe dabei:

So etwas gab es bisher noch nie und das für 70€.

edit: Präzisierung

von LogPer - am 22.04.2014 06:15
Zitat
Thomas (Metal)
Zitat
B.Zwo
Wie empfindest du die mechanischen Eigenschaften der Körner-Antenne? Ist es ein Problem, weil die Elementehalterungen aus Kunststoff sind?

Dazu kann man nach so kurzer Zeit nichts sagen. Grundsätzlich sehe ich erst mal kein Problem bei Elementenhalterungen aus Kunststoff, schließlich sind sie doch sehr häufig. Wichtig wäre z. B. die UV-Beständigkeit, bzw. wie das Material mit Temperaturschwankungen umgehen kann. Dafür sind allerdings Langzeitbeobachtungen notwendig.
Was allerdings auffällt: "Schlosser's Kraft mit Verlängerung" ist bei der Montage schon notwendig, ansonsten wackelt die Antenne oder Teile davon doch erheblich. Ein "handfest" an den Flügelschrauben ist insbesondere bei Unterzug und den Reflektoren nicht ausreichend. Ein anderer Kritikpunkt wäre die Mastschelle. Dort hat man den Eindruck, daß die eine Gewindestange herausrutschen könnte: Leider ist der Bügel gerade und kragt nicht aus. Auch hier: Viel "Schlosser's Kraft" und dann sollte nichts passieren ;-) .


Alle Kunststoffe, die an der Antenne verbaut sind, sind nach Angaben des Herstellers (Südeuropa, die wissen also, was Sonne ist) UV beständig.

Zur weiteren Stabilisierung der Antenne haben wir optional eine zusätzliche, etwas kleinere Mastschelle, die zwischen die Antennenelemente passt, ins Programm aufgenommen. Probleme bei der original mitgelieferten Mastschelle sind uns nicht bekannt. Diese wird auch an anderen Antennen-Modellen eingesetzt und machte bisher keinerlei Sorgen.
Und hier eine Frage: Wenn jemand eine Quelle für Alu-Rohr, quadratisch, 18x18 mm mit ca. 1,5 mm Wandstärke kennt, wo man nicht mindestens 500 kg Material abnehmen muss...

Den oben aufgeführten Vergleich zwischen der 9 Elemente Antenne und der Konni 8 Elemente Antenne hat Peter Körner durchgerechnet und uns seinen Kommentar am letzten Wochenende zukommen lassen.
Ich zitiere: "Man beachte daβ die Konni 8-Elemente mit einer Boomlänge von etwa 3m eine deutlich gröβere Antenne als die 9.2 ist ... Die Konni hat aber deutliche Probleme mit der Bandbreite, und eine unebene Gewinnkurve. Unten bei 88 MHz beträgt der Gewinn nur 7.1 dBi, und das VRV ist da sogar nur 2.6 dB!!! Für die meisten Frequenzen ist das VRV etwa 15-17 dB, im Vergleich zu 30-31 dB für die 9.2. Auch SWR der Konni ist unnötigerweise hoch und sehr uneben, und erreicht sogar >9,4 bei 88 MHz mit deutlicher Fehlanpassung zu Folge."

Was Lieferungen dieser Antenne in die Schweiz betrifft - im Prinzip kein Problem. Im Shop wird es allgemein noch nicht angeboten, daher bitte per Mail Kontakt aufnehmen. Die Lieferung erfolgt per GLS. Bitte hierbei möglichst den Bausatz nehmen, da sich dieser stabiler verpacken lässt und auch mehrere Antennen in einem Paket versendet werden können.

von aaha - am 22.04.2014 09:34
@ B.Zwo
Gebt Antwort! Schiff und Flagge?
=> In wessen Auftrag bist Du unterwegs? Bemüht man dein Profil, so kann man nicht ganz 400 Einträge seit 2007 erkennen. Auffallend ist der Fleiß in letzter Zeit. Nun, sicherlich können das persönliche Umstände sein, da möchte ich sicher niemanden anzählen. Allerdings hatten wir häufig auch schon Foristen hier die einen (von mehreren) Accout über Jahre dümpeln ließen, dann wieder plötzliche Aktivitäten zu offenbaren um ganz andere Ziele mit diesem Account zu verfolgen. Hier wären Worte der Klärung hilfreich.

