Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
537
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
Sarstedter, Dr. Antenne, Mc Jack, Staumelder, Habakukk, iro, ric78, Murky, Der Langenhagener, RadioNORD, ... und 61 weitere

NLM schreibt UKW-Frequenzen für Lokalfunk aus

Startbeitrag von Wiesbadener am 12.01.2012 15:26

Technisch gesehen habe ich die Ausschreibung allerdings beim ersten Überfliegen nicht so ganz verstanden, insbesondere fehlen Nennung der Frequenzen und Leistungen:

http://www.nlm.de/fileadmin/dateien/aktuell/Ausschreibung_UKW_Han-BS-OL_final_v_12-1-12_2.pdf

Kann das tatsäüchlich sein, dass die Antragsteller selbst darstellen können welche Frequenz(en) sei am liebsten nutzen?

Die 50 interessantesten Antworten:

Zitat

@iro: Wieso so negativ? :confused:

Nicht negativ - eher pessimistisch...
Ein potentieller Anbieter muss erstmal viel Geld mitbringen, kann aber kaum welches verdienen. Gleichzeitig muss er auch noch viel Geld ausgeben von wegen "Schwerpunkt Information" (kost' zwar weniger Gema, aber mehr Personal).

Zitat

ohne Beteiligung der großen Pressekonzerne!

ja, genau. Der ganze (Radio-Werbe-)kuchen ist zuvor an genau jene verteilt worden, was jetzt noch kommt an Kleinkrams tut denen nicht mehr weh. Auch auf dem lokalen Printmarkt nicht - die Meinung macht weiterhin die "Heimatzeitung" vor Ort; der lokale Kleinstsender kann höchstens auf Ehrenamtliche zurückgreifen - einen Journalisten wird er nicht bezahlen können. Und die engagierten Ehrenamtlichen sind längst beim örtlichen Bürgerfunksender - der auch noch eine wesentlich größere Reichweite (Region) hat als der neu zugelassene (Stadt), der grad mal bis an die Stadtgrenze zu empfangen sein wird bzw. muss... (also nix mit "sublokal"!)

von iro - am 12.01.2012 21:12
Zitat
Mathias Volta
Unter Umständen könnte sich BWR-eins um diese Frequenz bemühen.


Zitat
Radio BWR eins
Wir sind als Regionalradio von der Landesmedienanstalt offiziell lizensiert worden. Seit mehr als einem halben Jahr machen wir jeden Tag, 24 Stunden, 7 Tage in der Woche ein Radioprogramm für Sie. Aber in einem Zeitraum, in dem Politik und Behörden zwei Bundespräsidenten verschlissen und halb Europa vor dem Konkurs bewahrt haben, war es den zuständigen Behörden nicht möglich, uns als legalem Radiosender auch eine UKW-Frequenz zuzuweisen, damit alle Bürger in der Region unser Programm hören können. Es bleibt ein Privileg von Leuten mit einem Kabelanschluss, einem Internetzugang oder einem iPhone, Braunschweigs einzige private Medienalternative zu empfangen.

Auf der UKW-Frequenz 90,5 dürfen wir nur senden, wenn eine große Veranstaltung im Mittelpunkt unseres Programms steht, so wie zum Beispiel Basketball, Bundesliga-Fussball oder ein Weihnachtsmarkt. Ist die Veranstaltung vorbei, müssen wir den UKW-Sender wieder ausschalten und viele von Ihnen vom Empfang unseres Programms ausschliessen. Und genau das machen wir jetzt. Weil wir es müssen.


Denen sei die Frequenz wirklich gegönnt! :spos:

Zitat
iro
Und die engagierten Ehrenamtlichen sind längst beim örtlichen Bürgerfunksender - der auch noch eine wesentlich größere Reichweite (Region) hat als der neu zugelassene (Stadt), der grad mal bis an die Stadtgrenze zu empfangen sein wird bzw. muss... (also nix mit "sublokal"!)


Ich dachte in diesem Zusammenhang eher an eine UKW-Stützfrequenz für kleine Webradios; quasi ein dritter Weg neben dem Grundstücks- und Einrichtungsfunk, der sublokale Rundfunk oder "Stadteilfunk", der natürlich erst noch gesetzlich verankert werden müsste.

von Drahtfunk2 - am 12.01.2012 22:43
Zitat
Wiesbadener
Das ist Quatsch, denn die 103,5 wurde von der NLM erxplizit für bestehende landesweit lizenzierte Veranstalter in Bremen oder Niedersachsen ausgeschrieben, sprich: Da konnte sich ein neues Lokalradio gar nicht drauf bewerben, und die anderen drei niedersächsischen Privatradios sind in Oldenburg schon ausreichend zu hören.

Das stimmt so aber auch nicht... Ausgeschrieben wurde nach NMedienG §3 Abs.3 Nr. 3b "zur Versorgung mit weiteren Programmen privater Veranstalter".
Gefordert wird eine Zulassung des Veranstalters für das Versorgungsgebiet nach §9 Abs.4 Satz 1. => http://www.nlm.de/fileadmin/dateien/aktuell/Ausschreibung_UKW_1035_MHz_Oldenburg_v_6-7-11.pdf

Es ist weder die Rede von landesweiter Lizensierung in Niedersachsen oder gar HB, noch davon, daß ein lokaler Anbieter sich überhaupt nicht bewerben dürfte...

Dazu kommt noch, daß laut NMedienG S3 Abs.3 Nr. 1 zuerst die Versorgung mit NDR, 3 landesweiten Privaten, Bürgerfunk und einem DRadio gesichert sein muss (ist der Fall),

dann "nachrangig" §3 Abs.3 Nr.2 kommt (die jetzige Ausschreibung ohne Frequenz, "die Versorgung lokal oder regional begrenzter Gebiete mit Vollprogrammen und Spartenprogrammen mit dem Schwerpunkt Information privater Anbieter ermöglicht wird"

und dann "weiter nachrangig" §3 Abs. 3 Nr. 3 "b) die Versorgung mit weiteren Programmen privater Veranstalter ermöglicht wird" (das war die Ausschreibung der 103.5)

Zitat
Wiesbadener
Es war von vornherein geplant, dass Energy diese Stützfrequenz bekommt.
Das sehe ich genau so... Vermutlich hat unser lokales Monopolblatt mal wieder seinen Einfluss geltend gemacht, um unliebsame Konkurrenz fernzuhalten (selbst wird sie nämlich aus konzentrationsrechtlichen Gründen kein lokales Programm veranstalten dürfen). Eigentlich hätte die 103.5 nach §3 Abs.3 Nr.2 ausgeschrieben werden müssen - was aber damals ausgeschlossen wurde.... Warum wohl?

von iro - am 13.01.2012 09:23
Zitat
Jassy
Irgendwie wird es mir grad gaanz übel :kotz:


Könntest Du das näher begründen?

Nehmen wir an, das folgende Programm, das durch die LfM lizensiert worden ist, würde als Stadtteilradio für Düsseldorf-Unterbilk mit 10 Watt auf Sendung gehen: BFR1 Düsseldorf City Radio (Streamadresse: http://62.143.156.76:8000)
Das wäre doch keine schlechte Idee, oder?

Solche kleinen Sender könnten ein paar bunte Flecken in einer sonst recht grauen und langweiligen Hörfunklandschaft darstellen.

Mir wird eher übel, wenn ich so etwas lese:

Zitat
Wiesbadener
Es war von vornherein geplant, dass Energy diese Stützfrequenz bekommt.


Warum sollen ausschließlich große Medienkonzerne wie NRJ, RTL & Co. in den Besitz einer UKW-Frequenz kommen? - Die machen doch sowieso nur langweiliges, durchformatiertes Radio, das es bereits bis zum Abwinken gibt!

von Drahtfunk2 - am 13.01.2012 12:24
Zitat
iro
Für OL ist ja grad die letzte koordinierte Frequenz an Energy HB vergeben worden. Mehr ist nicht da...


Zitat
iro
Und die letzte brauchbare für dort koordinierte Frequenz (103.5) hat man soeben für "irgendsonscheiß" weggegeben (den man außerdem sowieso schon in OL empfangen kann...).
Und DANACH schreibt man dann lokalen Hörfunk Schwerpunkt Information aus, aber OHNE Frequenz... :wall:


Wie kommst Du darauf?

Für die Stadt Oldenburg könnten folgende Frequenzen koordiniert werden: 88,8, 90,4, 91,8, 97,7 und 105,2 MHz

Für Hannover: 88,0, 90,4, 95,2, 96,6 und 99,1 MHz

Und für Braunschweig: 88,4, 89,3, 95,4, 96,9, 98,9 und 105,1 MHz

Das Argument, es gäbe nicht genügend freie Frequenzen, ist einfach unhaltbar!

Zitat
iro
spätestens jetzt wird auch mir übel: Es geht hier nicht um NRW, sondern um Niedersachsen. Es geht auch nicht um Webradios/Stützfrequenzen und Stadtteilradios, sondern um Lokalfunk. In Niedersachsen! Thema verfehlt. Setzen! Sechs!


Mein Einwand war zugegebenermaßen Off Topic. Natürlich hätte ich auch ein Beispiel aus NDS bringen können; mir ging es jedoch um bundeseinheitliche Regelungen für Kleinsender.

Zitat
Dr. Antenne
Vielleicht haben wir bald dänische Verhältnisse mit niedrigen Stadtsendern + schwachen Stützfrequenzen im Umland.


Das wäre doch super: Dänemark hat eine außerordentlich vielfältige Rundfunklandschaft! :xcool:

von Drahtfunk2 - am 13.01.2012 15:55
@Drahtfunk: Oldenburg mit 91,8 halte ich für unwahrscheinlich... da dort zuviele Störungen grade im westlichen Aussenbereich von OL mit 91,8 Radio 1 aus Smilde entstehen würden. Und spätestens im Herbst sendet ja wohl Smilde dann (hoffentlich) wieder vom alten Standort mit voller Power.

