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Diskussionsforum-Angststörungen
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
LittleQueenOfBigDrama, adriane, Christie, Manfred

Kathathymes Bilderleben

Startbeitrag von Manfred am 21.10.2009 15:24

Wer hat Erfahrung mit "Kathathymen Bilderleben" in der Psychotherapie.
Dabei geht man in die Entspannung und stellt sich z. B. eine Wiese, einen Wald, einen Bach, einen Berg, eine Höhle oder ein wildes Tier vor und erzählt dem Therapeuten alles was man sieht. Bei mir war es immer so, dass ich damit nichts anzufangen wusste und einfach keine inneren Bilder wahrnehmen konnte. Ich sah immer nur das Dunkel vor den geschlossenen Augen. Ich musste dann einfach irgend etwas erfinden, damit ich dem Therpeuten wenigstens etwas erzählen konnte. Bei anderen Klienten hat dies angeblich funktioniert.
Ich war immer enttäuscht, weil ich keine inneren Bilder sehen und erzählen konnte und andere Klienten schon.
Durch diese Art der Therapie soll man den Zugang zu seinem Unterbewusstsein finden und durch die Bilder seine Ängste, seine Schwächen erkennen und die inneren Blockaden auflösen.
Wer hat Erfahrung mit dieser Methode der Therapie und bei wem hat sie geholfen.

Danke für eure Rückmeldungen
Manfred.

;)

Antworten:

Hallo Manfred,
also, ich bin ein sehr visueller Typ. Wenn meine Therapeutin mich runteratmet, läuft schon so 'ne Art halber Film ab. Ich habe auch öfters kurze, sehr prägnante Träume. Weiß nicht, ob ich nun recht "kathathym" bin.
Vielleicht funktioniert bei Dir der Eintritt ins Unterbewußte mehr über andere Sinne. Hören, riechen, schmecken, ertasten. Oder über Bewegung - laufen, radeln, tanzen. Oder magst lieber was zeichnen oder malen?
Auf jeden Fall solltest Du aufhören, Deinem Therapeuten "Geschichten" zu erzählen. Wenn Du nichts sieht, dann sag ihm, dass Du nur Dunkel siehst.

Ganz sicher gibt es einen Ansatz für Dich. Du mußt ihn nur erst finden.

Gruß
Chris

von Christie - am 21.10.2009 16:58
hallo manfred,

ich kenne visualisieren eher aus der qi-gong-, meditier- und energiearbeitslinie... ich konnte damit auch nicht viel anfangen, bzw. dachte "ich kann das einfach nicht"... aus dem grund, weil ich zu hohe erwartungen an mich selbst stellte. ich dachte, ich muß tatsächlich etwas "sehen" im dunkeln. (sehr visuelle menschen "sehen" tatsächlich etwas.) allerdings muß das nicht unbedingt sein.

stell dir mal vor, du bist am tagträumen und "denkst dir geschichten aus"... dann sind das bei dir wahrscheinlich auch mehr gedanken als bilder. somit ist deine art "innere bilder" zu erhalten vielleicht eher auditiv. (falls man das so nennen kann).

worauf ich hinauswill: erzähl deiner therapeutin, welche "gedanken" dir kommen. z.b. sie spricht von einem wald und du denkst an eine lichtung. dann ist die lichtung dein bild...

liebe grüße
adriane

von adriane - am 22.10.2009 05:20
Hallo,

ich kenne das auch aus meiner Thera-Zeit.

Meine Thera hat aus einem Buch etwas vorgelesen und ich sollte mich an einen Ort meiner Wahl "beamen" und ihr sagen was ich sehe !

Am Anfang hatte ich auch so meine Probleme damit aber nach ein paarmal klappte das ganz gut.
Ich muss zugeben das ich zuerst auch einfach was erzählt habe weil ich nichts ausser Schwarz gesehen habe.
Aber das lag wohl an meiner Einstellung dazu, ich konnte mich einfach nicht darauf einlassen damals.
Das legte sich als ich es ihr offen erzählt habe wie blöde ich mir vorkam bei diesem Gedankenspiel.

Später fand ich das total super und ich fühlte mich nie ruhiger nach so einer Sitzung !!!



von LittleQueenOfBigDrama - am 22.10.2009 06:27
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