Nachtrag:
So kann und darf man keine "Open Soruce Diskussion" führen. Sicherlich, es gehört nach meiner Meinung auch immer dazu Probleme zu benennen und Testergebnisse zu liefern. Auch der objektive Vergleich mit anderen Produkten sollte zulässig sein. Was allerdings nicht in Ordnung ist, wäre die hier gelieferten (lösbaren, kleinen) Problemchen ohne weiteres Zutun einfach nur aufzugreifen, auszuschmücken und den anderen sogar damit, auf Deutsch gesagt, vor die Füße zu pissen.

von Thomas (Metal) - am 22.04.2014 12:54
Zitat
aaha
Zitat
Selbstzitat
"Schlosser's Kraft mit Verlängerung" ist bei der Montage schon notwendig, ansonsten wackelt die Antenne oder Teile davon doch erheblich. Ein "handfest" an den Flügelschrauben ist insbesondere bei Unterzug und den Reflektoren nicht ausreichend. Ein anderer Kritikpunkt wäre die Mastschelle. Dort hat man den Eindruck, daß die eine Gewindestange herausrutschen könnte: Leider ist der Bügel gerade und kragt nicht aus. Auch hier: Viel "Schlosser's Kraft" und dann sollte nichts passieren ;-) .

Zur weiteren Stabilisierung der Antenne haben wir optional eine zusätzliche, etwas kleinere Mastschelle, die zwischen die Antennenelemente passt, ins Programm aufgenommen. Probleme bei der original mitgelieferten Mastschelle sind uns nicht bekannt. Diese wird auch an anderen Antennen-Modellen eingesetzt und machte bisher keinerlei Sorgen.

Von mir schlecht formuliert. Vollmetallschrauben sollten auch entsprechend behandelt werden. Während manch anderen Antennen zwar Flügelschrauben haben, aber tatsächlich eigentlich nur normale Sechskant-Flanschschrauben mit Kunststoffaufsatz sind, häufig nicht mit Werkzeug zudrehen darf (dann sind die Kunststofflügelchen schlicht ab), kann und sollte man hier durchaus ordentlich anziehen. Und dann ist alles auch fest.

von Thomas (Metal) - am 22.04.2014 13:02
Zitat
Thomas (Metal)
Auffallend ist der Fleiß in letzter Zeit....Hier wären Worte der Klärung hilfreich.

Ich bin berufsbedingt viel unterwegs, ohne Internet nutzen zu können. Mir fehlt da einfach auch die Zeit. Derzeit habe ich Urlaub und bin zu Hause und habe daher auch mehr Zeit, da ich zusätzlich noch eine kleine Erkältung auskuriere.
Zitat
Thomas (Metal)
und den anderen sogar damit, auf Deutsch gesagt, vor die Füße zu pissen.

Das kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen. Wo habe ich jemanden angepisst?? Da hätte ich von dir jetzt auch gern mal eine Stellungnahme!

von B.Zwo - am 22.04.2014 20:28
Zitat
B.Zwo
Zitat
Thomas (Metal)
und den anderen sogar damit, auf Deutsch gesagt, vor die Füße zu pissen.

Das kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen. Wo habe ich jemanden angepisst?? Da hätte ich von dir jetzt auch gern mal eine Stellungnahme!

Ich bin hier garantiert nicht an "Krieg" interessiert. Dennoch oder gerade deshalb Gründe wie ich zu dieser Aussage kam:

Naja, so ganz stimmt das nicht. Wer wollte konnte auch bisher schon die KATHREIN CFP 09 kaufen. Die ist zwar für Kopfstellen konzipiert und daher etwas teuer (ca. 900€), jat aber auch 9 Elemente und ist wahrscheinlich mechanisch über jeglichen Zweifel erhaben.
=> Suggestion: Antenne hält nicht, gleich was teueres kaufen was hält.

Natürlich hinkt der Vergleich. Es ging mir ja auch nur, um die Aussage, das es bisher keinen 9 Elementer zu kaufen gab. Hatte nicht auch die Firma tripol einen 9 Elementer? Der war doch nun nicht wirklich teuer, oder?
=> Suggestion: Körner 9.3 via Antennenland ist im Vergleich zu Tripol viel zu teuer.

„Alle Kunststoffe, die an der Antenne verbaut sind, sind nach Angaben des Herstellers (Südeuropa, die wissen also, was Sonne ist) UV beständig.“
Für wie lange?
=> Suggestion: Keine Langzeiterfahrung.

„Den oben aufgeführten Vergleich zwischen der 9 Elemente Antenne und der Konni 8 Elemente Antenne hat Peter Körner durchgerechnet“
Fragt sich, welche Peter Körner durchgerechnet hat? Die verkürzte, optimierte Variante, die es nur auf Nachfrage gibt oder die, die standardmäßig im Programm ist.
=> Suggestion: Falsche Antenne ggf. zu Gunsten der Eigenen nachgerechnet.

Von mir, gleich was da noch kommen mag, kein Statement mehr dazu.


