Unruhe, Nervosität, Panik

Startbeitrag von Miero am 16.07.2013 13:16

Hallo allerseits,

bin auf dieses Forum gestoßen und habe schon einige eurer. Erstaunlich wie viele Leute die selben Symptome wie ich haben.

Bei mir fing alles im Januar diesen Jahres an. Hatte eine Magen-Darm Infektion, der nicht aufhören wollte. Zu dem Zeitpunkt wusste ich das nicht und hatte mir alle möglichen Dinge ausgemalt an welche schlimmen Erkrankung ich wohl litt. Ich "horchte immer in mich hinein" und achtete auf jede Kleinigkeit die in meinem Körper vor sich ging und "nicht normal" war.
Aus diesem Stress mit dem Magen-Darm entwickelte sich dann wahrscheinlich ein Reizmagen und -darm (das sagten zumindest die Ärzte im Krankenhaus und weitere Ärzte die mich behandelt haben).
Ihr müsst wissen, ich habe früher gelegentlich mal gekifft, was die folgende Situation noch verschlimmert..
An einem schönen Samstagnachmittag habe ich geraucht und plötzlich schossen mir sehr unwohle Gedanken durch den Kopf. Eine Derealisation setzte ein, die ich noch nie zuvor verspürt hatte. -Natürlich- lauschte ich aufmerksam meinem Körper :sneg: Die Symptome wurden nicht besser und plötzlich bekam ich Angst und letztendlich eine Panikattacke, mit der ich dann im Krankenhaus eingeliefert wurde.
Seitdem leide ich ständig unter Unruhen, Ängsten, willkürliches Muskelzucken und Schlafstörungen (die in den letzten Nächten besser wurden). Mir ist auch aufgefallen, dass wenn ich Kaffee, Tee, Eistee oder sonstige Koffeinhaltigen Dinge zu mir nehme, dass dann vermehrt angst auftritt (treten aber gelegentlich auch ohne Substanzen auf). Zuwischenzeitlich habe ich auch mal wieder gekifft und es war unfassbar schlimm mit der Angst. Nun bin ich über zwei Monate Nichtraucher aber die Zustände bleiben bestehen.

Meine Frage an euch wäre jetzt: Kann ich diese Angst überwinden auch ohne Therapie? Vllt vergeht diese Problematik auch wieder von alleine? Kann ich jetzt nie wieder Kaffee o.ä. trinken? Was ist mit Medikamenten (Antidepressiva), helfen die langfristig bei temporärer Einnahme?

Wäre nett Antworten zu erhalten :)


Gruß,
Miero[/left][/left][/center]

Antworten:

Hallo du,

klassisch was du da beschreibst,habe ich alles selbst erlebt vor Jahren,ist alles ein Teufelskreis.Begebe dich schnellstens in eine Therapie,nur dort kann dir erfolgreich geholfen werden.Tabletten sind nicht die Lösung,sie dämpfen dich momentan,aber das Problem bleibt.Ich selbst habe erst sehr spät eine Therapie in Anspruch genommen,und heute ärgere ich mich darüber,denn ich habe mich Jahrelang nur sinnlos gequält.
Kaffee ,Alkohol und andere Suchtmittel sind natürlich der Nähboden dieser Angst,am besten verzichte darauf.

von Martenss - am 20.07.2013 17:01
Hi Martenss,

danke für deine Antwort.

Welch eine Therapie meinst du? Hat diese einen Namen und was wird da gemacht?
Nehme nun seit zwei Tagen Amitriptylin in flüssiger Form. Ein übeles Zeug, wenn man mich fragt. Man schmeckt die Chemie förmlich raus.
Wie lange hat es denn bei dir gedauert, bis du die Therapie begonnen hast?