88,8 würde gut gehen, da Visselhövede kaum reinkommt in OL (die 88,8 sendet eh mit Low-Power)
90,4 ist in der Tat sehr frei
95,2 liegt recht dicht an NDR Info Bremen (95,0).. könnte aber gehen da NDR Info auch auf 98,6 reinkommt
97,7 wäre auch machbar... Visselhövede 97,6 ist auch hier kein Problem und N-JOY gibts auch auf 92,9

105,2 Sehr frei... und Radio RST geht zwar schon bei Gammel-TropoTM .. stört aber nicht. Zwar ist die 105,2 noch für Nüttermoor koordiniert... aber das liesse sich sicher ändern.

von Sarstedter - am 13.01.2012 17:06
Zitat

Für Hannover: 88,0, 90,4, 95,2, 96,6 und 99,1 MHz

Wirklich gut davon ist keine, weil die Region ja nicht gerade klein ist (mehr als 50km Durchmesser), aber auf jeder Frequenz ein Sender bzw. Nachbarsender einfallen:

88.0: Nur als Notlösung, weil Radio Hochstift auf 88.1 im Süden auf Anhöhen mit RDS durchkommt und stören könnte. Hier im Norden macht sich auf Anhöhen und bei Tropo die 88.0 aus Uelzen bemerbar, was Zischeln begünstigt. Manchmal ist auch Smilde sehr stark. Brauchbar ist die Frequenz nur im direkten Stadtgebiet und den angrenzenden Orten wie Langenhagen oder Laatzen, für die Wedemark, Neustadt, Uetze, Gehrden etc. wäre die Frequenz Schrott.

90.4: Besser als 88.0 weil Nachbarsender (z.B. WDR 5 90.6 oder NDR 90.3) weit genug weg sind und nicht mehr so stark sind. Mit z.B. 500W vom Telemax könnte man NDR 90.3 oder seltene Troposender (Jump auf 90,4 ist oft nur schwach) wegdrücken. Einziges Problem: NDR Info benutzt die Frequenz in Seesen, das schreit nach Einzügen, sollte aber gehen (die 100.0 hat man ja auch durchbekommen trotz Hameln).

95.2: Nicht gut, im Westen kommt WDR 3 aus Höxter immer mal wieder durch, und in den nördlichen Außenbezirken geht BFBS R2 bereits streckenweise mit RDS. Dazu gibts oft starke Troposender (95.1 WDR 3 und 95.3 DKULTUR besonders!). Die Reichweite wäre einer 95.2 wäre nur bescheiden.

96.6: FhEuropa 96.7 geht je nach Radio zwischen Wunstorf und Burgwedel mit RDS, an der Dachantenne auch in Stereo. Nach Norden und Westen würden die Störungen direkt hinter der Stadtgrenze beginnen, also weg damit.

99.1: Ginge, im Süden drückt hr1 auf 99.0 durch, und auch ansonsten ist der hohe Meißner noch überall irgendwie zu hören. Mit genug Watt kann man den aber wohl wegdrücken. Trotzdem nicht optimal.

90.4 und 99.1 wären vielleicht was. Interessant wären eventuell auch
-96.5 (NDR 2 96.4 kann man wegdrücken, ist aber wohl zu nah an 96.2)
-89.7 (Normal frei, nur bei starkem Tropo von WDR 3 und ZuSa halbwegs belegt)

von Dr. Antenne - am 16.01.2012 17:09
Zitat
Dr. Antenne
Bewerber Hannover:

drei.eins
->100 % Mainstream Media AG


Noch mehr 80er und 90er als bei Antenne und ffn? :D


In Hannover wird wohl nichts in lokaler Hand betrieben. Die Mainstream Media AG ist Betreiber der Pay-TV-Sender Heimatkanal, Goldstar TV und Romance TV und würde nach langer Zeit wieder in das Hörfunkgeschäft einsteigen. "Bella Hannover" so der Arbeitstitel des Senders soll als lokaler Frauensender starten. Die Mainstream Media AG hatte sich zusammen mit "Cosmopolitan" bereits 2010 mit dem Arbeitstitel "Bella Berlin" um die damalige Jazzradio-Frequenz 101,9 MHz beworben.

Die Fred Dohmen Medien GmbH hat in Baden Württemberg das erfolglose "R.TV Radio" betrieben, welches 2005 an die NRJ Gruppe verkauft wurde.

Mich wundert es allerdings das die altbekannten Bewerber, wie die Radiogroup oder die NRJ Gruppe sich nicht beworben haben.

von JoRitz - am 04.05.2012 16:58
Wenn sich in OL irgendwas beworben hätte, was der Konzern zu unserem "Blatt" als Konkurrenz gesehen hätte... dann hätte es wohl gleich zwei Bewerber gegeben. Motor FM wollte sich schon nicht auf die 103.5 bewerben, die jetzt an das sowieso schon gut zu empfangende Energy HB geht. Warum sollten die sich als Flux FM jetzt auf eine selbst zu findende und auf jeden Fall miesere QRG bewerben?
Für das "Blatt" ist die Welt immer noch in Ordnung... man ist an Antenne, ffn und Radio 21 beteiligt, das Regionalstudio von ffn hat man gleich im Hause - und dort werden auch für Energy HB Interviews und Reportagen produziert...
Zu Energy HB ist über die KEK nur herauszubekommen "24.4% Regiocast", wikipedia weiß dazu noch "eine Reihe norddeutscher Verlagshäuser" als Beteiligte - so ist zu vermuten, daß auch hier die NWZ beteiligt ist. Alle Zeitungen und Werbeblätter hat man ebenfalls in der Hand, die einzigen publizistischen Alternativen hier sind oldenburg eins (nicht ernstzunehmen) und der NDR... Im Hause Peterstraße achtet man sehr darauf, daß sich daran auch nichts ändert und man den Einfluss auf öffentliche Meinung & Politik behält.

von iro - am 04.05.2012 22:24
Zitat
iro
Für das "Blatt" ist die Welt immer noch in Ordnung... man ist an Antenne, ffn und Radio 21 beteiligt, das Regionalstudio von ffn hat man gleich im Hause - und dort werden auch für Energy HB Interviews und Reportagen produziert...


Soweit erst einmal richtig.

Zitat

Alle Zeitungen und Werbeblätter hat man ebenfalls in der Hand, die einzigen publizistischen Alternativen hier sind oldenburg eins (nicht ernstzunehmen) und der NDR... Im Hause Peterstraße achtet man sehr darauf, daß sich daran auch nichts ändert und man den Einfluss auf öffentliche Meinung & Politik behält.


Es gibt noch ein gewisses Online-Magazin das sich Oldenburger Lokalteil nennt, die Pressestelle der Stadt Oldenburg nennt es zumindest auf der Homepage als ein Medium in Oldenburg. Dahinter stecken einige - namenhafte wären jetzt vielleicht übertrieben - professionelle Journalisten.

Zitat

Zu Energy HB ist über die KEK nur herauszubekommen "24.4% Regiocast", wikipedia weiß dazu noch "eine Reihe norddeutscher Verlagshäuser" als Beteiligte - so ist zu vermuten, daß auch hier die NWZ beteiligt ist.


Sofern ich das richtig sehe, sind an Energy Bremen die AZ Alfelder Zeitung, die Kreiszeitung Syke, das Verlagshaus Ditzen aus Bremerhaven, die "Digital Nord Private Hörfunkanbieter GmbH" und die Bremer Tageszeitungen AG sowie eine gewisse "Antenne Bremen GmbH & Co. KG" und "Antenne Bremen Beteiligungs-GmbH" beteiligt. Die AZ Alfelder Zeitung gehört ganz klar zu Madsack, das gibt die KEK her, sie hält auch Anteile an der "Funk & Fernsehen Nordwestdeutschland GmbH & Co. KG", als ffn. Die Bremer Tageszeitungen AG ist der Herausgeber des Weser-Kuriers. Die Kreiszeitung Syke (bzw. Kreiszeitung Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG) und das Verlagshaus Ditzen (u.a. Nordsee-Zeitung) sind meines Wissens nach beide selbstständig. Auch die drei zuletzt genannten Unternehmen halten natürlich Anteile am Radiosender ffn (zusammen mit der NWZ hochgerechnet wohl rund ein Drittel). Die "Digital Nord Private Hörfunkanbieter GmbH" hat die gleiche Adresse wie das MACH3-Funkhaus in Kiel, das ist also eindeutig die Regiocast (die ja auch recht offensiv damit wirbt, dass sie an Energy Bremen beteiligt ist). An der "Antenne Bremen GmbH & Co. KG" und der "Antenne Bremen Beteiligungs-GmbH" wiederum halten eine gewisse "Nordwest-Medien GmbH & Co. KG" und (da wird es schon eindeutiger) "NWZ Funk und Fernsehen GmbH & Co. KG", beide mit Sitz in Oldenburg, wohl Anteile.

Die "Bremer Tageszeitungen AG" warben auch mal recht offensiv damit, dass sie Anteile an "Radio Wir von hier" besäßen. Sie ist ohnehin sehr stark mit dem Oldenburger Verlagshaus verbunden, wenn es um Kooperationen geht (siehe Nordwest Net, 94,3 r.s.2, Radio SAW, Radio PSR, usw.). Unterstrichen wird es nur noch durch die kleine Nebensächlichkeit, dass Energy Bremen mal "Radio wir von hier" hieß und für einige Wochen oder Monate zuvor, ehe es Namensstreitereien mit Antenne Niedersachsen gab, "Antenne Bremen".

von BSF - am 05.05.2012 14:46
Zitat
JoRitz
Gesellschafter sind Regiocast GmbH (24,4 %), Weserwelle Radio (24,5 %), Bremer Tageszeitungen AG (16 %), FFN (23%), Radio Bremen Werbung (6%), Hitradio Antenne Bremen (6 %), Bremische Evangelische Kirche (0,1%).