Bleiben wir bei der Betrachung:
Sofern Bilder-Hochladen mal wieder funktioniert und nicht nach dem Hochladen einen weißen Browser liefert, zeige ich gerne mal im MMana Konni8-(selbst-)modifiziert vs Körner9. In Worten: Das Diagramm mag in Hauptrichtung noch eine Idee schöner aussehen, was meine 89,3-Feldberg-Beobachtung wohl begründet, aber z. B. R springt (wie also anpassen?) von 130 (87,5) über 217 (92,6) über 174 (102,8) auf 59 (107,9). Körner9 dagegen 249 - 278 - 250 - 206. F/B bei Körner 18. 6 - 18.1 - 17.6 - 18,7 gegenüber Konni 14,4 - 15,9 - 16,4 und schließlich 21,3.

von Thomas (Metal) - am 26.04.2014 23:02
Ich habe mir zusätzlich zu meiner Eigenbau 9 Element Körner Antenne auch noch die 9.2 nach P.Körner von Antennenland besorgt.
Die Eigenbau bleibt für portabel und die 9.2 kommt hier Zuhause auf den Mast. Allerdings konnte ich den Mast bis jetzt, aus gesundheitlichen Gründen, leider noch nicht aufstellen.
Die 9.2 habe ich jetzt schon einige male portabel getestet und kann euch nur sagen, dass sie mindestens genau so gut wie meine Eigenbau funktioniert!

Zu den letzten Fragen bzw. Anmerkungen hier:

Wer Angst hat, dass sich die Flügelmuttern mit der Zeit lösen könnten, kann diese auch durch Selbstsichernde Muttern ersetzen, dazu vielleicht noch die zusätzlich angebotene Mastschelle von Antennenland für das Boomrohr und schon ist die Sache erledigt!

Zu den Elementhaltern aus Kunststoff:
Ich habe eine 2m Antenne mit Elementhaltern aus Kunststoff hier seit ca. 20 Jahren im Einsatz,
die Halter sind bis jetzt nicht kaputt gegangen!

von UlliBG - am 27.04.2014 18:29
Zitat
Hans Kraus
Hi,

ich interessiere mich sehr für die Antenne. Ein paar Fragen habe ich dazu (im Forum, da evtl. auch für Andere interessant):
- Welcher Abstand ist empehlenswert, wenn zwei Antennen (Winkel zwischen ihnen ca. 135°) und eine 80er Sat-Schüssel am gleichen Mast montiert werden?
- Kann ich im Anschlußkasten einen kleinen Verstärker unterbringen?

MfG., Hans


Die Frage ist fast untergegangen.
Die 2 Antennen und die Schüssel sind so anzubauen, dass möglichst keine Antenne in den Raum einer anderen hineinragt (Mastausleger nehmen). Die Schüssel dabei möglichst niedrig am Mast montieren, so dass bei Wind wenig Schwingungen entstehen - oder besser noch - an einen separaten Mast montieren.

Im Anschlusskasten ist für einen zusätzlichen Verstärker kein Platz vorhanden. Man müsste schon die Balun-Platine mit der integrierten F-Buchse ausbauen und durch eine Eigenkonstruktion ersetzen.
Aufgrund vieler Anfragen - verbaut ist ein Transformator-Balun; Dämpfung 0,5 dB; gemessen von Peter Körner mit 2 Baluns, die an der 300 Ohm Seite verbunden wurden; Gesamtdämpfung über beide Baluns von F-Buchse zu F-Buchse: 1 dB)
Die Kontaktschrauben im Anschlusskasten sind gleichzeitig die Elementehalter für den Dipol; Platz nach oben für Bauelemente + eigene Platine sind ca. 15 mm.
Alternative: Inline-Verstärker plus DC-Blocker vor die Antenne schalten oder eine Mastweiche mit integriertem Verstärker verwenden.

von aaha - am 02.05.2014 10:24
Nochmal zum Thema Antennenverstärker: Der sollte max. nicht mehr als 6 - 10dB Verstärkung (*) machen! Eigentlich nur die Kabeldämpfung ausgleichen und ein bisschen verstärken. Wenn die üblicherweise angebotenen Dinger mit 15 - 20dB verwendet werden, (die womöglich auch noch eine Breitbandversion ist!) ist Schluß mit Lusitg. Das verpacken die allermeisten Empfämger nicht (--> mangelndes Großsignalverhalten) . Denn man empfängt nicht nur die Fernsender sondern hat auch garantiert mehrere "Großsender" und lokale Funzeln aus der Nachbarschaft. Wenn dann noch eine Antenne mit 10dB Gewinn benutzt wird, steigen die Feldstärekn auf ein zu hohes Maß an und der Empfänger dankt es mit Mischprodukten / Geistersignalen.
(*) einen "Bereichsverstäker" verwenden 87 ... 108MHz

von Radioboy - am 03.05.2014 07:34
Und selbst 10 dB können vielfach noch zu viel sein, wenn man starke Sender an der Antenne anliegen hat. Eigentlich sollte man, bevor man überhaupt einen Verstärker einsetzt zunächst mal messen, wie stark der stärkste Sender anliegt. Danach entscheidet man dann, wie stark die Verstärkung sein muss (besser maximal sein darf) und wählt den Verstärker.

