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Informationen zum Thema:
Forum:
Diskussionsforum-Angststörungen
Beiträge im Thema:
13
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
pauli, iris, verena p., M, sallyy, Christie, Pia

Schwangerschaft

Startbeitrag von pauli am 15.08.2009 08:10

Hallo Ihr Lieben,

habe in einigen Beiträgen mitbekommen das ihr Erfahrung habt zwecks Ängsten und Schwangerschaft? Ich möchte ja auch mal ein kind....
Nur habe ich angst vor einer schwangerschaft und den dazugehörigen symptomen (bin ja eh schon hypochonder :(
wollte sehr gern mal eure erfahrungen hören. Wie lief eure schwangerschaft? Hatten ihr trotzdem ängste in der zeit? Wie seit ihr damit umgegangen?

Freue mich über eure antworten
lg pauli

Antworten:

hallo pauli
ich denke du solltest zuerst mit der selbst im klaren sein und dann erst über ein kind nachdenken

also ich habe selbst einen 13 jährigen sohn (schwangerschaft war vor meiner erkrankung)
und ich denke mir das es mit einer angsterkrankung oder sowie bei dir hypochondrie es sicher um einiges schwieriger ist ein kind großzuziehen

lg


von sallyy - am 15.08.2009 11:59
Dem kann ich mich nur anschließen....

Du solltest erst mal dein Leben (Stichwort geregelter Tagesablauf sowie Beruf) bzw. deine Krankheit in den Griff bekommen, bevor du über ein Kind nachdenkst und eventuelle Komplikationen während der Schwangerschaft.... außerdem gehören da ja bekanntlich zwei dazu......

Allerdings glaube ich, dass für Angsterkrankte eine Schwangerschaft deutlich komplizierter werden kann (zumindest wenn der Erkrankung gerade akut ist), da man ja als Ängstler viel viel sensibler auf körperliche Symptome achtet. Außerdem kann ich mir schwer vorstellen, dass Panikattacken und der dadurch ausgelöste Stress gut für das Baby sind bzw. die Antidepressiva die u.U. eingenommen werden.

Außerdem sollte man sich bewusst sein, dass man seinem Kind das Risiko eine Angsterkrankung zu entwickeln vererben kann.
Ich glaube auch, dass es für ein Kind nicht gut ist, wenn man als Hypochonder seine Krankheitsängste auf sein Kind überträgt und mit ihm ständig zum Arzt rennt. Das muss nicht unbedingt passieren aber ich kann mir gut vorstellen, dass Hypochonder zu einem solchen Verhalten neigen könnten....


Falls das Thema jemals aktuell werden sollte, wird dich dein Arzt aber sicherlich aufklären....





von M - am 15.08.2009 12:48
hast du nicht schon genug sorgen?
wenn's nicht reicht sucht man sich wieder was neues um sich schonmal angst zu machen?

hast du eigentlich n festen partner?

du solltest mal daran arbeiten deine angststörung in den griff zu kriegen , dann brauchste auch keine angst mehr vor ner schwangerschaft zu haben.

manchmal kann einem nur der mund offen stehen bleiben ...

@m
also ich selbst habe keine kinder, aber ich hörte von frauen mit angst, das es sich in der schwangerschaft relativiert hat und später teilweise sogar weg war. ist aber ja auch nicht ganz unlogisch, dann hat frau ja was worauf sie sich konzentrieren muss und somit nicht soviel platz für ihre eigenen sorgen hat.

gruß verena

von verena p. - am 15.08.2009 17:55
Sicherlich kann eine Schwangerschaft auch für eine Angsterkrankte unproblematisch ablaufen.
Eine Angsterkrankung muss ja auch nicht immer chronisch verlaufen.
Trotzdem würde ich einer Frau die gerade unter einer akuten Angsterkranung leidet nicht zu einem Baby raten...

Aber ich muss mich dir ganz anschließen... warum sich P über eine mögliche Schwangerschaft Gedanken macht, ist mir ein Rätsel...
Viell hat sie z. Zt. keine Krankheit vor der sie Angst hat (was ja schön wäre) und macht sich dann eben angsteinflösende Gedanken um das "Sommerloch" zu füllen bis die nächste Krankheit präsent ist...



von M - am 15.08.2009 19:30
hallo pauli !

ich habe 8 kinder bekommen. in den schwangerschaften ging es mir von der angststörung her immer sehr gut. meist ging es dann so 6 wochen nach der geburt wieder los.
seit über 4 jahren bin ich nahezu angstfrei, also hab ich meine kleinste (3) richtig genießen können.

vg,iris

von iris - am 15.08.2009 19:37
oh gott oh gott oh gott ... iris :)

Pauli das sollte ejtzt KEIN grund sein unmengen von kindern in die welt zu setzen!!!!

@m ... habe herzhaft gelacht, denn genau die gedanken hatte ich auch - nur auf den ausdruck sommerloch in der beziehung bin ich nicht gekommen.