Danke für die genaue Aufschlüsselung. Das deckt sich weitgehend mit dieser Meldung. FFN hätte dementsprechend die Anteile von KPS Radio (13%) und Nordsee Medien (10%) und bei Hitradio Antenne Bremen müsste es sich dann um das Tochterunternehmen der NWZ Funk und Fernsehen Antenne Bremen handeln (steht auch so noch im oben zitierten Text mit den gleichen Prozentzahlen), was auch soweit schlüssig würde, da ja damals dieser Name genutzt wurde und Antenne Niedersachsen dagegen eine einstweilige Verfügung einreichte (weiterer Link zum Urteil des Landgerichts Braunschweig). Wäre man einer der Gesellschafter, wäre das Problem wohl auch eher nicht in dieser Form publik geworden. Zumal das Unternehmen Antenne Bremen 1999 mit dem damaligen Sendestart des gleichnamigen Senders gegründet wurde und bis heute unter dem Namen existiert.

von BSF - am 05.05.2012 15:57
Ich bin heute aus OL Richtung OS gefahren und hab mit meinem Autoradio (siehe Signatur) die Reichweite der 103,5 getestet. Kurz vor dem Dreieck Ahlhorner Heide gibts die ersten Überschläge von ffn. Ab etwa Cloppenburg sind ffn und Energy etwa gleich stark (laut Servicemodus). Südlich der Abfahrt CLP wird Oldenburg zunehmend schlechter und Torfhaus kam durch. Ab etwa Vechta ist zumindest mit meinem Autoradio Schicht im Schacht, ffn drückt ordentlich rüber. Mit Sharx etc. gebe ich dem Sender noch ein paar km.

Radio 21 ist übrigens schon weit nördlich von Vechta Sense. Radio RST drückt schon ordentlich rüber und die Gleichbelegung mit Olsberg begrenzt die Reichweite des Oldenburger Senders.

O1 Lokal habe ich erst südlich der Abfahrt VEC probiert. Der Sender kam noch so ganz eben durch und dürfte weiter reichen als die anderen beiden. Allerdings habe ich mit dem relativ tauben OVP-ATS 909 die 106,5 in Dinklage mit RDS empfangen können und auch Radio 21 kam durch.

von Staumelder - am 03.06.2012 18:09
Zitat
Staumelder
weiss ich, dass - ähnlich wie in Braunschweig - der Platzhirsch alles tun wird um Konkurrenz zu vermeiden / totzuschweigen. Bis heute habe ich in der local Schmierpresse noch nichts über den DAB+-Start hier in der Region gelesen (ich lese aber auch nicht täglich). Das gleiche Problem hatten wir "damals" und auch über den ortsansässigen NKL (bei dem ich mich jetzt austobe) wird eher seltenST berichtet.

wie sich die Geschichten doch ähneln, also sind ähnliche Komödien mit Beteiligung des örtlichen Platzhirsches wie damals in Oldenburg auch in OS gelaufen und aktuell in BS. Naturgemäß ist davon NICHTS in der Zeitung zu lesen, höchstens in irgendwelchen alternativen Blättchen (in OL war's "Der Stachel"). Schon damals war klar, daß es wohl sehr enge Kontakte zwischen NLM und Zeitungsverlegern gibt, dem hiesigen Verleger war die NLM-Entscheidung schon vorher bekannt. Neeeeeeein... das ist doch bestimmt kein Filz, sowas gibt es in Nds. doch gar nicht ... :D

von iro - am 05.07.2012 13:08
Wie ich soeben auf satnews.de gelesen habe, soll es am 02. April 2014 losgehen mit "Radio Hannover"... lizensiert ist das Ganze ja schon länger... nur war es darum sehr still geworden im Jahre 2013!

Dort ist vom "zweiten kommerziellen Lokalsender in Niedersachsen" die Rede, der an den Start geht! Soll nicht zu der Zeit auch der Sender aus Nienburg auf 103,3 auf Sendung gehen ??(im Kabel und im Internet senden die ja schon länger).

Überrascht bin ich wegen der Frequenz... hätte ich doch auf die bereits bekannte 100,0 MHz gewettet, soll es nun die 87,6 MHz werden... die hatte ich überhaupt nicht auf dem Zettel.... und auch auf keiner Koordinierungsliste.

Die 87,6 ist direkt in Hannover ziemlich frei... und im Umland auch besser als die 100,0..die bereits hier in Sarstedt stark von Radio Aktiv aus Hameln angegriffen wird... daher ist das schon in Ordnung. Aktuell kriege ich hier zuhause in Sarstedt nur hr3 vom Biedenkopf da mit O= 1-2 rein... besser als NDR 2 aus Billstedt.

Zuletzt bleibt natürlich die Frage, was es bringen soll, noch ein AC-Programm für die 29-49jährigen zu starten.. wo doch LeineHertz diesen Bereich schon teilweise abdeckt. Da müsste Radio Hannover schon mindestens die Qualität der Ostseewelle haben... aber die von 2007/2008 und nicht die von heute.

Mehr hier:

http://www.radiowoche.de/meldungen/1/13421/radio-hannover-geht-im-april-auf-sendung/

von Sarstedter - am 17.01.2014 09:46
Zitat

Die 87,6 ist direkt in Hannover ziemlich frei... und im Umland auch besser als die 100,0..die bereits hier in Sarstedt stark von Radio Aktiv aus Hameln angegriffen wird..


Die 87,6 ist alles andere als frei. An "besseren Tagen" geht NDR2 am Kreuz Hannover ohne Weiteres mit RDS, ansonsten macht Moorfleet nach Norden fahrend spätestens in Großburgwedel ausreichend Pegel.

fmscan sagt für Hannover folgendes:


87.6 | NDR 2 | NDR 2 (Hamburg) | Hamburg-Moorfleet (ham) | 80kW | 131km | 11° | 40dBµV


40dBµV sind 'ne ganze Menge, dagegen muss ein neuer Standort erst einmal ansenden.
Beim morgendlichen Sommer-Tropo geht NDR2 auch südlich von Hildesheim völlig schmerzfrei mit RDS. Nicht zu vergessen wäre da noch Goslar 87,7, der IN Hannover zwar nichts mehr zu melden hat, aber außenrum (speziell südlichöstlich) lästig werden kann.

von Mc Jack - am 17.01.2014 10:08
Torfhaus 106.3 gegen Telemax 106.5 klappt ja ziemlich gut, da würde 94.6 94.8 auch klappen. Eine 94.8 könnte man auch problemlos mit mehreren hundert Watt betreiben, da außer seltenen Besuchen von DR P1 oder dem Holländer dort nie direkt was zu hören ist. Lediglich auf 94.9 ist am äußersten Westrand der Region Hannover Radio Herford zu vernehmen (im RCD 310 über Hagenburg, Rehburg und Mardorf sogar 100% beifahrertauglich inkl. RDS), aber das ist vernachlässigbar. MDR 1 aus Dequede käme auch nur als geringe Störquelle in Frage.

Bei der 95.0 ist es ähnlich, NDR Info aus Bremen wird mobil ja erst zwischen Eilvese und Nienburg richtig wahrnehmbar. Durch hr-info und dem Sender aus Bremen ist die Frequenz aber tropoanfällig, jedoch immer noch weit weniger als die 87.6.

Die 102.8 ist zwischen Stadthagen und Dannenberg eingeklemmt. Da NDR 2 ja in der City jedoch am besten über die 96.2 kommt, ist das weniger schlimm. Göttingen (ffn) ist zwar vielerorts noch irgendwie wahrnehmbar, aber nicht mit starkem Pegel. McJack wie sieht das in deine Richtung aus?

Die 88.0 ist an sich auch gut, kaum Gleichkanalstörer auch bei Tropo (höchstens Smilde), doch so ist sie bereits schonwieder in Uelzen mit 1kW aktiv. Es müsste also einen grösseren Einzug wie bei der 94.0 vom DLF geben.

Bevor man aber weiter philosophiert wäre der geplante Standort der neuen Radio-Hannover-Frequenz mal interessant

von Dr. Antenne - am 17.01.2014 19:46
Zitat
Sarstedter
Als Vergleich FMSCAN mit der 100.0:

100 h s D r-aktiv Radio Aktiv Hameln-Klüt (nds) 0.12 0.3 40km 221° 38 info

Ok, das sind es 2 dB weniger als bei der 87,6 ... allerdings kommt es auch darauf an, wo man sich in Hannover aufhält. Insbesondere Richtung Süden / Südwesten wird die 100,0 dann ja schnell stärker.. beim Weihnachtsmarktradio dachte ich oft, es zu hören auf 100,0.. das war dann aber nur Radio Aktiv. Wenn ich in meinem Dachgeschoss im modifizierten Eton E5 die 87,6 und die 100,0 vergleiche, ist das Signal auf der 100,0 eindeutig stärker.. und somit zumindest bei mir zuhause der grössere Störer. Komisch ist: selbst wenn ich den Eton mit rausgezogener Antenne aus dem Dachfenster halte, kommt nur hr3 .. keine Spur vom NDR!


Du wohnst nicht in Hannover, sondern weiter südlich. ;) Dann ist deine Straße offensichtlich nach Norden hin etwas abgeschirmt und nach Süden eher "offen". Beim Quickscan vor deiner Haustür dachte ich glatt, 30km weiter südlich zu stehen. Der kleine Höhenzug, welcher durch Sarstedt verläuft, scheint den Ort regelrecht zu zweiteilen.
Und was hr3 betrifft:
Der ist nichtmal bei mir, südlich vom Hildesheimer Wald, stärker als NDR2. Das ist bei dir wirklich ne Ausnahme.

