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Diskussionsforum-Angststörungen
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vor 13 Jahren, 11 Monaten
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vor 13 Jahren, 11 Monaten
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--> Michi, Andrea, ggh, daria, Andrea24

wer kann mir helfen - was kommt noch, und wie lange noch...

Startbeitrag von --> Michi am 13.06.2004 12:29

Hallo an alle da draußen!!!!
Ich leide seit ca. 10 jahren an panikattacken... d.h. eigentlich nur mehr an der symptomatik derselben... meine letzte "richtige" panikattacke ist schon ziemlich lange her... genauer gesagt so ca. 7 jahre... ich habe in und seit dieser zeit sämtliche nur erdenklichen ängste durchlebt, erlebt und (so schien mir) fast nicht überlebt... ich bekam panikattacken, wenn sich draußen kein blatt im wind wiegte, ich konnte zeitweise nur unter der größten aufbietung meiner noch vorhandenen kräfte in mein büro fahren - die maximale mir zumutbare entfernung von meiner wohnung (sprich radius) war damals knappe 5 km... ich hatte angst vor so ziemlich jedem "unbiologischen" lebensmittel, nahm in der zeit auch gut 25 kg ab, da ich mich fast ausschließlich von salat und brot ernährte... wie ich übrigens jetzt - seit kurzem aber erst - mitbekommen habe, bekomme ich panikattacken von speisen, in denen "mononatriumglutamat" vorhanden ist - zumindest bilde ich mir das ein... nein, das ist nich richtig, ich bin sogar fest davon überzeugt... ich aß kürzlich eine asiasuppe aus dem packerl, legte mich dann abends schlafen und wachte mit panikattackensymptomen auf.. ich fuhr darauf in die klinik, und der diensthabende arzt konnte es weder ausschließen noch bestätigen, dass man auf mononatriumglutamat allergisch in form von panikattacken reagieren kann... (weiß das einer von euch??)... ich bekam angstzustände, da ich glaubte in einer scheinwelt (so ähnlich wie matrix) zu leben... seit dem es übrigens diesen film gibt, bin ich fast zu 100% davon überzeugt, dass der autor unter denselben angstzuständen litt wie ich, und diese in dieser form versuchte zu verarbeiten (zumindest rede ich mir das - bis jetzt mit Erfolg ;-) - ein)... ich hatte angst vor dem zu bett gehen - womöglich wache ich ja nie mehr auf... hatte angst vor geistern und der nacht ansich - hinter jeder ecke lauerte etwas... nur ich konnte mehr mit dem auto fahren, hätte dies ein anderer getan... mein gott..., konnte mit keinem bus, zug, flugzeug, seilbahn oder allem anderen fahren, da mich das zuweit von meinem mich verstehenden und um mich wissenden psychiater, freund und familie gebracht hätte, und natürlich hatte und habe ich angst davor, dass mich fremde leute falsch einschätzen - sollte ich jemals wieder eine panikattacke erleiden - und mich psychiatrisch einweisen lassen, und ich dann nie mehr herauskomme, usw. usw. usw. ich könnte hier noch einen roman über meine durchlebten ängste schreiben....

und nun komme ich zu dem punkt, der mich auch heute nach 10 jahren noch sehr belastet; es ist DIE angst, die ich nicht überwinden kann... alle anderen ängste habe ich mehr oder weniger sehr gut unter kontrolle, doch mit dieser einen werde ich nicht fertig - weder mit noch ohne meinen psychiater, und ich hoffe innbrünstig es kann mir hier jemand irgendwie weiterhelfen...

Seit 10 jahren komme ich aus meiner stadt und einem radius von maximal 30 km nicht heraus... es beherrscht mich hier die angst, dass ich panikattacken erleide, und mich andere ärtze falsch einschätzen, und ich bin zuweit weg von meinem üblichem Umfeld... auch ein schreiben meines psychiaters - welches er mir mit auf die urlaubsreise mitgeben wollte - nützte nichts... ich fange an zu "hecheln", bekomme beklemmungen, es läuft mir vom rücken bis hinauf zum kopfmittelpunkt kalt und kribbelnd hinauf.. ich bekomme kaum luft, geschweige denn dass ich normal und richtig durchschnaufen könnte, mir bleibt das luftholen im halse stecken, naja und mit dieser symptomatik kann und will ich mich nicht auf reisen begeben, wobei man bei einem ausflug der grad mal 50 km entfernung nicht überschreitet wohl kaum von reisen reden kann...

so... nun hab ich extrem viel geschrieben, das wahrscheinlich keinen interessiert, aber ich hoffe doch, dass ich eventuell von irgendjemanden eine antwort bekomme... :-)

Mit lieben Grüßen aus meiner stadt beende ich diesen roman....