Wenn man mehrere Sender mit Pegeln um 70 dBµV oder darüber (was im Nahbereich durchaus vorkommen kann) im Spektrum hat sollte man tunlichst gar keinen Verstärker verwenden.

Die Verstärkung und die vorhandenen Pegel sind übrigens wesentlich wichtiger für die Verstärkerwahl als das immer über alles bewertete Rauschmaß!

Ein noch so toller rauscharmer Verstärker nützt nichts, wenn er den Empfänger übersteuert oder schon selbst übersteuert ("intermoduliert"))...

von WiehengeBIERge - am 03.05.2014 13:51
Hi,

warum ich nach einem Verstärker gefragt habe: ich bin in Wien Zuhause, im Osten, schon im Marchfeld. Also topfeben. Ich möchte die ungarischen Sender vom Kabhegy (am Rande des Plattensees) reinbekommen, das sind ca. 185 km Luftlinie. Bis jetzt habe ich mit Verstärker (Marke weiß ich leider nicht und kann jetzt nicht nachschauen) und der 7Element-Antenne von Conrad unter Dach leicht gestörten Mono-Empfang. Noch dazu möchte ich die Antenne an einen 6fach Antennensplitter anschließen.

Das zweite Problem ist noch spannender: von meinem Standort aus liegen der Donauturm (da sendet zumindest Radio Stephansdom, ein privater Klassiksender) und der Kahlenberg, von dem kommen die ORF Programme Ö1, FM4, Ö3, ÖR-Wien, ÖR-Nö und ÖR-Burgenland (der etwas schwächer) mit viel Power praktisch genau hintereinander. Für das Einspeisen in den terrestrischen Eingang des SAT-Umschalters muß ich das Radiosignal dämpfen, sonst habe ich - zumindest auf UKW und bei DVB-T - Übersteuerungen (UKW hört man, bei DVB-T sinkt trotz Maximalpegel die angezeigte Signalqualität). Dadurch wird aber Radio Stephansdom zu schwach. Nutzt da ein 6fach-Sperrfilter zwischen Antenne und SAT-Umschalter was oder kann ich mir die Ausgabe sparen?

MfG., Hans

von Hans Kraus - am 03.05.2014 23:18
Bei Koaxkabel ist es so, dass das Schirmungsmaß immer ganz groß beworben wird (besonders die Anzahl der Schirmungen).
Praktisch ist es aber so, dass zweifache Abschirmung durch weitere Schirmungsschichten nur minimal verbesert wird.
Dennoch hat es durchaus einen Sinn, 3-Fache Abschirmungen zu verwenden, denn ein Koaxkabel wird bei Verlegen zwangsläufig gebogen, dabei wird die Schirmung an der Biegestelle geringer, weil sich die Maschen des Geflechts vergrößern. Das gleicht die dritte Abschirmfolie aus.
Mehr als 3 Schirmungen braucht man nur in absoluten Extremfällen...
Abgesehen davon geht das Schirmungsmaß an den Steckverbindungen (bei Aufdrehsteckern) eh wieder in Richtung 85 dB, und wenn diese falsch montiert werden noch viel weiter runter (was aber in den meisten Fällen nicht stört!).

Das verlinkte Kabel ist also alles andere als schlecht, aber eben auch überdimensioniert für die typischen Anwendungsfälle - und der normale 7 mm Aufdrehstecker passt nicht...

Warum mein Vorschreiber sich deswegen so aufregen muss verstehe ich aber immer noch nicht...

von WiehengeBIERge - am 04.05.2014 10:40
So, ein weiteres Kapitel: Windprüfung ;-)
Diese kann man nach der Passage des gesterigen Unwetters als "sehr gut bestanden" attestieren. Es sind (erwartungsgemäß) keinerlei sichbare Veränderungen auszumachen.
Dagegen sieht es hier im Städtchen schlimmer aus, als alle Windereignisse, die ich in den letzten fünf Jahren hier erleben durfte. Äste abgebrochen ist Standard, ein "Ringtausch" von Pflanzkübeln unter den Nachbarn hat es auch gegeben ;-) . Nun, der Bewuchs auf Grund der Jahreszeit mag den Wind schlimmer erscheinen lassen, aber ich würde auf jeden Fall von orkanartigen Böhen vorlaufend vor der Gewitterfront ausgehen. Das in den Nachrichten gemeldete Abdecken von Dächern in Nbg erscheint mir plausiebel.
=> Fazit: Feuertaufe bezüglich Mechanik auf jeden Fall bestanden!

