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Informationen zum Thema:
Forum:
Diskussionsforum-Angststörungen
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Besma, M, Jana, Charly

Kribbeln im Gesicht, Nase

Startbeitrag von Besma am 28.06.2009 15:11

Hallo liebes Forum,
ich habe in letzter Zeit viel Streß gehabt und kam irgendwie garnicht zur Ruhe. Seit fast einer Woche habe ich jetzt so ein kribbeln auf der Nase und unter dem linken Auge und es NERVT so. Bin auch sehr nervös und gereizt. Es kribbelt auch bisschen an den Fußgelenken, aber das im Gesicht nervt am meisten. Es juckt auch (habe aber def. keine Allergien). Kennt das jemand und was kann es ein? Habe ja schon auch etwas Angst deshalb.
Danke!
Besma

Antworten:

Zitat
Besma
Hallo liebes Forum,
ich habe in letzter Zeit viel Streß gehabt und kam irgendwie garnicht zur Ruhe. Bin auch sehr nervös und gereizt.
Besma


Hallo Besma,

lese mal was du geschrieben hast und dann frage dich nochmal ob es dich wirklich wundert das es kribbelt ?

Wenn man extrem nervös ist und unter Stress steht dann zuckt eben mal das Auge, es kribbelt eben mal im Gesicht oder an anderen Stellen !!

Nimm es als Zeichen und gönne dir Ruhe !!! :-)

Es ist nichts schlimmes denke ich.

Jana

von Jana - am 29.06.2009 06:54
Danke Jana. Für mich ist es immer schwierig, mir das einzugestehen und das Problem ist, ich bin innerlich so unruhig.
Jedenfalls ist dieses fusselgefühl immer noch da :( Naja wenns nicht bis Mittwoch weg ist, dann werde ich wohl mal zum Arzt gehen...

von Besma - am 29.06.2009 07:07
Gegen diese innere Unruhe kannst du eine Menge tun !!!

Es gibt viele Hausmittelchen die dich etwas entspannter werden lassen ;-)

Ich kenne dich nicht und weiss nichts von deinem Leben, aber es hört sich an als wenn du glauben würdest du wärst Perfekt :-)

Das musst du nicht sein, das kannst du nicht sein !
Nimm dir Zeit für dich und das kribbeln wird ganz sicher verschwinden !

Jana

von Jana - am 29.06.2009 07:11
Ich denke, dass dein Kribbeln ein ganz normales, wenn auch lästiges Symptom deiner Angsterkrankung ist. Ich glaube ein Besuch beim Arzt wird dir nichts bringen, außer dass er dir viell ein Beruhigungsmittelchen verschreibt. Wahrscheinlicher aber ist, dass der Arztbesuch deine Angst zumindest aufrechterhalten wird.

Du musst lernen (wenn du es nicht bereits gelernt hast) deine ganzen wechselnden Symptome als Teil deiner Angsterkrankung anzunehmen. Du musst deinem Gehirn wieder beibringen, dass diese Symptome, die du gerade hast eben nichts schlimmes sind. Meinstens hilft einem der Satz: Na gut, ich hab eben gerade dies und das, das is im Moment nun mal so aber, aber es geht auch wieder weg, wie alles andere vorher auch. Nur so wird es dir gelingen körperliche Symptome vollständig loszuwerden. Würdest du jedoch zum Arzt gehen, dann vermittelst du deinem Gehirn ein gewisse Gefahr und rechtfertigtst so unbewusst deine Angstsymptome.

Was ziemlich gut gegen Unruhe hilft, ist Sport (Ausdauersport). Ist auch irgendwie logisch. Dass man in einer berechtigten Angstsituation unruhig wird ist ja klar... und was macht man? Man rennt weg. Also dürfte "Wegrennen" auch bei unbegründeten Angstsituation helfen. Anscheinend wurde bereits mehrmals nachgewiesen, das regelmäßiger Sport das Gleichgewicht im Gehirn schneller und "gesünder" wieder herstellt als Antidepressiva. Meine Thera. predigt daher ständig, dass ich den regelmäßigen Sport (täglich min. 30 min) nicht vernachlässigen soll.

von M - am 29.06.2009 07:40
Servus M!

Darf ich fragen WAS für Sport du treibst?

Ch.

von Charly - am 29.06.2009 07:54
Zur Zeit gar keinen. Deshalb auch die ständigen Predigen meiner Therapeutin ;) Aber als es mir ziemlich schlecht geht, bin ich anfänglich 3 mal die Woche joggen gegangen und mir ging es ziemlich schnell ( nach ca. 3 Wochen) deutlich besser.

Grundätzlich ist aber jede Art von Sport (mit Ausnahme von Schach ;) ) förderlich.
Am besten sei wohl Joggen in Verbindung mit Kraftsport. Und perfekt sei es (nach Aussage meiner Thera.) wenn man meditiert. Das schlägt jedes AD um meilen ;)

Eine kleine Schlussbemerkung:
Dass alles soll nicht heißen, dass ADs völlig sinnlos sind. Bei manchen ist die Angst inzwischen so stark geworden, dass sie ohne Medikamente aus "Angst" keinen Sport betreiben können. Sport trägt also vor allem zur Aufrechterhaltung der angstfreien Zeit bei bzw. verhindert ein erneutes Auftreten der Angsterkrankung.

von M - am 29.06.2009 08:04
Hallo und danke,
ich mache auch Sport und zwar Wirbelsäulengym, yoga und Pilates und ich glaube ohne würde ich schon völlig am Rad drehen. Heute versuche ich das Kribbeln zu ignorieren und ich bin etwas ruhiger. Vivinox habe ich mir auch besorgt. Ist so mein Hausmittelchen, aber war aus :) wir haben grade ziemliche Probleme in der Familie, mein Bruder zB Arbeitslos und hat viel Streß mit dem Amt (an dem er zwar selbst Schuld hat, aber naja...) die Eltern meines Freundes sind auch krank, aber auf dem Weg der Besserung (er Herz, sie bipolar...) nun ja am Mittwoch habe ich ein Erstgespräch bei einer Therapeutin, die auch Hypnose anbietet und ich hoffe, da kann ich vielleicht noch etwas erreichen. An den Krankheitsängsten leide ich nämlich schon mehrere Jahre und ich bekomm es nicht auf die Reihe.
Danke für die nette Aufnahme hier :)

von Besma - am 29.06.2009 20:26
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