@Staumelder:
Walle spielt durchaus noch 'ne Rolle, die 95,0 mit ihren 1kW aber nicht mehr.

Zitat
sup2
Wenn es nach den Freaks geht, die einen Degen an einer 90-Element-Antenne betreiben und im Rauschen etwas hören - vorausgesetzt, dass die linke Hand zusätzlich noch die Herdplatte berührt, - dann ist in Deutschland gar nichts mehr möglich,.
Ansonsten sollte die 87,6 kein Problem sein. Als ich neulich in Hannover war, konnte ich einen NDR auf eben solcher Frequenz nicht hören.
Probleme gibt es eher für den Sender, der vorgab, ein Rocksender zu sein und von den üblichen Verdächtigen Zeitungsradios produziert wird .....wie war das noch ....ne 21 war da. Steht wohl für die 21 Stunden, die man täglich vom PC produzieren lässt.


Spaßiger Beitrag. Kommt da noch was oder war das schon alles?

von Mc Jack - am 17.01.2014 19:48
Richtung Norden Hamburg 87.6 (80kW, 127km) und nach Südosten Goslar 87.7 (0.5 kW, 67km).

Zitat

Da der Telemax im Osten der Stadt steht, macht das Diagramm ja durchaus Sinn. Fragt sich bloß ob man mit 100 Watt gerichtet übermäßig viele Hörer erreichen wird. Weil wenn es ständig zischelt und raucht, schalten die meisten Radiohörer dann doch um und mit Zischeln und Rauschen wird man bei den meisten Empfängern zu rechnen haben.


In einem bestehenden Sendernetz wäre die 87.6 sicher zweckdienlich, selbst wenn sie nur auf 178m sendet wie der DLF. Mit der 94.0 wird die Innenstadt besser abgedeckt als bei NDR Info, da die 88.6 viel weniger Antennenhöhe hat. Für Radio Hannover sehe ich in der 87.6 alleine keinen Sinn. Die vielen Pendler aus der Region werden den Sender auf dem Weg zur Arbeit eher weniger gebrauchen können, bei dem Diagramm wird man in Uetze, Sehnde, Burgdorf und Burgwedel oder auch Springe, Wunstorf, Neustadt und der Wedemark wohl kaum guten Empfang haben. Warum also einschalten? Und die westlichen Stadtteile wie Ahlem oder Badenstedt/Davenstedt werden auch nicht mehr so ein dickes Signal abbekommen (vgl. 94.0). Entweder es gibt (später) weitere Frequenzen im nahen Umland oder die Hörerschaft wird sich wirklich nur auf die Innenstadt, die um den Telemax befindlichen Stadtteile sowie noch nahe Städte wie Garbsen oder Langenhagen beschränken. Ob sich das für den privaten Veranstalter lohnt bin ich sehr gespannt.

Auch Klärungabedarf gibts bei Kabeldeutschland bzw. Primacom. Auf 87.6 werden in der Stadt/Region WDR 4 oder BREMEN 1 ausgekabelt.

von Dr. Antenne - am 19.01.2014 16:54
Okay, dan gehen wir davon aus das nichts weiteres investiert werden muss, dann noch kann es mit die 1253 euro nicht getan sein. Übrigens, ich erwarte dass die normaler Investitionsaufwand trotzdem vom Sender bezahlt werden muss.

Der DFMG verlangt eine Miete für den Antennenstandort sowie die Fläche wo der Sender steht. Dann soll der Strom noch bezahlt werden müssen (Ich gehe nicht davon aus das die im genannten Tarif einbezogen ist, da sich der Stromverbrauch nicht vorhersagen lässt). Dann muss der erst Inbetriebnahme bezahlt werden sowie die Leitungsverlegung (In wiefern kann man da selbst eine Zuführung basteln??) und die benötigte Hardware für die Zuführung.

Wenn man eine Zuführungsbackup will muss man eine ISDN Leitung anmieten und die benötigte Hardware anschaffen.

So kann man noch beliebig weiter gehen. Ich gehe jede wette ein, das es mit die 1253 euro Pro Monat, die auf dieser Tarifliste steht, nicht getan ist.

von Jassy - am 21.01.2014 09:02
Zitat
Jassy
Okay, dan gehen wir davon aus das nichts weiteres investiert werden muss, dann noch kann es mit die 1253 euro nicht getan sein. Übrigens, ich erwarte dass die normaler Investitionsaufwand trotzdem vom Sender bezahlt werden muss.

Der DFMG verlangt eine Miete für den Antennenstandort sowie die Fläche wo der Sender steht. Dann soll der Strom noch bezahlt werden müssen (Ich gehe nicht davon aus das die im genannten Tarif einbezogen ist, da sich der Stromverbrauch nicht vorhersagen lässt). Dann muss der erst Inbetriebnahme bezahlt werden sowie die Leitungsverlegung (In wiefern kann man da selbst eine Zuführung basteln??) und die benötigte Hardware für die Zuführung.

Wenn man eine Zuführungsbackup will muss man eine ISDN Leitung anmieten und die benötigte Hardware anschaffen.

So kann man noch beliebig weiter gehen. Ich gehe jede wette ein, das es mit die 1253 euro Pro Monat, die auf dieser Tarifliste steht, nicht getan ist.


Lies Dir bitte die Preisliste mal genau durch. Da steht ganz klar drin, ab wann zusätzlich für den Senderstandort etc. gezahlt werden muss. Der Sinn einer solchen Preisliste ist es schließlich, dem Programmanbieter eine finanzielle Richtung vorzugeben. Welchen Sinn würde es machen, plötzlich mit versteckten Kosten um die Ecke zu kommen, die nicht in der Preisliste stehen?

Umgekehrt müsste man dann auch fragen: Wenn MB, wie von Dir vermutet, Strom, Aufstellungsort, Installation etc. zusätzlich berechnet... wofür muss man dann noch den monatlichen Mietpreis zahlen? Dem stünde dann überhaupt keine Leistung mehr gegenüber.

Letztlich führen unsere Vermutungen aber nicht weiter. Am besten wäre es, man schickt einfach mal eine Mail an MB und lässt sich aufklären...

von RadioNORD - am 21.01.2014 09:14
Jassy... wie gesagt: Schau mal in die Preisliste. Da steht, wann für den Senderstandort zusätzlich bezahlt werden muss. Nämlich dann, wenn der Sendestandort im Jahr 2008 NICHT der Deutschen Telekom AG gehört hat. Das ist beim Telemax zweifellos nicht der Fall. Der Turm ist von der Telekom erbaut worden. Daher: Kein zusätzliches Nutzungsentgelt.

Der Programmanbieter "mietet" eine Leistung bei MB - nicht etwa bei der DFMG. Wenn der MB vom Sendestandortbetreiber zusätzliche Kosten in Rechnung gestellt werden (wenn sich also ein MB-Sender auf dem Turm von Vodafone oder einem Hochhaus befindet...), werden diese Kosten als erhöhter Betriebsaufwand in Form von 20 Prozent des monatlichen Mietpreises, maximal 1000 Euro pro Monat, an den Programmanbieter weitergeleitet. Steht alles in der Preisliste.

von RadioNORD - am 21.01.2014 09:38
Zitat
RadioNORD
Zitat
Mc Jack
Äh, hat die 94,0 nicht dasselbe Diagramm?


Laut Senderdatenbank nicht. Die 94,0 hat ihr Maximum zwischen 70 und 10 Grad (sendet also nahezu rund) und strahlt aus einer Höhe von 235 m. Die 87,6 soll ihr Maximum deutlich schmaler zwischen 190 und 320 Grad haben und auch nur aus einer Höhe von 178 m senden. Lt. Senderdatenbank befindet sich am Telemax im Moment keine Antenne in dieser Höhe - sieht also nach Neuinstallation aus.


Vorsicht: die Senderdatenbank resp. FMLIST kennt oftmals nur die koordinierten Daten. Ich bin da gerade dabei, diese Daten soweit es geht an die Realitaet anzupassen.

Dr. Antenne schrieb weiter oben, dass der DLF bereits auf 178m sitzt. Das war zumindest mir neu, ich dachte, aufgrund des relativ runden Diagramms koennte die 94,0 wie koordiniert ebenfalls von oben kommen.

Angenommen, die 94,0 kommt also bereits aus 178m: die Diagramme von 94,0 und 87,6 passen allerdings ueberhaupt nicht zusammen.

Man muss da wahrscheinlich einfach abwarten! Das in FMLIST hinterlegte Diagramm ist auch noch nicht unbedingt das endgueltige, die 87,6 ist ja noch nicht mal in der offiziellen BNetzA-Liste aufgetaucht. Also immer schoen vorsichtig sein. Solange das Ding nicht on-air ist, kann sich durchaus noch was aendern.

von Habakukk - am 21.01.2014 09:45
Zitat
RadioNORD
Meines Wissens können Programmanbieter (zumindest in einigen Bundesländern) inzwischen auch alternative Sendebetreiber auswählen. In NRW betreiben einige Uni-Radios ihre Sender in Eigenregie. Inwieweit das allerdings preisgünstiger ist als den Sender von MB betreiben zu lassen, ist vom Einzelfall abhängig. So lang der Sender nicht auf dem Dach eines hohen Gebäudes installiert werden kann und man sichsomit zusätzlich auf einem geeigneten Mast oder Gebäude einmieten muss, kann das ganze unter Umständen teurer werden.