von Thomas (Metal) - am 23.05.2014 05:25
Zitat
Radio-DX
Ich habe die Ant. mit einem vierten Reflektor neu simuliert und den Selbstbau angefangen.
Leider bin ich schon vor Monaten darüber "abgestorben". :D
In diesem Jahr soll das Teil aber noch zum Einsatz kommen.

Mit dem vierten Reflektor konnte ich das VRV weiter verbessern.
Da ich hier im Tal mit vielen Reflektionen zu kämpfen habe, sah ich das bei einem Neubau als angebracht an. :cool:
Nach dem Abendessen kann ich ja mal die Diagramme zum Vergleich hier einstellen.


Über die Diagramme würde ich mich freuen! Vielleicht auch den MMANA File?

@ ross22
Danke auch für deine Antwort!

von UlliBG - am 17.12.2014 17:44
Hier die Diagramme.
Bei diesen Simulationen habe ich hauptsächlich Wert auf ein gutes VRV gelegt.
Das ist aber sicher noch nicht die optimalste Endlösung.
Da ich mit den Ergebnissen der automatischen Simulation von MMANA nicht so ganz zufrieden bin, simuliere ich alles bei "Hand-Made". :-)
Da sind die Ergebnisse über das gesamte Band besser, aber der Zeitaufwand auch viel höher.

Die originale 9.2 von Peter.



Meine Version mit zusätzlichem Reflektor (also nun 10 El. / Länge 2,05 m)



Und hier hatte ich mal eine 9 El. Variante mit vier Reflektoren simuliert. (nur 1,72 m lang)



von Radio-DX - am 17.12.2014 20:17
Zuerst, Vielen Dank für die Interesse an meinen Antennenentwicklungen! Ich freue mich sehr!
Der Zweck der 9.2 ist maximale Gesamtleistung mit kompakten Dimensionen.


> Hier die Diagramme.
> Die originale 9.2 von Peter.

Das scheint eine alte Version zu sein.
Probier mal die heutige, etwas bessere, Version:

FM9.2Compact_bbbb_cb
*
98.0
***Wires***
14
0.05, -0.911, 0.53, 0.05, 0.911, 0.53, 0.006, -1
0.05, -0.911, -0.53, 0.05, 0.911, -0.53, 0.006, -1
0.0, -0.982, 0.0, 0.0, 0.982, 0.0, 0.006, -1
0.54, -0.8, 0.0, 0.54, 0.8, 0.0, 0.006, -1
0.44, -0.8, 0.0, 0.44, 0.8, 0.0, 0.006, -1
0.49, -0.8, 0.0, 0.44, -0.8, 0.0, 0.006, -1
0.49, 0.8, 0.0, 0.44, 0.8, 0.0, 0.006, -1
0.65, -0.657, 0.0, 0.65, 0.657, 0.0, 0.006, -1
0.79, -0.657, 0.0, 0.79, 0.657, 0.0, 0.006, -1
1.07, -0.647, 0.0, 1.07, 0.647, 0.0, 0.006, -1
1.47, -0.621, 0.0, 1.47, 0.621, 0.0, 0.006, -1
2.05, -0.562, 0.0, 2.05, 0.562, 0.0, 0.006, -1
0.49, 0.8, 0.0, 0.54, 0.8, 0.0, 0.006, -1
0.49, -0.8, 0.0, 0.54, -0.8, 0.0, 0.006, -1
***Source***
1, 1
w4c, 0.0, 1.0
***Load***
0, 0
***Segmentation***
400, 40, 2.0, 1
***G/H/M/R/AzEl/X***
0, 0.0, 4, 290.0, 170, 1, 0.0


BTW, ich habe auch etwas mit einer 11-Elementenversion* herumgespielt, mit 5 Reflektoren, wobei ein VRV von etwa 34 dB fast breitbandig erreichbar ist. Wegen die Höhe des Reflektorenwands wäre so eine Antenne aber nicht mehr so kompakt wie die 9.2 - und wäre deutlich teurer herzustellen.

Man kann sich aber fragen wie hoh ein VRV tatsächlich nutzbar ist. In Wirklichkeit gibt oft eine Mänge von frequenzabhängigen Reflexionen von Gebäuden etc, die das ”real-world” VRV begrenzt. Deshalb gibt es meistens nur etwa 20-25 dB VRV bei Messungen. Man braucht dafür einen völlig leeren Hintergrund um >30 dB VRV - wie die 9.2 - zu erreichen.

