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Forum:
Diskussionsforum-Angststörungen
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
anni33, Christie, ._.

Medi Solvex und Trevilor 37,5 retard

Startbeitrag von anni33 am 27.07.2009 15:27

Hallo zusammen, ich bin seit 2006 in diesem Forum. Für mich ist es immer wieder wichtig, mich mit Euch auszutauschen. Ich schreibe nicht regelmäßig. Eigentlich nur dann, wenn es mir nicht gut geht. Komisch......Ich habe eine Frage an Euch. Ich nehme morgens eine Solvex-Tablette und abend eine Trevilor 37,5 retard.lch hatte gerade Urlaub und alles war super, jetzt wieder am 1. Arbeitstag habe ich sofort diese sog. Kribbeln und völlig angespannt. Kennt Ihr das auch? Möchte mich am liebsten wieder nur "einigeln" Sind die Medis wohl zu niedrig? Oder verträgt sich das Medi Solvex nicht mit dem Trevilor. Was habt ihr für Erfahrungen?
LG Gruß anni :(

Antworten:

Hallo Anni,
ich nehme zwar kein Medikament, habe aber eines in der Schublade - für Notzeiten. Mir ging es im Urlaub auch super, war die Ruhe selbst, und - bumm - nach der Rückkehr fing sofort alles wieder an. Es ist sicherlich sinnvoll, die Angst mit Tabletten zu zähmen, aber wichtiger ist es, den Hintergrund der Angst zu ergründen. Warum ist das so, dass Du rödelst, wenn Dich der Alltag wiederhat? Warum ist es mal gut, mal nicht? Bist Du überfordert? Und wenn ja, warum? Was ist es, dass Dir Angst macht?
Machst Du eine Psychotherapie? Angst lässt sich zwar mit Tabletten dämpfen, aber nicht wegschaffen. Medikamente helfen auch prima beim Baggern in die tieferen Schichten. Wenn Du noch keine machst, würde ich Dir zu einer Therapie raten. Auch die ist kein Zuckerschlecken, aber immerhin noch besser als nur Chemie als "Gegenmittel". Lieber mal die eigene Denke anschauen und die alten Verhaltensmuster . . .

Liebe Grüße
Chris

von Christie - am 27.07.2009 17:20
Hallo Chris,
das ist ja toll, daß Du keine Medis brauchst. Ich habe die PA schon seit 2000. Also bin ich ein "alter" Hase, leider!!! Seit wann hast Du es? Ich habe damals auch eine 12 wöchentliche Einzeltherapie gemacht. Allerdings nie stationär. Gehe seitdem regelmäßig zu meinem Doc. Eine ganze Zeit habe ich gedacht, daß die PA weg sind, aber leider nicht. Sie gehören wohl zu meinem Leben, mal mehr und mal weniger. Jetzt hatten wir mal wieder versucht die Medis runterzusetzen und nun geht es auch gleich wieder bergab...... (Ich weiß, daß es eine Kopf sache ist) kriege es allerdings nicht umgesetzt. Hast Du noch nie regelmäßig medis genommen über einen längeren Zeitraum?
LG anni

von anni33 - am 28.07.2009 16:58
Hallo!

Liegt es vielleicht auch an deiner Arbeit?

Also bei mir war diese viel Schuld. Und es waren aber nicht der Chef oder meine Mitarbeiter daran schuld, die waren alle total nett und auch die Arbeit selbst war okay, es war mir einfach zu wenig Herausforderung, immer das Selbe und es war langweilig und das hat mich so richtig runtergezogen.

Ich meine in der heutigen Zeit ist es mit der Arbeit eh nicht so rosig, aber ich habe gekündigt und neu angefangen und habe einen Sprung nach vorne gemacht, sodass ich von komplett unglücklich sein, wieder auf nur hin und wieder unglücklich sein bin.

Es muss nicht die Arbeit alleine sein, aber wenn du sagst im Urlaub ist alles wunderbar und jetzt bist du wieder im Alltag, dann muss da irgendwas zusammen hängen.

lg ._.

von ._. - am 30.07.2009 08:52
Hallo ._.
ich denke, das eigentliche Problem ist unsere geringe Belastbarkeit. Zumal man ja vom Leben nicht in Watte gepackt wird, nur weil man schwache Nerven hat. Ständig muss man sich ausbalancieren und vor zu vielen Eindrücken schützen.

@anni
Wollte nur hören, ob Du entlang der Tabletteneinnahme auch psychologisch betreut bist.
Meine längste Tabletteneinnahme war mal 3 Monate, als in der Therapie ziemlich viel hoch kam, was mir sehr zu schaffen machte. Ansonsten sind meine depressiven Phasen nicht wirklich tief.
Bei mir hat es 1996 angefangen. War zunächst 6 Wochen stationär, sozusagen als erstes Kennenlernen. Seitdem arbeite ich, wie Du, langsam aber stetig weiter (mit Therapeutin/3wöchentlich). Mit ihrer Unterstützung kann ich meine Angst gut begreifen, die Gründe engen sich immer mehr ein.
Im Grunde weiß ich, wo es langgeht. Mir geht es ähnlich wie Dir und wahrscheinlich den meisten hier. Der Verstand hat schon begriffen, aber die Nerven bringen's nicht. So sind wir halt gestrickt.

Liebe Grüße
Chris

von Christie - am 30.07.2009 10:21
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