Antworten:

Hallo lieber Unbekannter,

also, deine ängste, die du in deinem kleinen "roman" geschildert hast, kenne ich nur zu gut, ich sag dir jetzt was: ich habe ständig angst, das mir jemand drogen in mein getränk schmeißt, wenn ich also mit freunden unterwegs bin und kurz aufs wc muß und deshalb mein getränk am tisch stehen lasse und später wieder davon trinke, dann habe ich angst, das da drogen drin sind.
ich habe aber so extrem angst, das ich mir einen rausch schon fast einbilde.
also du bist nicht alleine in deiner matrix!
ich habe auch ständig angst krank zu sein.
mir kommt manchmal vor, ich suche mir unterbewußt immer etwas neues, meine neueste angst ist die angst meine familie zu verlieren. ich bekomme zum beispiel panik, wenn mein telefon läutet, denn ich habe angst, dass ich eine schlechte nachricht bekomme - das wer gestorben ist oder so!!!! meine ärgsten panikattacken sind schon lange vorbei, die zeit wo ich nicht mehr außer haus ging und nur von tabletten lebte, aber diese vielen kleinen ängste machen mich noch mehr fertig!
also mein lieber, du bist nicht alleine und denk daran, es is nur ANGST und nichts lebensbedrohliches - ich sag immer besser angst, als krebs!
du mußt deine ängst besiegen - das is ein erfolgserlebnis, glaubs mir - kleine schritte machen und dich über jeden erfolg freuen, auch wenn er noch so klein is.
ich sag dir was, wenn du wirklich eine panikattacke bekommst , was is dann das schlimmste was dir passieren kann????
du kippst um - und? du wachst wieder auf und lebst noch!
das hilft mir zumindest!

lg andrea

von Andrea - am 15.06.2004 18:51
hallo andrea!
vielen dank für deine geschriebenen worte!!! unsere ängste variieren zwar, sind aber vom grunde her doch wieder gleich... nur mit einem kann ich leider :( nicht konform gehen mit dir... ich hab tierische angst vor einer erneuten panikattacke sprich viel mehr von den "folgen"... es geht mir ja soweit - außer dem verreisen - ziemlich gut und ich hab einfach urpanik davor, dass ich, wenn ich so'n teil wieder abkriege wieder von vorne anfangen muss... und ich glaub das würd ich kein zweites mal mehr durchstehen... ihr da draußen wisst wovon ich spreche... ich würd glaub ich wirklich durchdrehen, wenn ich das alles noch einmal durchleben müsste.. für meinen bedarf und den bedarf meines restlichen lebens hab ich glaub ich schon zur genüge die ANGST kennen gelernt... es wär wirklich mal wieder an der zeit angstfrei durch's leben zu wandeln... nur bis jetzt fehlt mir eindeutig der schlüssel dazu, und das macht mich traurig und wütend zugleich... traurig, dass ich diesen kampf zur zeit nicht gewinnen kann, und wütend, dass ich - die ich doch meine frau im leben eigentlich gut stehe - mich dermassen von "gefühlen" leiten lasse... es ist zum haare raufen....
wobei ich jetzt merke - zu eurem leidwesen ;-) - dass mir das hier von der seele schreiben ziemlich gut tut... es ändert zwar nicht's an meiner angst, aber es befreit irgendwie?!? geht es euch auch so?????
andrea... nochmals vielen dank für deine worte :-) und liebe grüße von
mir.... michi ;-)