Was allgemein vielleicht nicht bekant ist, ist das es gibt eine Optimalhöhe für Multi-Element-Reflektoren für horizontal polarisierte Yagis bei VRV über “rear half plane”. Dashalb sind die Multi-Element-Reflektoren der 15.12 und 19.3 ziemlich gleich.

/Peter


*)

FM11.1_cc
*
98.0
***Wires***
14
0.03, -1.023, 0.34, 0.03, 1.023, 0.34, 0.005, -1
0.03, -1.023, -0.34, 0.03, 1.023, -0.34, 0.005, -1
0.0, -1.023, 0.0, 0.0, 1.023, 0.0, 0.005, -1
0.63, -0.8, 0.0, 0.63, 0.8, 0.0, 0.00574, -1
0.53, -0.8, 0.0, 0.53, 0.8, 0.0, 0.00574, -1
0.63, -0.8, 0.0, 0.53, -0.8, 0.0, 0.0075, -1
0.63, 0.8, 0.0, 0.53, 0.8, 0.0, 0.0075, -1
0.74, -0.655, 0.0, 0.74, 0.655, 0.0, 0.005, -1
0.885, -0.655, 0.0, 0.885, 0.655, 0.0, 0.005, -1
1.16, -0.643, 0.0, 1.16, 0.643, 0.0, 0.005, -1
1.55, -0.617, 0.0, 1.55, 0.617, 0.0, 0.005, -1
2.14, -0.56, 0.0, 2.14, 0.56, 0.0, 0.005, -1
0.09, 1.0, 0.73, 0.09, -1.0, 0.73, 0.005, -1
0.09, 1.0, -0.73, 0.09, -1.0, -0.73, 0.005, -1
***Source***
1, 1
w4c, 0.0, 1.0
***Load***
0, 0
***Segmentation***
400, 40, 2.0, 1
***G/H/M/R/AzEl/X***
0, 0.0, 4, 290.0, 170, 1, 0.0

von p_korner - am 21.12.2014 21:50
Wieder eine Erfahrung reicher: Festgefrohrener Pappschnee in der Antenne
Bisher kenne ich dies von allen UKW-Yagis so, daß dann quasi eine MUF ausbilden und dahinter dann jegleicher Antennengewinn bis hin zur "Schubumkehr", die Antenne empfängt also aus rückwertiger Richtung besser als in Hauptrichtung. Man kann also die Yagi dann mit einer alten UKW-Yagi, ausgelegt für bis 104 MHz, mit deren Empfangsverhalten > 104 MHz vergleichen.
Die 9.2 jetzt: Die Elemente sind durch Pappschnee, vermutlich auch Eisansatz etwa 3x so dick wie normal :eek: . Durch Drehen mit dem Rotor bekommt man dies nicht mehr zum Absturz, es ist also alles festgefrohren. Im Empfangsverhalten lassen sich deutliche Veränderungen ab ca. 102 MHz erkennen. D. h. oberhalb ist kaum noch ein echter Antennengewinn vorhanden. Das Diagramm scheint dann eher einer 8 mit dickem Kopf und "Specktaille" zu entsprechen. Je höher die Frequenz, desto stärker ist der Effekt ausgeprägt. So kommt vom Sender Bleßberg die 96,9 noch völlig normal an, die 102,7 ist schon deutlich gedämpft und auf 106,7 (sonst störungsfrei O=5) drückt die nahe 106,9 rein. Eine typische "Schubumkehr" ist jedoch nicht zu beobachten. Ein großes Plus für die Antenne, daß das Diagramm wird gehalten!
Bleibt zu hoffen, daß heute nicht noch Sturm hinzu kommt. :-( .

Nachtrag: So sieht es dann aus, wenn schon gut was durch das Drehen abgefallen ist:


http://www.bilder-hochladen.net/files/9jd1-4b3-8859-jpg.html

von Thomas (Metal) - am 03.01.2015 21:03
So, am 03. Januar gab es keine Probleme mehr. Nachdem alles abgetaut war, war alles in Ordnung.

