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Informationen zum Thema:
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Diskussionsforum-Angststörungen
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Kassandra09, Yvonne..., Pauli

Wie ist/ war das bei euch auf dem weg zur heilung?

Startbeitrag von Pauli am 19.04.2009 09:23

hallo an alle,

hab da eigentlich nur eine sehr kurze frage dich mich ziemlcih beschäftigt und ich möcht das so gern los werden...
wie ist bzw war das auf dem weg zur heilung bei euch?
Mir geht es seit dem besuch von maya um ein vielfaches besser, nur merke ich wie mich die angst, die symptome, oder die gedanken immer wieder aufs neue auf die probe stellen wollen. Bei mir fühlt es sich wie ein täglicher nicht mehr enden wollender kampf an. Jeden morgen beim aufwachen spüre ich meinen körper, meine gedanken schießen los... Jedes mal vor einer situation (spazieren, kurz weg gehen) ist immer wieder dieser berg vor mir. Sogar bei kleinen situationen. War vorgestern nochmal joggen und wollte gern heute abend wieder gehen.. hoffe so das alles klappt. In mir steckt immer noch ein richtiger druck, das gefühl ich muss kämpfen und nicht loslassen... das ist falsch oder?
Heute scheint gott sei dank mal wieder die sonne!!

wünsch euch noch einen schönen sonntag
lg pauli

Antworten:

Pauli..der DRUCK ist es, der die Symptome verschlimmert...ich kenne das sehr gut von mir..ich setzte mich, wenn man so will, seit Jahrzehnten unter Druck mit dieser Sch...-Angst....da immer verschiedene Faktoren zusamme kommen, ist der Druck mal weniger (dann komm ich im Alltag gelöster und enspannter klar) oder halt eben stärker..das sind die langen Zeiten, in denen ich alles in Frage stelle und mich die Symptomatik überrollt :o/...

Es ist ein verdammt langer Weg zum "normalen" Alltag....ich persönlich glaube nicht an Heilung, sondern einfach an eine Akzeptanz und ein Annehmen....dann bleibt die Angst im Hintergrund, wo sie auch durchaus ihre Berechtigung hat.....ohne Angst, könnte kein Mensch leben....

Alles Liebe......laß´dich nicht entmutigen.....
Mfg Yvonne

von Yvonne... - am 19.04.2009 11:42
Hallo Pauli,

ich kann Dir nur sagen, für mich is es so ein drei Schritte vor, und dann wieder einen zurück.
Ich bin eh so eine ungeduldige und mir kann es gar nicht schnell genug gehen. Und wenn dann
wieder ein Rückschlag kommt, dann bin ich ziemlich unrund.

Ich hab mir einfach vorgenommen, jetzt jeden Tag die positiven Entwicklungen aufzuschreiben bzw. vor dem Schlafengehen zusammenzufassen, so quasi: das und das und das war heute schon gut oder besser.

Und ich lern auch mit der Angst besser umgehen. Auch nicht immer gleich gut, aber besser.

Und ich versuch, mich den Dingen einfach zu stellen. Die Dinge, die mir Angst machen oder die mich Überwindung kosten einfach zu tun. Ich war in meiner Angstphase schon zweimal beim Zahnarzt.
Ich geh seit drei Tagen wieder arbeiten. Manchmal ist es verdammt schwer, und dann gehts wieder ganz leicht. Ist halt so ein Auf und Ab, und das wird wohl noch ein Zeitl so bleiben.

Aber ich muß eins sagen: Die Stunden/Tage, die es mir gut geht, die genieß ich und die hab ich echt schätzen gelernt, weil vorher hab ich das gar nicht so gewürdigt. Ich glaub, ich leb einfach wieder bewußter - im Negativen wie im Positiven. Und das ist doch auch was.

LG
Kassi

von Kassandra09 - am 24.04.2009 15:38
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