von --> Michi - am 15.06.2004 20:47
hallo!
ich kenne all das soooooo gut- seit einigen jahren schon verfolgen mich die unterschiedlichsten ängste - und ich mußte lachen als ich andreas worte las über die angst daß jemand drogen in ihr getränk gibt wenn sie ausgeht, denn das hab ich auch und ich hab auch teilweise angst wenn ich wo essen gehe daß da jemand was reintut oder auch bei nahrungsmitteln die ich im supermarkt kaufe hab ich angst, denn man hat ja schon paar mal von fällen gehört wo so irre irgendein gift wo reingemacht hat. ich hab angst daß einem lieben menschen etwas zustößt, wenns telefon klingelt daß eine schlechte nachricht kommt, ich hab angst wenn mir schwindlig ist oder ich atemnotgefühle hab, daß ich einen herzinfarkt oder gehirnschlag bekomme. wenn ich wieder mal einen nervösen magen hab, dann glaub ich ich hab magenkrebs, wenn ich kopfweh hab denk ich ich hab einen gehirntumor oder eine gehirnblutung, ich hab angst vor allen chemischen medikamenten, denn ich denk mir ich krieg all diese schlimmen nebenwirkungen die im beipacktext stehen, drum will ich auch keine antidepressiva nehmen, ich könnte niemals in einen flieger steigen, denn dann muß ich die kontrolle über mich dem piloten übergeben, ich trau mich nicht mehr ins ausland zu fahren - wenn da was ist, wenns mir nicht gut geht, obwohl ich soooooooo gerne wieder das meer sehen würde!
ja, so sieht das bei mir aus - und die liste ist noch viel länger, glaub mir.

doch versuche ich ein halbwegs normales leben zu führen, hab 2 kinder - da muß man ja irgendwie funktionieren. mach auch wieder eine therapie, die mir ganz gut tut. ich denk mir auch manchmal - wird denn das nie wieder weggehen - ich weiß es nicht, vielleicht liegt es auch daran, daß ich mich momentan nicht wohl fühle wie ich lebe - keine ahnung. ich geb die hoffnung nie auf, ich kämpfe weiter - und das sind wir doch alle - starke kämpfer!
ich wünsche dir alles gute, du schaffst das, ganz bestimmt, alle haben das noch geschafft, du wirst sehen!
mach dinge die dir guttun, denk an deine wünsche, was würdest du gerne tun?
du mußt positive erlebnisse sammeln, am anfang halt kleine, es geht nicht so schnell! geduld ist wichtig!
ja, auch ich ärgere mich oft über mich selbst, daß ich so ein nervenbündel, so schwach bin, aber das bringt nix, schnell vergessen! es gibt so viel größere not auf dieser welt halte ich mir dann immer vor augen und was mir auch sehr hilft ist beten.
ic hwünsch dir alles gute!
daria

von daria - am 15.06.2004 21:08
hallo michi,

also ich erzähl dir jetzt mal eine kleine geschichte!!!
die panikattacken fingen bei mir vor ca. jahren an, am anfang wußte ich natürlich noch nicht, dass das panikattacken sind, ich hatte eher angst einen herzinfakt zu erleiden, oder sterben zu müssen.
ich war bei sehr vielen ärzten, habe sehr viele untersuchungen gemacht und alle waren einer meinung: Panikattacken! (dazu habe ich natürlich noch borderline, was meine situation etwas verschlimmert)tsa, das einzige was ich von den ärzten bekam waren tabletten und das ergebnis der ganzen sache war, dass ich nach ein paar monaten abhängig war.
ich nahm so ca. - 6-8 tabletten am tag (xanor 0,5 oder 1 mg) und naja, so 20-40 tropfen psychopax und das ganze zwei lange jahre lang! ich war also ständig auf der welle.
nach den zwei jahren mußte ich einen stationären entzug machen, der drei monate lang dauerte und dann fing das ganze grauen erst an, denn ich hatte nach meinem tablettenenzug noch mehr panikattacken als vorher.
ich mußte lernen wieder mit leuten zu reden, wieder auf die straße zu gehen, wieder in eine bahn, oder in einen bus einsteigen - das ganze dauerte nocheinmal ein halbes jahr und dann konnte ich endlich alleine vor die tür - ohne tabletten - ich hatte also sehr arge panikattacken.
ich machte vor einem jahr nocheinmal einen 2 monatigen turnus im akh und heute geht es mir wirklich besser - ich habe sogar ein eigenes geschäft eröffnet und bin heute selbstständig! also es geht michi, du mußt dich zwingen - du mußt deine angst überlißten - das schaffst du, es ist scheiß schwer, aber der erfolg wird dich stark machen.
du brauchst natürlich auch jemanden der dich wirklich unterstützt!
fang in kleinen schritten an, zuerst kleine aufgaben, dann die großen und belohn dich nachher auch, und vergiss nicht, es ist nur angst, sonst nicht, dir kann nichts passieren!!!!!
wenn du noch fragen hast, ich bin sicher öfter herinnen!