War. Irgendwas innerhalb meiner Anlage macht Probleme. Der Pegel auf dieser Antennenleitung ist für alle Programme um ca. 6dB gefallen. Dies trat diese Woche schon einmal auf. Nach einigen Bastelversuchen hatte sich das Problem vom selbst erledigt. Der schlimmste Fall für einen Techniker. Immerhin hatte ich dann Gelegenheit verschiedene Empfangspegel zu protokollieren.
Heute Abend wollte ich in dieser Sache wieder recherchieren. Man nehme also eine Meßleitung um den Tuner direkt mit der Antenne verbinden zu können. Genau seit diesem Zeitpunkt gibt es wieder Probleme. Wackler würde ich ausschließen, auch wenn der Aufbau von Multiswitch, Antennenverstärker, etc. sicherlich (noch) nicht so ist wie er sein sollte (mache ich dann mal wenn Zeit ist ;-) ).
Es bliebe also der Gang zur Antenne selbst um nachzusehen ob dort nicht etwas im Wasser schwimmt. Schwer angesichts der Wetteraussichten. Es wird doch nicht wie bei der FUBA sein? Zumindest hier ist einerseits kein Frost mit im Spiel, andererseits habe ich bei der Installation peinlich genau auf die Schraubübergänge der leitenden Teile geachtet und kritische Sachen zusätzlich mit Klebeband gegen Wasser gesichert.
=> Frage in die Runde: Ähnliche Erfahrungen?

von Thomas (Metal) - am 16.01.2015 23:33
Heute morgen: Alles schent wieder normal zu sein. Feuchteprobleme am Anschlußkasten würde ich fast ausschließen, dafür war es die Nacht über zu naß.
Ich verorte dies eher im T-4970 (Siebkondensator hin), sowie im Axing-Antennenverstärker (TVS 5). Letzteren habe ich durch einen Ankaro (60/331R) zu Testzwecken ersetzt.
=> Damit scheint dies aber ein anderes Thema zu sein, weil nicht zur 9-Elemente zugehörig.

Nachtrag: Mit dem Meßeisen, oder besser Schätzeisen (?) PL-380 hatte gestern Abend Jump 96,9 direkt am Mittelleiter der Ableitung der Antenne eine Qualität von 19 dB, heute waren es wieder 24 dB. Allerdings ist gerade diese Anzeige beim PL-380 mit größter Vorsicht zu genießen wenn man starke Sender in dern Nähe hat. Also hier. Dann schlagen offensichtlich irgendwelche Abschwächer, was gestern Abend der Fall gewesen sein könnte. Am Yamaha TX-340 war der Pegel von diversen Sendern zu gestern abend identisch. Das Meßeisen doch eher ein schlechtes Orakel? ;-)

von Thomas (Metal) - am 17.01.2015 09:35
Zitat
Jebbel
Berechnungen zufolge soll sich ja der Antennengewinn positiv auswirken, sofern zwei Antennen parallel gerichtet sind und in einem Abstand von wenigen Metern montiert werden..

Wie sind denn Eure Erfahrungen damit, insbesondere auch, wenn eine Antenne Richtung Norden gerichtet ist und die andere Richtung Süden?

Jebbel

Nein, das bringt nichts. Wenn, dann müßten beide Antennen, montiert entweder neben- oder übereinander in definiertem Stockungsabstand mit gleichen Kabellängen, in die gleiche Richtung zeigen.
In verschiedene Richtungen montiert mit verschiedenen Kabellängen ohne erreichnete Abstände zusammenschalten gibt irgendwelche Effekte, i. .d. R. negative. Das ist aber eindeutig ein hoffnungsloses Unterfangen.

von Thomas (Metal) - am 17.01.2015 11:50
Solche wilden Zusammenschaltungen wurden in den 80er Jahren teilweise gemacht, um Kabelkopfstationen den Empfang aus mehreren Richtungen zu ermöglichen.

Dabei ruiniert man sich selbst bei korrekter elektrischer Zusammenschaltung aber beispielsweise die Richtcharakteristik - das herausragendste Merkmal der Körner 9.2. Eine nach Nord und eine nach Süd - wie soll dann noch eine Rückdämpfung wirksam werden? Man holt sich damit u.U. störende Programme auf gleicher Frequenz wie das Nutzsignal und man holt sich Geländereflexionen. Deshalb schaltete man soweit mir an Informationen zugänglich möglichst kanalselektiv zusammen, wählte also auf beiden Antennen je einige starke Frequenzen (Frequenzbereiche um diese Frequenz) aus durch entsprechende Filter.

Die konsequente Variante heißt dann Kanalaufbereitung, wie sie heute in terrestrisch empfangenden Kopfstellen gemacht wird: da wird je gewünschtem Programm eine Art UKW-Tuner verwendet, der bis in die ZF-Ebene umsetzt und dann filtert mit normalen ZF-Filtern, anschließend wird ohne zu demodulieren wieder auf eine Wunschfrequenz umgesetzt. Somit kann man x unterschiedliche Antennen verwenden, die immer gruppenweise an solche Kanalaufbereitungen angeschlossen werden. Das beeinflußt sich dann nicht mehr.