Wie sieht es denn aus mit dem "Nährboden [...} [der] Angst" aus? Kann man die Substanzen, wie Kaffee o.ä., denn irgendwann mal wieder einnehmen?
Hast du damals auch Cannabis konsumiert? Hast du es mal wieder getan?

von Miero - am 21.07.2013 19:58
Hallo Miero,

mit der Therapie meine ich eine Psychotherapie,eventuell mit Tiefenhypnose,aber das mußt du individuell mit dem Therapeuthen absprechen was das beste ist für dich.
Ich habe am Anfang mit verschiedenen Psychopharmaka angefangen,nur muß ich sagen hatte die alle grasse Nebenwirkungen,und mir ging es schlechter.
Eine Therapie habe ich erst nach über einen jahr angefangen,was ich bis heute noch bereue,denn da wurde mir geholfen,auch wurde mir klar gemacht das diese ganzen Pillchen nicht die Hauptursache bekämpfen sondern nur die Symtome unterdrücken.
Ne ich war nie auf Drogen,nur Kaffee und etwas Alkohol,muß aber sagen ab dem Zeitpunkt wo es mir wieder besser ging konnte ich auch wieder Kaffee und Alkohol trinken,nur in Phasen der psychischen Abgeschlagenheit geht das nicht.
Ich kann dir nur den Rat geben ,suche dir einen guten Therapeuten,und mache es bald,denn da wirst du erst erfahren welche Streiche dir deine Psyche machen kann.

Wie alt bist du eigentlich ?

von Martenss - am 23.07.2013 19:18
Hi Martenss,

um erstmal deine Frage zu beantworten: Ich bin 24 Jahre alt.

Therapie hört sich generell erstmal nicht schlecht an. Kann ich mir das in erster Linie dann wie ein Gespräch zwischen mir und dem Therapeuten vorstellen (wenn man jetzt mal von der Hypnose absieht)?
Welche Nebenwirkungen hattest du denn bei der Einnahme der Medikamente? Ich nehme meine jetzt seit einigen Tagen (allerdings sehr gering dosiert, 3 Tropfen abends, zum Einstieg) und ich verspürte bis jetzt keine derben Nebenwirkungen, bis auf eine Schlappheit bzw Müdigkeit, die aber auch auf das zur Zeit heiße Wetter zurückgeführt werden kann. Leider verspüre ich aber auch genausowenig eine Wirkung, sprich, ich wache beispielsweise Nachts immer noch so häufig auf wie die letzten zwei bis drei Monate :-( Wahrscheinlich dauert es einfach noch etwas bis die Effekte einsetzten?!
Ich werde erstmal mit meinem Hausarzt über eine Therapie sprechen. Der kann mich mit Sicherheit schnell und zu einem gutem Therapeuten überweisen, denn ich weiß nicht, ob mein jetziger der Richtige dafür ist.

Ich bin mal gespannt, ob eine Therapie bei mir genau so einen Effekt haben kann wie bei dir^^

Wie hat sich deine Derealisation angefühlt? War die dauerhaft da, oder wurde die im Laufe des Tages besser?
Wann äußerten sich bei dir Angstzustände? Nur beim Konsum von irgendwelchen Substanzen oder auch zwischendurch ohne ersichtlichen Grund?

von Miero - am 23.07.2013 20:09
Hallo Miero,

So eine Therapie ist ein reines Gespräch,aber es wird einen vieles erklärt das man vorher nicht verstanden hat,auch wird einen klar gemacht das alles vom Kopf aus geht.Mein Therapeut hat bei mir einige Festsitzende Dinge gelösst wo ich nie dachte das diese Verantwortlich sein könnten.Das Hauptsächliche ist aber das dieser Therapeut weis um was es geht und sich dafür Zeit nimmt,denn ein Arzt hat diese Zeit nicht,oder warst du schon mal länger als 5 Minuten mit einem Arzt im Gespräch ?
Zu deinen Medikamenten weis ich nicht um was es sich dabei handelt,ich selbst hatte anfangs auch Sachen die nicht geholfen haben,dann bekam ich immer wieder etwas anderes und auch die Nebenwirkungen waren unterschiedlich,teilweise sehr enorm,mit furchtbarer Angst und Schmerzen und vieles mehr.
Meine Derealisation ist nicht immer gegenwärtig,oft geht es erst so gegen Mittag los,manchmal auch schon gleich nach dem aufstehen,man kann das nicht steuern.
Die Angst bei mir kam immer sehr schnell und ohne Vorwarnung,oft verbunden mit Verklemmung und schmerzen in der Brust,so das ich dachte ich bekäme einen Herzinrfarkt,dann wurde es noch schlimmer.
Aber in der Therapie lernst du damit umzugehen,und du lernst richtig zu atmen in dieser Situation,so das du selbst alles entspannen kannst,und du wirst sehen,in meinem Fall war es so,es wurde stetig besser.Nur muß man Geduld haben,denn das kann oft Jahre dauern bis man Verbesserung verspürt.Die Angst an sich selbst kann innerhalb Sekunden entstehen,und sie speichert sich im Gehirn ein,nur diese wieder zu verlieren ist ein Aufwendiger Prozess,und man muß so früh wie möglich damit beginnen.