bis bald, lg
andrea

von Andrea - am 16.06.2004 16:27
hallo ihr zwei :-)
erstmals ganz lieben dank an euch, für eure wohltuenden worte... nun muss ich mich aber erstmal entschuldigen, dass ich erst so spät antworten kann, aber zur zeit kann ich nicht immer online wenn ich gerne möchte.. ändert sich aber bald wieder :-)....
andrea... auch ich nahm xanor und zwar verschrieb mir dieser mich-als-nummer-ansehende-sich-als-psychologe-schimpfende-arzt diese - für mich horrortabletten - 5x am tag... zwar nahm ich sie nur 3 monate, aber ich brauchte fast doppelt so lange um von ihnen wieder wegzukommen... nicht nur einmal dachte ich damals so bei mir, was ich dem gott-in-weiß wohl getan haben mag, dass er mich dafür dermassen "büßen" lässt... jeder hier, der einmal tranquilizer nehmen musste, weiß wohl wovon ich rede... naja... die zeit verging, der entzug auch, und die nächsten 9 jahre machte ich sämtliche ängste durch, die man (frau) ;-) haben kann.. bis auf die letzte mich nun schon seit jahren verfolgende angst... ich würde ja sooooooooooooooooo gerne mal wieder nach italien "verreisen"... es wären von mir weg auch nur mal knappe 2,5 std fahrzeit, aber, das ist leider zur zeit !!!unmöglich!!!... ich bin auch seit 14 jahren liiert und mein lebensgefährte stand und steht 100%ig hinter- bei- und zumir, aber das alles nützt nicht... ich komm nicht weg... ich merk jetzt auch schon, dass er gern mal wieder wengistens für ein WE nach italien fahren würde - obwohl er nie etwas sagt - aber...... naja.. so hat halt wohl jeder von uns sein scherflein zu tragen, nur meins ist eben für mich das komplizierteste und schwierigste... zumal ich ja eben alle anderen ängste mehr oder weniger gut im griff habe... naja... cest la vie würde wohl der franzose sagen... ich hoffte eben, dass mir jemand einen tipp oder rat geben kann, wobei ich sagen muss, dass die setz-dich-deinen-ängsten-aus-und-spring-ins-kalte-wasser-methode bei mir noch nie wirkte... ich ging alles langsam an, und ging an die angst nur ran, wenn ich wußte, ich "war soweit"... bis jetzt funktionierte das auch suppi... nur eben hier versagt diese methode... wie auch alles andere...
so ihr lieben.... vielen dank an euch zwei...
liebe grüße von mir --> michi ;-)

von --> Michi - am 20.06.2004 08:19
Das mit dem Glutamat ist auch bei mir so!!!!!!!

Hast du schon mal deine Schilddrüse untersuchen lassen???

Andrea

von Andrea - am 20.06.2004 11:47
hallo michi,

also, ich hatte auch so extreme ängste vor dem verreisen und vorallem vorm fliegen, bin aber vor drei jahren trotzdem mit meinem freund nach tunesien geflogen.
hmmm, das mit dem die nagst überwinden und ins kalte wasser springen ist aber meistens die bewährteste methode, denn wenn du darauf wartest bis diese angst von selber verschwindet, wartest du lange - du mußt dich deiner angst stellen, ich hab das mit dem u-bahn fahren so gemacht - zuerst 1 station das eien woche lang, dann waren es schon zwei usw.
ich hatte todesängste aber ich habs durchgestanden. heute fahr ich jeden tag mit den öffis und bin so beruhigt, dass ich jeden tag wenn ich in die arbeit fahre fast einschlafe ggg. dafür macht mir wider das autofahren zu schaffen hab ich unlängst erst bemerkt, aber ich lass es erst garnicht so weit kommen, bis ich panik davor habe, sondern ich denke mir, ich lenke meine gedanken und gefühle, ich steuere meinen körper und nicht mein unterbewußtsein.
versuch doch mal einen kleineren ausflug und belohn dich auch dafür, wenn dus geschafft hast.
machs einfach, was kann dir passieren, überleg dir das mal ganz genau!!!!!!
angst ist keine tötliche krankheit.
mehr als das du umkippst kann nicht passieren, so denk ich!
und irgendwann wirds dir dann egal.
es gibt sonst leider kein geheimrezept und das wird dir sicher jeder sagen (außer natürlich beruhigungstabletten - finger weg davon, die machen alles noch schlimmer!!!!)