NRW scheint diesbzgl. entspannt zu sein. Neben den Uniradios gibt es ja noch Einrichtungsfunk der in Eigenregie betrieben werden darf (Antenne Bethel & Co.). Letztendlich muss sowas natürlich genau kalkuliert werden, ob die Miete bei MB nicht günstiger ist. Nicht jeder Programmveranstalter wohnt im 19. Stock und schaut gern auf Yagis wenn er auf den Balkon geht.

von Staumelder - am 22.01.2014 12:07
Das ist tatsächlich einigermaßen unrealistisch.
Der Sender WOB-Klieversberg versorgt tatsächlich nur die Stadt Wolfsburg und die allernächste Umgebung. Dafür sorgt a) die Sendeleistung, b) der Senderstandort und c) nicht zuletzt die ausgewählte Frequenz 93,8, die südlich von WOB bereits gegen die "Reste" der Goslarer 93,7 ansendet.

In BS siehts nicht besser aus: sofern ich nichts verpasst habe, soll die 90,5 vom Weihnachtsmarkradio zum Einsatz kommen. Die sendet dann mit nur mickrigen 100W und muss dann auch noch gegen die 90,6 vom Bielstein ansenden, der zumindest westlich und südwestlich vom Standort relativ problemlos mit RDS geht. In BS selbst ist der Bielstein zumindest mit besseren Radios so halbwegs genießbar, was das drohende Dilemma zumindest schonmal erahnen lässt.
Overspill? Nö.

von Mc Jack - am 13.03.2014 06:22
Grade eben bei Satnews entdeckt:

http://www.satnews.de/mlesen.php?id=184a521d206f584c1514e4f602a66574

Jetzt auch Lokalradio in Neustadt am Rübenberge... bis 16. Mai kann man sich da bewerben bei der NLM!

Muss neu sein... ich kannte bisher keine Ausschreibung in dieser Ecke... die ja nicht wirklich gross ist... Neustadt ist keine Gross-Stadt wie Hannover, Wolfsburg oder Osnabrück.. und auch kleiner als die Region um Nienburg.

Es gibt ja seit mehreren Jahren schon ein "inoffizielles" Lokalradio in Neustadt... auf 92,8 sendet ja "Aktionsradio NRÜ 92,8" ... bin mal gespannt ob die sich auch bewerben werden. Es ist ausserdem dann ja wohl sehr wahrscheinlich, das dort in Neustadt dann auch weiterhin die 92,8 verwendet werden wird.. zumindest war die 92,8 doch sogar dort schon koordiniert, oder??

HP des Aktionsradios: http://www.aktions-radio-92-8.de/ (Allerdings höre ich da keinen Livestream.. ist lautlos)

von Sarstedter - am 20.03.2014 08:22
Hier meine Empfangsberichte:

1. Fahrt Messeschnellweg: Weidetor - Ausfahrt Rethen:
Problemloser Empfang bis kurz vor Rethen. In Rethen selbst ein paar kleine Kratzer, möglicherweise Kabelstörstrahlung.

2. Fahrt A2: Bothfeld - Bad Nenndorf:
Problemloser Empfang bis ungefähr Wunstorf, danach bis Bad Nenndorf einige Aussetzer

3. Fahrt innerhalb Bothfeld bzw. Lahe:
Ein kurzer Einbruch, vielleicht auch Kabelstörstrahlung

Ich konnte zwar WDR 4 und damit die Kabelstörstrahlung nicht eindeutig identifizieren, allerdings wäre es auch meiner Sicht dringend ratsam WDR 4 im Kabelnetz zu verlegen. Es gibt bestimmt mehrere Kabellecks in Hannover, vor allem innerhalb von Gebäuden...

Apropos Kabelnetz:
Ist bekannt, ob Kabelkunden in Springe auch in den Genuss von Radio Hannover kommen werden? Das Netz hängt zwar an Hameln, aber Springe gehört ja noch zur Region Hannover und damit ja eigentlich auch zum Sendegebiet. Oder umfasst das Sendegebiet offiziell tatsächlich nur das Stadtgebiet?

von Hannoveraner - am 22.03.2014 18:30
Am Sonntagnachmittag war ich im Raum Springe unterwegs.. also schon recht weit ausserhalb des eigentlichen Sendebereiches. Zwischen Eldagsen und Völksen ist der Empfang noch grade beifahrertauglich... oben auf der B217 von Völksen Richtung Norden (also Richtung Gehrden und dann weiter nach Hannover) hört man schon deutliche Einbrüche und dabei auch etwas HR3.

Erst so ab Gehrden wird es dann spürbar besser... hören konnte man aber auf der ganzen Fahrt etwas. Von Springe aus Richtung Osten (bis Sarstedt) war der Empfang immer noch relativ brauchbar mobil... wenn man auch deutlich merkt, das da noch andere Signale (vermutlich wieder HR3) "drunter" sind... aber dominieren tut klar Radio Hannover.

Gut, das man nicht die 100,0 genommen hat. In Eldagsen kam die nämlich noch nie rein... sondern immer nur Radio Aktiv aus Hameln. Daher geht die 87,6 zumindest in die Richtung auf jeden Fall weiter und besser...! Wobei natürlich die 100,0 in Hannover nicht vom Telemaxx sendet und daher die Reichweite schon so geringer ist...

von Sarstedter - am 01.04.2014 12:39
Die Reichweite der 87.6 ist nach Osten wirklich bescheiden. Bereits an der Ausfahrt Misburg an der A37 fing ein RCD 300 an zu kratzen und stellte auf Monoempfang. Dabei steht der Sender da gerade um die Ecke. Randbezirke wie Lahe und Anderten kriegen jedenfalls kein angemessen starkes Signal ab. Und auch in den westlichen Vierteln dürfte man beim Indoorempfang nicht zu viel erwarten, im RCD 210 wirkt der Empfang da schon teils leicht kratzig und wackelig. Beim DLF wird da auch die 103.5 anstelle der 94.0 gewählt, und das obwohl Torfhaus da auch keine Granate mehr ist.

ich verstehe auch nicht den Sinn, sich empfangstechnisch so stark auf die Innenstadt zu beschränken. Jeder der mobil ist, fährt mehr oder weniger auch mal raus in die Region, und wenn der Empfang da schon schlecht ist, spricht das aus Lieschen-Müller-Sicht nicht gerade für den Sender. Etwas Overspill dürfte doch nicht schaden. Jemand der vom Zentrum z.B. nach Burgdorf pendelt, brauch den Sender jedenfalls nicht zu hören. Spätestens am Abzweig zur B188 ist "Ende im Gelände", dabei ist der Telemax noch mit bloßem Auge zu sehen.

von Dr. Antenne - am 08.04.2014 18:43
Zitat

Bleibt höchstens zu wünschen, dass bei positiver Entwicklung und steigendem Erfolg vielleicht noch die ein oder andere "Stützfrequenz" in der Region irgendwann kommt.

Wie ist denn das kommerzielle Lokalradio für Hannover überhaupt ausgeschrieben worden. Mit Frequenz oder wie in OS und Ossiinseln als WGS 84-Polygon, wo der Anbieter selber Frequenz(en) finden muss um das ausgeschriebene Gebiet abzudecken. Und welches Gebiet wurde überhaupt ausgeschrieben, die Stadt Hannover oder die Region Hannover?

Die alten Ausschreibungssachen sind leider nicht mehr im Netz... :(
Dafür aber http://www.nlm.de/906.html
Aha, Zielgruppe 14-60 J., Format "Sunny Mood" (den Formatbegriff las ich gerade zum erstem Mal).

Mmmmh... Grenzwellen sind ja irgendwie gar nicht so "Sunny Mood" :D

von iro - am 16.04.2014 19:22
Zitat

dafür aber einer der besseren Sender in NDS.
wie schlecht müssen da erst die anderen sein....
ja nee is klar... Wir haben Oeins. Aber Energy... das ist doch kein Lokalfunk, das ist 'ne Katastrophe!
Vermutlich wird sich aus diesmal keiner bewerben. Falls es aber doch jemand machen sollte wird es garantiert auch eine zweite Bewerbung aus dem Hause NWZ geben, nur um Bewerber 1 zu verhindern. Es kann ja nicht angehen, daß es in OL irgendeinen Privatsender ohne jegliche Beteiligung der NWZ gibt.

Lokales aus OL gibt es ja auch (pseudo-)fensterweise oder im normalen Programm bei
NDR1
O eins
Bremen eins
Nordwestradio
ffn
Antenne
Radio 21
Energy

Die Konkurrenz ist also ziemlich groß, da muss man schon etwas bieten, um dagegen anzustinken. Und das kostet...

von iro - am 08.05.2014 11:50
Zitat
Ihre Majestät
Zitat
iro
Das Polygon ohne Frequenz wurde ja auch schon mal ausgeschrieben. Darauf gab es überhaupt keinen Bewerber...


Jetzt gibt es einen, sogar schon mit ein bisschen Äther-Erfahrung. Deshalb die erneute Ausschreibung.


OK... weisst du näheres?? Oder ist das "Insiderwissen", das (noch) nicht veröffentlicht werden darf??

Interessant finde ich vorallem, auf welcher Frequenz man dann senden will. Gut, in Hannover liess sich ja auch was finden.. ich befürchte ja, das man evtl die schon lange recht freie 89,5 (ehemals für Papenburg koordiniert) oder die 105,2 (ehemals in Leer koordiniert) nehmen könnte. Aber auch etwa eine 100,1 wäre denkbar... schliesslich wird OL über die 102,8 mit D Kultur versorgt und die 100,3 ist weit genug weg. Die Zeiten mit 0,3 MHz oder mehr Schutz-Abstand sind ja schon länger vorbei...

von Sarstedter - am 08.05.2014 13:45
Zitat
iro
wie schlecht müssen da erst die anderen sein....
ja nee is klar...