von Martenss - am 24.07.2013 17:15
Hi Martenss,

nein, natürlich war ich noch nie länger als fünf Minuten beim Hausarzt^^ Die sind immer so "aufm Sprung", da bleibt nie Zeit sich um einen Patienten zu kümmern.
Ein Therapeut, bei dem ich die Therapie mache, stellt aber doch erst eine Diagnose oder muss ich mit einer Vordiagnose bei Therapeuten erscheinen?
Nichts desto trotz bin ich absolut bereit für eine Therapie. Ich möchte mein Leiden so schnell wie möglich los werden. Allerdings habe ich ein Problem mit der ganzen Sache: Es wird in meiner Krankenakte stehen und anhand dieser wird beispielsweise mein Beitrag errechnet und wer weiß, wer noch alles Einsicht in die Krankenakte hat?! Vllt mein möglicher zukünftiger Arbeitgeber?! Das hätte derbe Nachteile für mich und meine Zukunft. Nicht das ich deswegen keine Therapie machen wollte aber trotzdem sollte ich mir das überlegen.
Diese schwerwiegenden Beschwerden, die du von den Medikamenten bekommen hast, bin ich zum Glück (noch) nicht begegnet. Ich habe nur leichte Nebenwirkungen wie Taubheit im Mund, leichten Schwindel und einer Müdigkeit bzw Schlappheit. Diese Beschwerden werden aber hoffentlich mit der Zeit auch vergehen, sodass ich das Medikament normal zu mir nehmen kann.
Wie lange hat es denn bei dir gedauert, bis du mit der Situation und der Angst fertig geworden bist? Wie lange hat deine Therapie gedauert? Bist du jetzt völlig Angst- und Derealisationsfrei? Oder hast du es "nur" unter Kontrolle, was ja auch schon fast die ganze Miete ist?

von Miero - am 25.07.2013 06:02
Hi ,
gut mein Arzt meinte das ich keine Therapie benötige,bin dann auf eigene Faist gegangen,und habe den Therapeuten das so erzählt,der hat nur den Kopf geschüttelt.
Du mußt keine Angst habe das da irgend etwas nach aussen dringt,die haben alle Schweigepflicht,und ausserdem ist daas nichts schlimmes,es gibt Länder da ist es ganz normal einmal im Jahr zum Therapeuten zu gehen.
Und suche dir am besten einen Privaten Therapeuten,denn die haben meht Zeit und du bekommst sehr schnell einen termin.Gut bezahlen mußt du ihn dann selbst,aber das sollte dir deine Gesundheit Wert sein,ich habe es auch so gemacht.Ich habe am Anfang den fehler gemacht das ich zu einen Kassen Therapeuten gegangen bin,erstens wartete ich Monate lang auf einen Termin,dann in der Therapie selbst war der volle Zeitdruck,und ausserdem war ich unzufrieden,so das ich die nächsten Termine nicht wahr genommen ahbe.Erst als ich auf einen guten rat zu einen Privaten Therapeuten gegangen bin wurde mir geholfen,das war der Durchbruch schon nach der ersten Sitzung.Gut die ganze Therapie kostete mir 350.- Euro,aber das war es mir Wert.
Ich hatte vier Ditzungen verteilt auf 2 Monate,danach erst wieder nach einem halben Jahr und dann nochmals nach einen halben Jahr.Heute muß ich sagen das ich gerne mal so einmal im Jahr dahin gehe um einfach zu reden und auch eine Tiéfenhypnose zu machen,das ist sein Geld wert.

Ob meine Angst jetzt ganz weg ist,nein,aber ich habe gelernt damit umzugehen,und vor allen ich kann sollte eine Panikattacke los gehen dagegen steuern,das ist sehr wichtig.Im laufe der Zeit sind aber diese Attacken und andere Symtome langsam verschwunden,und ich bin so gut wie Beschwerdefrei,gut manchmal kommt es schon vor das mal wieder ein kleines Tief kommt,aber das ist die Ausnahme.Ja das ist so gut wie die ganze Miete,wenn man damit umgehen kann,und noch wichtiger ist das man jemanden in seinem Umfeld hat mit dem man über alles sprechen kann.

von Martenss - am 25.07.2013 19:47
Hi Martenss,

sorry für meine späte Antwort. War für ein paar Tage im Urlaub.