SEHR SCHÖN :hot:

von verena p. - am 15.08.2009 23:18
Es war nur eine Frage!! Natürlich spiele ich auch irgendwann man mit dem gedanken schwanger zu werden.Es war wie gesagt nur eine frage zu erfahrungen- das heisst nicht das ich sofort los lege!

von pauli - am 16.08.2009 08:24
ja schon pauli
aber warum gerade jetzt ????????????????????????????????????????????????????

blicke bei dir nicht durch denke auch das es dir momentan gut geht (ist ja toll) und du schon wieder nach was suchst womit du dich beschäftigen kannst

komm wenn dir langweilig ist wäre es doch ein versuch wert sich in die arbeitswelt zu stürzen
denn wenn du einmal kinder hast wäre es nicht schlecht wenn man sie auch versorgen kann


lg

von sallyy - am 16.08.2009 08:53

Übelkeit!!!!!!

Ihr habt ja recht!! Hab nur mal so nachgedacht weil viele schwanger werden in meiner umgebung.

nun seit gestern hab ich wieder extreme übelkeit!!
Habs schon mit entspannungen versucht. Nix hilft grad :-(

vor 4 wochen wurde meine SD dosis minimal hochgesetzt- von 75 auf 84. Ich merkte das sofort - mir gings bis jetzt super gut!! Nun seit gestern übelkeit und nun starke angst das die dosis nun zuviel im körper wird und ich in eine sogenannte überfunktion durch überdosierung rutsche :-( Mein arzt ist aber leider im urlaub... und nun steh ich da und weiss nicht weiter!

Kennt sich einer mit der SD aus?
sorry das ich wieder anfange aber ich weiss nicht wen ich sonst um rat fragen könnte als hier im angstforum!!

von pauli - am 16.08.2009 14:16

tz...

huhu verena :)

was heißt hier " oh gott "...;)
ich wollte pauli auch nicht mut machen sofort kinder zu bekommen- nur lediglich feststellen, dass frau auch MIT angststörung mutter werden kann. und natürlich habe ich jedes unserer kinder genossen ( und tue es natürlich noch immer ! ), nur war früher alles anstrengender...da war der gang zum kindergarten oder arzt schon mal eine höchstleistung...
und- die kinder haben NIE etwas gemerkt- ist wirklich so !
erst als ich vor über 4 jahren in die klinik ging haben wir mit den 4 großen ausführlich darüber gesprochen. mir war es wichtig die kinder damit nicht zu belasten und zu überfordern. aber die sind da absolut locker damit umgegegangen.

viele grüße
iris

von iris - am 17.08.2009 08:05
Hallo Pauli,

ich kann dazu nur sagen, dass ich sehr glücklich bin, die Kleine zu haben und sie um nichts auf der Welt missen möchte. Allerdings reisse ich mich in ihrer Gegenwart auch immer zusammen und hoffe, dass sich meine Ängste nicht auf meine Tochter übertragen. Wenn sie alt genug ist, werde ich offen mit ihr darüber reden und ich hoffe, dass es mir so gelingt, sie davor zu bewahren, auch ein Hypochonder zu werden. (Ich bin es nämlich in unserer Familie bereits in der 3. Generation. Soviel zum Thema erbliche Vorbelastung. Oma und Vater würden es allerdings nie zugeben, aber sie stammen ja auch noch aus einer Generation, in der man soetwas nicht so leicht eingestehen kann.)

Abraten von einer Schwangerschaft würde ich aber auf jeden Fall jedem, der seine Ängste nicht kontrollieren kann und dessen Leben dadurch eingeschränkt ist. Das ist und war bei mir zum Glück nie der Fall. Ich kann trotz Hypochondrie alles machen, habe grundsätzlich eine positive Lebenseinstellung und bin vor allem nicht depressiv! Daher habe ich auch die Schwangerschaft überwiegend positiv erlebt.

Ich denke, man sollte auf jeden Fall mit sich im Reinen sein, bevor man die Verantwortung für ein Baby übernimmt. Aus dem was ich hier im Forum so von Dir lese, schliesse ich, dass Du noch ein gutes Stück Angstbewältigungsarbeit vor der Brust hast und ich würde Dir daher in Deinem und im Interesse des Kindes raten, nicht an eine Schwangerschaft zu denken, bevor Du Deine Ängste wirklich im Griff hast!

Liebe Grüße und viel Erfolg dabei

Pia

von Pia - am 17.08.2009 13:00
Hallo Pauli,
Deine Gedanken und Wünsche kann ich gut verstehen. Du bist ja noch recht jung und hast noch etwas Zeit.
Wenn man ein wenig älter ist, merkt man, dass man sein Leben nicht so richtig selbst in der Hand hat und durchplanen kann, weil das Schicksal mitplant und es manchmal anders will. Doch wenn man Schritt für Schritt das tut, was gerade ansteht und wichtig ist, versäumt man A) nichts und B) ergeben sich dabei überraschend oft ganz gute Situationen, die man selbst gar nicht so perfekt hätte einfädeln können.
Darum würde ich Dir raten, Dich erstmal selbst auf die Reihe zu bringen und so ganz nebenbei zu schauen, welchen Trumpf das Leben für Dich im Ärmel hat . . .

Meine Erfahrung ist: Lieber durch Türen gehen, die sich leicht öffnen lassen, als mit dem Kopf gegen die Wand.

Liebe Grüße
Chris

von Christie - am 17.08.2009 18:05
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