Ist halt Geschmackssache-

NDR1 --> Dafür fühle ich mich nach wie vor zu jung (auch wenn die Musik jünger geworden ist, Verpackung, Stil und sonstiger Inhalt eher nöö)
O eins --> kenne ich nicht
Bremen eins --> siehe NDR1
Nordwestradio --> die Musik beim Vorbeizappen spricht mich nicht an, zum Inhalt kann ich nichts sagen da ich meist schon weitergezapped habe
ffn --> Bäh
Antenne --> siehe ffn
Radio 21 --> siehe ffn und Antenne
Energy --> Musik okay (auch wenn Rotation eng), Content relativ wenig und zu viele Wiederholungen (manche Themen werden mE auch zu penetrant wiedergekäut), dafür aber streckenweise gut aufbereitet, Verpackung super

Oldenburg ist - ähnlich wie Osnabrück - nicht unbedingt die Supermetropole und die Karten sind eigentlich schon verteilt (es sei denn man kommt mit einer Superidee und den Mitteln um sie bekannt zu machen). Trotzdem sehe ich hier für Radioveranstalter bessere Chancen als in Neustadt am Rübenberge.

von Staumelder - am 08.05.2014 16:04
Neulich fragte ich ja hier nach der Ausschreibung für Lokalfunk in Neustadt am Rübenberge (liegt ca 20 km nördlich von Hannover an der B6). Diese Ausschreibung endete ja am 16. Mai 2014.

Nun steht heute folgendes aus Satnews.de:

"Bericht: Meer Radio bewirbt sich um UKW-Frequenz
Auf die Ausschreibung einer UKW-Frequenz für lokalen Rundfunk in der Region Neustadt am Rübenberge ist bei der Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) einem Bericht der Radiowoche zufolge nur die Bewerbung der Meer Radio 92,8 GmbH i.Gr. eingegangen. Wie es im Bericht, der sich auf NLM-Angaben stützt, weiter heißt, umfasst das künftige Sendegebiet einen Radius von gut 10 Kilometern rund um Neustadt am Rübenberge. Der Lizenzantrag wird von der NLM nun geprüft."


Quelle: http://www.satnews.de/mlesen.php?id=b37eee9bc3b3074c98cb365699673454

Damit hatte ich ehrlichgesagt gerechnet... das sich höchstens ein Bewerber melden wird. Bisher sendete ja schon seit Jahren das Aktionsradio 92,8 auf dieser Frequenz ein unmoderiertes Musikprogramm. Allerdings mit geringerer Reichweite... die nur auf das Stadtgebiet Neustadt und Teile der Bundesstrasse 6 begrenzt war/ist. Leider konnte ich nicht erkennen, ob diese neue "Meer Radio GmbH" nun der gleiche Betreiber der bisherigen Frequenznutzung ist oder ein völlig anderer...

von Sarstedter - am 03.06.2014 06:59
Die Zahl bezieht sich auf die Region Hannover antwortete mir Radio Hannover als ich meine daran meine Zweifel äußerte, daß dann ja fast die Hälfte aller Hannoveraner Stammhörer sein müssten. So sind es allerdings immer noch ein Viertel aller Regionshannoveraner...
Zitat

Das wären 620.000 Hörer.

Nein. 260000 Stammhörer, 360000 = weitester Hörerkreis, nicht addieren.

Zitat
Radio Hannover-Posting auf Facebook, 11.9.2014
Radio Hannover hat täglich 260.000 Hörer! Zu diesem Ergebnis kommt die erste Einschaltquoten-Messung von Radio Hannover, für die knapp 1.000 Einwohner in unserer Stadt persönlich befragt wurden. Demnach kennt (mit 49 Prozent) bereits die Hälfte aller Hannoveraner unseren Sender, der weiteste Hörerkreis liegt sogar bei 360.000 Zuhörern (in den vergangenen 14 Tagen eingeschaltet). Das ganze Team von Radio Hannover sagt DANKE für eure Treue und DANKE zu einer viertel Million Hörer täglich! Wir geben weiterhin unser Bestes für die schönste Stadt der Welt.


Glaub' ich nicht. Niemals! :D
(Falls mir jemand etwas dafür zahlt überleg ich's mir vielleicht...)
Die einzigen Zahlen, die ich noch glaube, sind shoutcast unique-listener-Zahlen!
In dem Zusammenhang: http://meedia.de/2014/09/19/der-fall-banjo-warum-man-studien-wie-best-for-planning-ma-co-nur-bedingt-glauben-sollte/

von iro - am 20.09.2014 20:57
Ich würde nun allerdings auch nicht den Daten von fmscan unbedingt glauben. Die Karte deckt sich nicht mit den Erfahrungen, die ich im Osten der Region gemacht habe: Der Empfang von Radio Hannover geht im Auto noch recht brauchbar bis ungefähr Peine. Laut fmscan sollte da ein Empfang gar nicht möglich sein.

Die Hörerzahlen halte ich nicht für unrealistisch. Wo immer ich irgendwo hingehe, läuft komischerweise Radio Hannover. Der Sender scheint tatsächlich den Nerv der Zuhörer zu treffen, da Lokalinformationen ansonsten nur von NDR 1 Radio Niedersachsen gesendet werden. Und wenn man sich das antun will, muss man sich auch dem Musikgeschmack des Senders ergeben. Und das will sicherlich auch nicht unbedingt jeder, da Schlagermusik und schrammelige Oldies nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist. Und Radio Hannover ist durchaus durchhörbar, weil die nicht den gleichen Einheitsbrei wie ffn, SAW, NDR 2 oder Antenne liefern.

Nach Westen geht der Empfang meiner Erfahrung nach nicht so gut. Barsinghausen wohl eher nur mit Abstrichen. Und bis dahin zischelt es schon gehörig...

von Noch ein Hannoveraner - am 20.09.2014 22:27
Zitat
Der Langenhagener
Die Region Hannover hat über 1,1 Mio. Einwohner. Auch wenn der Empfang nicht überall möglich ist, kommen doch schon einige Hörer zusammen.


Das zweifele ich nicht an, nur eben (aus Erfahrung) die veröffentlichten Zahlen

Zitat
iro
Nein. 260000 Stammhörer, 360000 = weitester Hörerkreis, nicht addieren..


Okay, also 360.000 als WHK, das sind aber nicht die "Gelegenheitshörer" und "kennen" (siehe FB-PM) ist eigentlich auch nicht = "hören", wobei dabei auch der "Effekt des Neuen" bei einer guten Werbekampagne zu berücksichtigen ist. Der lässt aber nach. Wenn diese Zahlen stimmen, wäre Radio Hannover schon kurz nach dem Start eine "Goldgrube" - :rolleyes:. Warten wr mal die "wirklichen echten" Zahlen ab, die Werbeaquise erzählt viel, besonders den potenziellen Werbekunden.

von KlausD - am 20.09.2014 22:50
Zitat
Noch ein Hannoveraner
Ich würde nun allerdings auch nicht den Daten von fmscan unbedingt glauben. Die Karte deckt sich nicht mit den Erfahrungen, die ich im Osten der Region gemacht habe: Der Empfang von Radio Hannover geht im Auto noch recht brauchbar bis ungefähr Peine. Laut fmscan sollte da ein Empfang gar nicht möglich sein.

Die Hörerzahlen halte ich nicht für unrealistisch. Wo immer ich irgendwo hingehe, läuft komischerweise Radio Hannover. Der Sender scheint tatsächlich den Nerv der Zuhörer zu treffen, da Lokalinformationen ansonsten nur von NDR 1 Radio Niedersachsen gesendet werden. Und wenn man sich das antun will, muss man sich auch dem Musikgeschmack des Senders ergeben. Und das will sicherlich auch nicht unbedingt jeder, da Schlagermusik und schrammelige Oldies nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist. Und Radio Hannover ist durchaus durchhörbar, weil die nicht den gleichen Einheitsbrei wie ffn, SAW, NDR 2 oder Antenne liefern.

Nach Westen geht der Empfang meiner Erfahrung nach nicht so gut. Barsinghausen wohl eher nur mit Abstrichen. Und bis dahin zischelt es schon gehörig...


Was für ein Autoradio war das denn?? Bereits auf der A37 sackt der Pegel in Höhe der Ausfahrt Misburg weg, sodass das RCD 310 auf mono umstellt. Weiter stadtauswärts fängt er sich dann zwar wieder, bloss haut spätestens ab Höhe A7 NDR 2 dazwischen. In Burgdorf und Uetze ist der Sender kaum noch zu hören, und hier in der Wedemark gibts auch schon Probleme mit dem Hamburger NDR Programm. Stationär ist Radio Hannover zwar nicht mal so problematisch, aber mobil drückt immer wieder NDR 2 durch sobald man sich von Bissendorf nach Norden bewegt. Die zwei Antennen im Passat können das noch halbwegs kompensieren, aber mit nur einer Antenne wie im Audi ist die 87.6 hier schon nicht mehr ganz beifahrertauglich.

Die hohen Zahlen machen daher einen dubiosen Eindruck.

von Dr. Antenne - am 21.09.2014 12:50
Zitat
Dr. Antenne
Was für ein Autoradio war das denn?? Bereits auf der A37 sackt der Pegel in Höhe der Ausfahrt Misburg weg, sodass das RCD 310 auf mono umstellt. Weiter stadtauswärts fängt er sich dann zwar wieder, bloss haut spätestens ab Höhe A7 NDR 2 dazwischen. In Burgdorf und Uetze ist der Sender kaum noch zu hören, und hier in der Wedemark gibts auch schon Probleme mit dem Hamburger NDR Programm. Stationär ist Radio Hannover zwar nicht mal so problematisch, aber mobil drückt immer wieder NDR 2 durch sobald man sich von Bissendorf nach Norden bewegt. Die zwei Antennen im Passat können das noch halbwegs kompensieren, aber mit nur einer Antenne wie im Audi ist die 87.6 hier schon nicht mehr ganz beifahrertauglich.

Die hohen Zahlen machen daher einen dubiosen Eindruck.