Was man mit zwei gleichen UKW-Antennen machen kann: exakt in die gleiche Richtung und exakt in gleicher Entfernung zum Sender (also beide Antennen nicht verschoben gegeneinander) und dann mit exakt gleichlangen Kabeln zusammenführen. Das verbessert den Gewinn und ändert auch die Richtwirkung positiv.

Was auch geht: beide Antennen exakt in gleiche Richtung, aber eine Antenne um Lambda/4 der Wunschfrequenz in Richtung Sender verschoben. Zum Ausgleich der nun zu früh eintreffenden Wellenfront wird die Ableitung der Antenne um Lambda/4 verlängert - unter Berücksichtigung des Verkürzungsfaktors des Kabels (Datenblatt). Damit kommen die Signale des Wunschprogramms wieder zeitrichtig und in Phase am Zusammenschaltpunkt an. Nur wenn auf der gleichen Frequenz ein Störer von hinten einfällt, funktioniert das nicht mehr. Der Störer kommt um Lambda/2 zu spät am Zusammenschaltpunkt an und löscht sich theoretisch dort mit dem Signal der anderen Antenne aus. Die Folge ist eine auf dieser Frequenz (und eigentlich nur dort!) unendlich hohe Vor-/Rück-Dämpfung. Sowas kann man bei sehr schwierigen Empfängen machen - aber die Körner ist auch alleine extrem rückdämpfend, so daß das kaum nötig sein wird. Außerdem ist auf allen anderen als der berechneten Frequenz der Empfang schlechter bis mies.

von Chris_BLN - am 17.01.2015 22:28
Zitat
p_korner
Zuerst, Vielen Dank für die Interesse an meinen Antennenentwicklungen! Ich freue mich sehr!
Der Zweck der 9.2 ist maximale Gesamtleistung mit kompakten Dimensionen.


> Hier die Diagramme.
> Die originale 9.2 von Peter.

Das scheint eine alte Version zu sein.
Probier mal die heutige, etwas bessere, Version:

FM9.2Compact_bbbb_cb
*
(...)
***G/H/M/R/AzEl/X***
0, 0.0, 4, 290.0, 170, 1, 0.0

Was besagt eigentlich diese Zeile? Die 290 scheint der Scheinwiderstand/Impedanz Z am Dipol zu sein. Für meine Berechnungen hatte ich immer nur die Geometrie kopiert, aber diese Zeile im Geiste komplett ausgeblendet. Umso erstaunter war ich als da jetzt für Z eine 50 auftauchte und das SWR mit etwa 5 doch "recht hoch" war. Jetzt habe ich mal mit 300 gerechnet. Betrachtet man dann die MMana-Berechnung bezüglich SWR, sieht man erst mal was man für eine Antenne vor sich hat!! Klasse!!

von Thomas (Metal) - am 16.07.2016 22:11
Mich würde mal interessieren, wie der Vergleich zur Stolle US14 insgesamt ausfällt - es haben ja schon mehrere gesagt, dass der Bereich > 104 MHz mit der 9.2 besser funktioniert.
Aber wie ist das im Rest des UKW- Bandes? Die interessanteren Sender liegen für mich deutlich unter 104 MHz (98,3 Bayern 1 Kreuzberg, 89,5 hr3 H. Meissner etc.).

Dummerweise hat ja ein Zulieferer von Antennenteilen vor geraumer Zeit Pleite gemacht und Antennenland kann lt. Homepage nicht sagen, wann Ersatz gefunden wurde bzw. ob dann nicht sogar eine Anpassung der Konstruktion erfolgen muss, sonst hätte man sich ja für 89 Euro mal so nen Bausatz ordern können...

von HAL9000 - am 29.12.2016 14:58
@ Hal 9000

Die 9.2 nach Körner ist über das ganze Band besser als die Jägerwelle. Da diese derzeit nicht lieferbar ist und Antennenland auch vor hat eine 15 Ele. nach Peter Körner auf dem Markt zu bringen, solltest du vielleicht erst einmal abwarten.
Da die 9 Ele.- Antenne erst nach meiner Anfrage an Peter Körner errechnet wurde, kannst du dir auch einige Videos zu der Antenne auf meiner YouTube Seite anschauen. Dort zeige ich wie toll die Rückdämpfung der Antenne ist. Auch habe ich dort mal einen Vergleich zu einer 5 Ele. von Hirschmann dort gezeigt.
Die aktuelle 9.2 ist die optimierte Version meiner 9 Ele. . Meine 9Ele. war praktisch gesehen der Prototyp der 9.2 .
Gruß Ulli

von UlliBG - am 01.01.2017 18:42
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