Also der private Therapeut hat den Kopf geschüttelt, weil er die Aussage von dem anderen Arzt, dass du keine Therapie bräuchtest, nicht verstehen konnte bzw eine komplett andere Meinung dazu hatte?

Also an einem privaten Therapeuten habe ich auch wirklich noch nicht gedacht. Der hat ja nichts mit der Krankenkasse zutun und deswegen wird das, was ich ihm erzähle, wahrscheinlich auch nicht in die Krankenakte der Versicherung mit aufgenommen. Ich möchte nicht paranoid klingen aber ich gehe mal davon aus, dass die Krankenkasse Einsicht in die Krankenakte bekommt. Die wollen ja schließlich wissen, wen die wofür bezahlen...

350 € wäre mir das Ganze schon wert. Ich will einfach nur wieder ein Leben führen wie ich es damals hatte. Ich möchte alles wieder genießen können. Auch mal einen Kaffee o.ä. Dinge, die mich zur Zeit immer auf die Palme bringen (unruhig und panisch machen). Mit den Medikamenten, die ich zur Zeit zu mir nehme, geht das alles aber das soll kein Dauerzustand sein und man merkt, dass alles wieder kommt, wenn ich die Medikamente ne gewisse Zeit nicht genommen habe.

Deine Angst ist natürlich nicht ganz verschwunden, wäre ja auch schlimm wenn. Angst ist nunmal eine ganz normale, menschliche Reaktion die schon so seine Gründe hat. Das Problem sind halt die ständig, ohne Grund auftretenden Angst- und Panikzustände (vllt auch ausgelöst durch irgendwelche Substanzen) die weniger geworden oder unter Kontrolle gebracht worden sind und die -fast- durchgehende Derealisation, oder? Mal abgesehen von den anderen Symptomen die nebenbei laufen, wie schlaflose Nächte (aufwachen und nicht mehr einschlafen können) und Zitternde Gliedmaßen und Augenlider.

Ich werde die nächste Zeit erstmal weiter die Medikamente nehmen und schauen was dann so los ist bei mir. Werde mich danach in Therapie begeben, wenn es nicht besser geworden ist.

von Miero - am 31.07.2013 06:18
Nochmals ich...

Habe mich mal auf die Suche nach einem geeigneten Psychotherapeuten begeben. Was mir aufgefallen ist, dass es viele Psychotherapeuten auf Heilpraktiker-Basis gibt. Hast du einen Psychotherapeuten auf Heilpraktiker-Basis gehabt oder jemand anderes? Bin mir unschlüssig, wer der geeignete ist. Habe jedenfalls jemanden gefunden, der sich auf Angststörungen spezialisiert hat (jedenfalls gibt er das an). Richtige Wahl?

von Miero - am 01.08.2013 07:35
Das ist mit sicherheit die richtige Wahl wenn er spezialist ist auf Angststörrungen,da bist du mit Sicherheít gut aufgehoben.Gut Heilpraktiker muß er nicht sein,denn da hat dieser schon wieder ein zu weites Spektrum,nein einer der wo gezielt auf die Angst eingeht ist da besser.

Was mir auch gut geholfen hat,ich habe viel hier geslesen.Siehe mal links in die Spalte und lese mal alles über die Krankhafte Angst,da wird einen viel verdeutlicht,manche Dinge die man gar nicht weis gut erklärt.

Wenn du da in Therapie gehst würde mich schon interessieren ob und wie es dir hilft.
Hast du vielleicht eine private mailadresse,da könnte man sich ja mal schreiben.

von Martenss - am 02.08.2013 09:40
Hi,

bin wieder über das Wochenende weg^^ Also nicht wundern, wenn ich ne Zeit lang nicht antworte ;-)

Der Therapeut, den ich mir herausgesucht habe ich halt einer der auf Heilpraktiker-Basis arbeiten aber eine Spezialisierung bei Ängsten hat. Ich bin da etwas skeptisch bei der Sache. Nicht das er dann alles auf die Heilpraktikerschiene zieht und ich das Geld für die Therapie "verschwende". Nicht das ich Heilpraktikern nicht vertrauen würde aber ich habe schon Homäopathische Dinge ausprobiert und die haben alle nicht geholfen. Was die Heilpraktiker-Basis angeht, da hilft wahrscheinlich nur ausprobieren...