Ich weiß nicht, wer das Autoradio im Opel Astra H baut - keine Ahnung. Du beschreibst überdies die Empfangssituation im Nordosten und Norden von Hannover, die dort bekanntlich nicht gut ist. Ich beschrieb die Empfangssituation zwischen Ost und Südost. Und da war ich recht erstaunt, wie gut der Empfang dort wiederum war.

von Noch ein Hannoveraner - am 21.09.2014 18:15
Zitat
fatal error
Was wieder die Frage aufwirft, wie man mit 150 Watt Braunschweig vom Drachenberg indoor an der Teleskopantenne versorgen will. In Riddagshausen kann ich mir das noch vorstellen, aber in der Weststadt kommt doch da bestimmt nicht mehr viel von den 150 Watt an.

Und von wo aus wird Wolfsburg (also die 93,8 MHz) versorgt? Auch vom Drachenberg oder vom Klieversberg?


Mit 150 Watt vom Drachenberg wird in Wolfenbüttel und Salzgitter, geschweige denn von Salzgitter-Bad, nix ankommen. Wieso nicht von Broitzem? Wenn von Drachenberg mit zusätzlicher Frequenz für Wolfsburg gefahren wird, dann kann der neue Sender doch gleich VW-Radio genannt werden. Hat bei den Voraussetzungen mit einem Ballungsraumsender für den Raum Braunschweig nix mehr zu tun :mad:

von Murky - am 26.10.2014 19:13
> Außerdem ist es sehr wahrscheinlich, dass die regionalen Informationshappen
> in eine Musikauswahl eingebettet werden, die ich sicherlich nicht ertragen werde.

Man kann ganz sicher davon ausgehen, dass die Musikrichtung AC sein wird.
Beim Wort erwarte ich, dass uns das Vorlesen aus der Braunschweiger Zeitung
als "Qualitätsjournalismus" verkauft werden soll.

Es lässt in diesem Zusammenhang ja schon nichts gutes erwarten, wenn man
die Namen der ersten Mitarbeiter liest:
Swen Wudtke = Programmdirektor.
André Ehlers = Leiter Marketing und Online/New Media Off-Air-Aktivitäten
Beide waren vorher bei den unangenehmsten Dudelsendern des Landes
beschäftigt.

Aber vielleicht bekommen wir ja eine Braunschweiger Version des Berliner
"radioeins"!?

Pruuuuust.....


bis denn, BEN

von Resistor - am 14.11.2014 23:42
Da das SilverCrest-Küchenradio von Lidl bekanntlich recht gute Empfangseigenschaften hat, habe ich gerade damit die beiden Frequenzen angetestet:

96,8 MHz Drachenberg: klares Mono, kein Rauschen, aber auch kein RDS
93,8 MHz Wolfsburg: Bremen 1 verständlich unter viel Rauschen. Zur Not anhörbar, nicht familientauglich, nix von Radio 38.

Fazit: Der Standort Drachenberg ist (wie befürchtet) für die Versorgung des westlichen und südlichen braunschweiger Raums absolut ungeeignet. Wenn ich heute Abend noch Zeit und Lust habe, schreibe ich denen mal eine Mail und schlage die Umbenennung in Radio Hasenwinkel vor.

Für den "Normalbürger" ist rauschfreier Empfang ein Grund ganz schnell wieder den Sender zu wechseln. Da hilft es auch nicht, dass der neue Sender bei uns ohne Störgeräusche aus dem Küchenbrüllwürfel kommt. Das SiverCrest holt sich die Uhrzeit über RDS. Wenn dann im StandBy die Uhrzeit nicht richtig angezeigt wird, ist auch ganz schnell von einem Normalbürger die Frequenz gewechselt.

Radio 38: Totgeburt? Geldverbrennung? Frequenzblocking? ...? - Ein sinnvolles Radioprogramm, (selbst für die abgestumpften Hartz IV-Bewohner der Weststadt in BS) ist es sicher nicht!!!! :motz:

von Murky - am 02.12.2014 17:22
Noch kurz ein paar Beobachtungen von mir:
Hier™ im Südkreis Hildesheim ist Radio 38 an mehreren Stellen problemlos möglich. Mobil dominiert dagegen NDR Kultur aus Göttingen (Gleichkanal).Vor der Aufschaltung ging NDR Kultur mit RDS, vorhin bei meiner Testfahrt konnte ich keinen PS mehr beobachten.
In 31162 sieht es so aus, dass Göttingen überwiegend die Oberhand hat. Sobald das Signal jedoch unterwegs kurz wegbricht, ist Radio 38 sofort wie eine Eins da.
FMScan zeigt das auch genau so:


96.8 D NDR Kult NDR Kultur Göttingen-Nikolausberg (nds) 0.5 0.5 53km 181° 44 info
96.8 D Radio38 Radio 38 Braunschweig/Drachenberg (nds) 0.08 0.15 57km 70° 35 info



Dafür, dass gerade einmal 80W in meine Richtung gehen und die Entfernung zum Sender immerhin 57km beträgt, geht Radio 38 verblüffend gut.
Stationär kann ich leider gerade nicht testen, weil die Körner und der Rotor nicht mehr auf dem Dach aufgebaut sind. Der neue Mast ist noch nicht fertig...:(
Da Radio 38 hier in der Siedlung im Auto halbwegs geht (dort wo Göttingen eben nicht geht), gehe ich davon aus dass ich das Programm hier zuhause mit der Dachantenne problemlos hören kann. Mit Kofferradio und Teleskopantenne klappt das so lala, da fehlen noch zehn Pfennig bis zur Mark. ;)
Ergo: Ein neues Programm auf der Skala. :spos:
Viel Glück den Betreibern. Es ist ja nicht so, dass es in Ost-NDS an UKW-Programmen mangelt...Konkurrenz ist hier reichlich vorhanden.

von Mc Jack - am 02.12.2014 20:47
Die Braunschweiger Zeitung meldet heute, dass Radio38 am 28.01. um 8:38 Uhr startet.

Artikel in der BZ:

Zitat

Braunschweig. Der neue Radiosender für unsere Region, Radio38, steht in den Startlöchern: Am Mittwoch startet der Sender um 8.38 Uhr, an dem auch das BZV Medienhaus beteiligt ist. Halbstündlich versorgt er dann seine Hörer mit aktuellen Nachrichten.

Fast 30 Moderatoren führen durch das Programm, angeführt von Sascha Polzin und Ulrike Dinse in der „Frühschicht“ von 5 bis 10 Uhr. Dazu verspricht Radio38-Geschäftsführer Manfred Friesinger einen frischen Musikmix: „Das Team hat sich lange und intensiv auf den Sendestart vorbereitet. Wir freuen uns sehr, dass es nun endlich losgeht.“

Wer Radio38 hören möchte, kann im Raum Braunschweig UKW-Frequenz 96,8 einstellen und in Wolfsburg und Umgebung UKW 93,8. phil


von jensbs - am 24.01.2015 07:22
Zitat
jensbs
Die Braunschweiger Zeitung meldet heute, dass Radio38 am 28.01. um 8:38 Uhr startet.

Artikel in der BZ:

Zitat

Braunschweig. Der neue Radiosender für unsere Region, Radio38, steht in den Startlöchern: Am Mittwoch startet der Sender um 8.38 Uhr, an dem auch das BZV Medienhaus beteiligt ist. Halbstündlich versorgt er dann seine Hörer mit aktuellen Nachrichten.

Fast 30 Moderatoren führen durch das Programm, angeführt von Sascha Polzin und Ulrike Dinse in der „Frühschicht“ von 5 bis 10 Uhr. Dazu verspricht Radio38-Geschäftsführer Manfred Friesinger einen frischen Musikmix: „Das Team hat sich lange und intensiv auf den Sendestart vorbereitet. Wir freuen uns sehr, dass es nun endlich losgeht.“

Wer Radio38 hören möchte, kann im Raum Braunschweig UKW-Frequenz 96,8 einstellen und in Wolfsburg und Umgebung UKW 93,8. phil


Gut, das offizielle monopolistische Presseorgan der Region hat somit indirekt verkündet:

Wolfenbüttel und Salzgitter gehören also nicht zum Raum Braunschweig. Denn hier ist das Programm mit normalen Equipment dank der falschen Standortwahl für die 96,8 MHz nicht zu empfangen.

Vielleicht sollten wir in Hannover eine 30XXXer Postleitzahl beantragen und dem "tollen neuen Regionalprogramm" das Senden für den Hasenwinkel überlassen...

von Murky - am 24.01.2015 19:47
Vielleicht stimmen die 150W ja auch gar nicht mehr und die 96,8 sendet nun doch mit höherer Leistung? Hier nochmal der Eintrag aus der EMF-Datenbank. Fett markiert, was ich für UKW halte, blau sind die beiden DAB-Sender.

Die 3,13m Sicherheitsabstand auf 123m entsprechen exakt den 150W, die 290° passen zur Hauptstrahlrichtung. Die beiden Einträge auf 162m passen gut zu BFBS und N-Joy. Die Einträge auf 140m dürften DAB sein (den Angaben zufolge würden beide Kanäle mit nur 1kW senden, also auch da stimmt was nicht).

Es wurde aber hier im Thread schon geschrieben, dass die entsprechende Antenne auf 123m nicht zu erkennen war. Möglicherweise stimmt also der EMF-DB-Eintrag gar nicht. Das muss man manchmal mit Vorsicht genießen. Leider stehen uns aber auch keine anderen Daten zur Verfügung. Wer aber mag, kann gerne mal genauer nachfragen, vielleicht rückt ja irgendwer die offiziellen Daten raus.


Sendeantenne Montagehöhe über Grund (m) Hauptstrahlrichtung (HSR) in ° Sicherheitsabstand in HSR (m) Vertikaler Sicherheitsabstand
Sonstige Funkanlage 123,00 290,000 3,13 1,56
Sonstige Funkanlage 159,00 0,000 0,73 0,73
Mobilfunk 126,00 240,000 7,33 1,46
Mobilfunk 126,00 125,000 6,16 1,74
Sonstige Funkanlage 157,00 15,000 2,74 2,74
Sonstige Funkanlage 157,00 250,000 0,84 0,84
Sonstige Funkanlage 157,00 275,000 1,24 1,24
Sonstige Funkanlage 156,00 270,000 1,66 1,66
Sonstige Funkanlage 158,00 240,000 2,79 2,79
Sonstige Funkanlage 162,00 0,000 49,17 15,55
Sonstige Funkanlage 162,00 0,000 31,24 9,88

Sonstige Funkanlage 140,00 350,000 8,48 2,05
Sonstige Funkanlage 140,00 350,000 8,52 2,06

Sonstige Funkanlage 60,00 275,000 1,08 1,08
Sonstige Funkanlage 49,00 255,000 1,75 1,75
Sonstige Funkanlage 49,00 10,000 1,75 1,75
Sonstige Funkanlage 59,00 290,000 1,25 1,25


von Habakukk - am 26.01.2015 20:26
Und heute wieder ein Artikel in der BZ:

Zitat

Unsere Region bekommt ihr eigenes Radio am Mittwochmorgen: Radio38 sendet ab 8.30 Uhr aus dem BZV-Medienhaus in Braunschweig und einem Studio in Wolfsburg. Der Sender ist das erste Privatradio, das direkt aus der Region mit seinem Moderatorenteam berichtet. An dem Sender ist der Braunschweiger Zeitungsverlag beteiligt.

Bisher unterhalten Radiosender nur regionale Studios in Braunschweig und Wolfsburg. "Das ist für unsere Region zu wenig. Wir haben die Identität, den Sport und die Veranstaltungen für ein eigenes Radio", sagt Sascha Polzin. Der gebürtige Braunschweiger weckt ab Mittwoch die Hörer zusammen mit Kollegin Ulli Dinse in der "Frühschicht" des Radios. Für die beiden Frühaufsteher klingelt der Wecker künftig um 2.30 Uhr. Auf Sendung gehen sie im Braunschweiger Studio ab5 Uhr morgens, nachdem sie die ersten Nachrichten, das Wetter und die Verkehrslage in unserer Region aufgearbeitet haben.

Es sind vor allem die lokalen Nachrichten, die das Radio38-Team im Auge hat. Jeweils zur 38. Minute einer Stunde und zur vollen Stunde informiert Nachrichtensredakteur Marc-André Kohrt über das aktuelle Geschehen. Radio38 erreiche mehr als 700000 Hörer in der Region, sagt Geschäftsführer Manfred Friesinger unserer Zeitung. "Für alle Menschen möchten wir hier Radio machen." Deswegen lege sich der Sender auch nicht auf eine Musik fest. "Bei der Musikauswahl sind wir besonders breit, unsere Konzentration liegt ganz klar auf der Region", so Friesinger.

Im Tagesprogramm wird Annalena Grotheer das "Frühschicht"-Team ablösen. Mit "Bei der Arbeit" ist sie von 10 bis15 Uhr zu hören und informiert nicht nur über Veranstaltungstipps für den Feierabend. Die Moderatoren Volker Franck, Björn Rehwinkel und André Ehlers wechseln sich in der "Spätschicht" ab, die bis20 Uhr die Menschen in der Region begleitet.

André Ehlers ist auch sonntags von 9 bis 12 Uhr mit einem eigenen Talk-Format zu hören. An diesem Sonntag begrüßt er Schauspieler Karsten Speck im Radio38-Studio, der zurzeit in der Komödie am Altstadtmarkt in Braunschweig zu sehen ist.


Mich wundert nur, dass auf der Homepage kein Hinweis auf den Sendestart steht.
Im westlichen Ringgebiet vernehme ich auf der 96,8 mehr Rauschen als Musik. Das Grundig Music 51 DAB+ steht allerdings im Erdgeschoss direkt an einer Wand Richtung Osten. Fenster ist 1m entfernt und zeigt nach Norden.

von jensbs - am 27.01.2015 08:24
> Jeweils zur 38. Minute einer Stunde und zur vollen Stunde informiert Nachrichtensredakteur
> Marc-André Kohrt über das aktuelle Geschehen.

Chef:
"Hat jemand in der Runde noch eine Idee, wie man unsere "38"
stärker bekannt machen könnte?"
Praktikant:
"Wir lesen aus der Braunschweiger Zeitung immer zur Minute 38 vor!"
Chef:
"Super Idee. So machen wir's!"

Kleiner Hinweis an die Radiomacher:
Niemand kann hier etwas mit der "38" anfangen und/oder identifiziert
sich mit dieser langweiligen Zahl. Übrigens, schon Peine hat nichts
mehr mit der "38" zu tun.
Nunja, "Radio21" gibt es ja auch.
Einfach zukünftig durchnummerieren, die Dudelfunker!

kopfschüttelnd, BEN

von Resistor - am 27.01.2015 11:30
Zitat
hmk
Ich hatte heute die Gelegenheit die Empfangssituation vom Papenteich über Land
in Richtung WOB zu testen. Der Empfang ist bis nach WOB durchgängig stabil,
ohne jegliche Aussetzer. Wenn auch das Signal hier und da etwas schwach auf der Brust ist. Erst kurz vor Sülfeld in Höhe des Kreisels nach Calberlah folgt der reibungslose Wechsel auf die 93,8.


Dann würde ich einfach mal vermuten, dass ein wenig an der TRP-Schraube gedreht wurde.
Um der Vermutung etwas Fundament zu geben:
Befinde mich gerade im Hildesheimer Ex-Klinikum Helios-Klinik (nicht zu Besuch), die erst vor ein paar Jahren am östlichen Stadtrand an der B6 neu aus dem Boden gestampft wurde. Kurz vor Weihnachten bin ich hier dran vorbei gefahren und konnte R38 so halbwegs brauchbar hören. Jetzt empfange ich dasselbe Programm indoor mit dem Smartphone und dem viel kurzen Headsetkabel als Antenne genauso "halbwegs brauchbar", also gar nicht mal schlecht? :confused:

von Mc Jack - am 27.01.2015 18:33
Zitat
hmk
Hallo zusammen,

ich hole mal einen alten Thread aus der Versenkung hervor mit einem kleinen Empfangsbericht zu Radio38 (96,8 Mhz). War neulich von BS in Richtung Celle unterwegs und habe mal die Reichweite getestet. Die ganze Fahrt über stabiler Empfang ohne jegliche Einbrüche. Erst ab Höhe Wienhausen gab es die ersten kleinen Störungen. Danach war der Empfang wieder einigermaßen OK. Ab Altencelle dann starker Signalabfall und ab Stadtbeginn nur noch Rauschen mit einigen Wortfetzen. In der Stadt selber war dann gar nichts mehr zu holen. Trotzdem hat mich die Reichweite und der stabile Empfang bis Celle sehr überrascht. Haben andere ähnliche Erfahrungen gesammelt?


In meinem Alltags-Bereich Salzgitter-Lebenstedt und südlich von Wolfenbüttel ist der Empfang von Radio 38 unbrauchbar. In dieser (technischen) Qualität tue ich mir Radio heutzutage nicht mehr an. Dafür ist der Mehrwert des Senders für auch faktisch bei null. Regionale Infos aus dieser Gegend interessieren mich auch nicht. Ich wohne und arbeite hier nur vorübergehend. Staus sind hier faktisch auch nicht vorhanden und wegen des bekannten Caddys mit seiner technischen Ausrüstung im Kofferraum, der öfters mal am Straßenrand steht, gibt es ein App auf dem Smartphone.

Radio 38 wäre also nur von Interesse, wenn sich die Musik von anderen Sendern unterscheiden würde. Radio Hannover macht es ja wenigstens mit den Grenzwellen und Ecki Stieg (was aber auch nicht mein Geschmack ist, aber immerhin Abwechslung...)

von Murky - am 30.06.2015 03:33
Radio38 ist ein AC-Dudelfunker in Vollendung. Abends ab acht nur MP3-Player
ohne Moderation, Nachrichten usw.

Völlig verrückt ist deren Idee, jeweils immer um XX:38 Uhr Nachrichten zu senden.
Wohl um den Namen der "Veranstaltung" zu pushen. Nachrichten kommen
danach sofort wieder zur vollen Stunde; also 2 x Nachrichten innerhalb von
20 Minuten. Ganz tolle Idee! ;-)

Seit einem Jahr wird man mit deren Claim "das neue Radio von hier" genervt.
Wie lange ist eigentlich ein Radiosender "neu"?

Das Geräusch einer analogen Kleinbildkamera mit Motor vor Blitzer-Meldungen
ist ja eigentlich nur noch peinlich; Radio38 bringt es trotzdem noch. :-((

Der Rest ist nicht weiter erwähnenswert. Affektierte Morningshow-Moderatoren
in Dudelfunker-Manier, dummer, überflüssiger Provinz-Tratsch, und vor allen
Dingen kein spezielles Format, kein exclusiver Inhalt für den man diesen Sender
einschalten wollte/sollte/möchte.

Deren Werbezeitenverkäufer haben bei uns öfter mal angerufen, ob wir nicht
mal einen Clip oder ähnliches bei ihnen schalten wollen.
Ich habe geantwortet, dass ich zwar gut gemachtes Radio liebe und auch viel
Radio höre, aber bestimmt nicht Radio38 und vor allen Dingen einen Dudelfunker
nicht auch noch mit Geld unterstützen werde.

Mich persönlich stört die große Nähe zur Braunschweiger Zeitung, die der größte
Anteilseigner ist und in deren Haus das Radio untergebracht ist. Ein Schelm,
wer Böses dabei denkt. ;-)

bis denn, BEN

von Resistor - am 19.01.2016 19:36
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.