Ich halte dich natürlich auf dem Laufenden, wenn sich etwas ergibt. Bis es zu einer Therapie kommt dauert es aber wahrscheinlich noch ein bischen. Es müssen zuvor noch einige Dinge abgeklärt werden.

von Miero - am 02.08.2013 10:11
Hi,

das kann ich nicht beurteilen ob ein Heilpraktiker mehr auf der Homäopatischen Schiene macht,das mußt du wirklich ausprobieren.Du kannst ja nach der ersten Sitzung abbrechen wenn du meinst es hat keinen Sinn,das habe ich bei dem ersten Therapeuten auch gemacht,denn es muß passen,und man muß vertrauen haben,sonst geht das alles nicht.

von Martenss - am 03.08.2013 19:05
Am besten ich schreibe den Therapeuten meiner Wahl mal eine E-Mail und erkundige mich nach den Kosten und der Behandlung. Mal sehen was die Antworten sind.

von Miero - am 05.08.2013 07:00
Natürlich danke ich Martenss für die zahlreichen Antworten und die rege Unterhaltung!!!
Würde aber gerne noch von anderen Leuten erfahren, wie sie mit dem Thema umgegangen sind, wie es dazu gekommen ist und wie sie daraus gekommen sind bzw. was sie tun um aus den ganzen "Schlamasel" wieder rauszukommen.
(Auch wieder an Martenss ;-) ): Nehme jetzt auch seit 18 Tagen Amitripylin. Nebenwirkung habe ich nur mittelmäßig. Mal ist mir Schwindelig (was auch von der Hitze kommen kann) und mal habe ich "nur" einen tauben und trockenen Mund. Aber heute bin ich auch wirklich EXTREM müde. Meint ihr das kommt von den Medikamenten oder kann es auch von der Angststörung kommen? Naja, nachts kann ich nicht wirklich gut schlafen, okay, aber heute Nacht ging es einigermaßen und trotzdem bin ich müde wie 1000 Mann.
Achso, sonstige Wirkung, bis auf die 3 - 4 Angstlösung, hat das Medikament noch nicht bei mir. Dauert aber vermutlich auch noch mal 14 weitere Tage...

von Miero - am 05.08.2013 08:20
Nach langer Pause des schreibens...

Hallo zusammen,

ich wollte mich mal wieder melden. Hatte das ja schon länger nicht mehr gemacht.

Also, zu meinem jetztigen Zustand: Im Grunde genommen hat sich nicht viel geändert. Es geht mir wohl etwas besser aber es ist nicht so, dass alle Symptome die ich zuvor hatte auch weg sind. Die sind zum Teil nur etwas abgeschwächt. Im Grunde genommen quälen mich immer noch die Ängste/die Panik, das Zittern und Zucken, die Magen-Darm-Beschwerden und ganz besonders die anhaltende Benommenheit/Schwindel/Derealisation. Letzteres hat auch noch einen Nebeneffekt: Ich fühle mich nicht konzentrationsfähig und dadurch irgendwie dumm bzw dümmer als vorher^^.

Wie dem auch sei. In der Zwischenezeit habe ich etwa einen Montag lang Amitrypthelin eingenommen. Es hat mir absolut nicht geholfen und deshalb habe ich es wieder abgesetzt.

Letzte Woche war ich dann bei einem anderen Neurologen gewesen, der meinte, dass die Symptomatiken schon auf eine Angststörung hinweisen würden. Er verschrieb mir daraufhin Citalopram. Da sollte ich erstmal langsam mit anfangen (erste Woche ne 1/2 Tablette) und später dann die Normaldosis (eine Tablette pro Tag) einnehmen. Zudem meinte der Arzt, dass ich eine Verhaltenstherapie machen sollte bei einem Psychotherapeuten... Habe mich noch nicht für einen Therapeuten entschieden. Könnt ihr mir ein paar Tipps geben zur Wahl?

Wie sieht es aus mit einer vollständigen Genesung in meiner Sache? Habe nämlich von jemanden gehört, der sehr ähnliche Probleme hat wie ich und das schon seit drei Jahren :-o . Ich hoffe bei mir hält das nicht so lange an geschweige denn für ein ganzes Jahr!

Gruß,

Djimm-Bo

von Miero - am 18.10.2013 07:30
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