lg andrea

von Andrea24 - am 20.06.2004 12:52
hallo michi,
bin seit ca. drei monaten das erste mal wieder auf dieser seite. habe zwei von diesen drei monaten (genauergesagt 8 wochen) in einer psychosomatischen klinik verbracht, mit einem therapieprogramm, das es wirklich insich hatte: 90 stunden, in 8 wochen, das machst du heraussen in zwei jahren. und auch, wenn ich mich noch nicht als völlig geheilt betrachte und außerdem auch noch auf einer halben seroxat am tag bin: ich hab herausgefunden, dass alles nur mit einem grundlegenden verständnis gut werden kann. manchmal oder öfter oder überhaupt immer ist einem alles zu viel, also zumindest bei mir war es so. es war zuviel, zum bäcker zu gehen, zu arbeiten, alles war viel zu viel. ich konnte das wort "müssen" nicht mehr hören, ich hatte angst um mich, meine familie, freunde. alles war übersteigert, unrealistisch. ist es auch heute noch. ich hab zum beispiel probleme mit extremen wetterwechseln. aber ich weiß auch, dass das eine ausrede ist. ich hab probleme, zu sagen: mir isses zuviel, ich will jetzt nicht auf einen kaffee gehen.
quintessenz: gut zu sich sein. sich nicht zu zwingen. stolz sein, wenn ein tag "normal" vergeht. außerdem schreibst du von einem kampf. den gibt´s nicht. du kannst nicht ankämpfen. weil der kampf, der kostet soviel energie, und mich hat er mein ganzes altes leben gekostet. übrigens: ich war letzte woche in italien. zwei tage nach der klinik losgefahren, mit guter freundin. 1000 kilometer gefahren, bei km 500 gewundert, dass ich eine panikattacke bekam. problem mit halber stunde rast und 11/2 litern wasser ausgestanden. unfallfrei nach viareggio gekommen. am 3. tag farbringe rund um lichter gesehen. mit meinem bruder telefoniert, der arzt ist. neue sonnenbrille gekauft und weniger chianti getrunken;-). bei der rauffahrt dreimal pause gemacht, viel wasser getrunken, nichts gehabt. außer einer wunderbaren zeit, von der ich vor drei monaten nicht dachte, dass ich sie wieder erleben könnte. und außerdem: ich mag ja wirklich nimmer autofahren, mich freuts nimmer. da isses dann kein wunder, dass mir sowas passiert....

von ggh - am 24.06.2004 09:38
hallo ggh!
also ich find's supper, dass du das geschafft hast!!!! ehrlich!!!! nur, für mich klingt das genau nach dem, vor dem ich mich so fürchte... wegfahren, und panikattacken bekommen... ich will einfach keine mehr haben, ich will diese scheiß aufsteigende nicht unter kontrolle zu bringende angst einfach nieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee wieder erleben... ich will einfach nicht... viel mehr... ich kann nicht mehr... ich bin zur zeit in so einem elendiglichem teufelskreis, in dem ich wirklich nicht auch noch panikattacken gebrauchen kann!!!!!!!! ich hab in 4 monaten 17 kg zugenommen, wiege jetzt satte 125 kg bei einer größe von 170 cm und glaub mir, ich bin bald breiter als höher!!!!! gut.. ich war immer schon dick, aber ich war eine von den beweglichen dicken! ich bin mit meinem hund forstmeile gegangen, bin täglich gute 2 stunden mit ihm gassi gegangen, hab mich wirklich gerne bewegt, hab immer und immer wieder versucht abzunehmen, was bis heute nicht funzte... ganz im gegenteil. diese gott verfluchte schilddrüse ließ mich mal wieder so ganz nebenbei 17kg zunehmen... ehrlich.. es ist zum kotzen.. ich bin inzwischen so dick, dass ich mich nicht mal mehr bewegen mag und kann.. und es ist kein ende abzusehen... solange meine schilddrüse nicht eingestellt ist, beruhigt sich auch meine gewichtszunahme nicht!!! bei der ersten schilddrüsenerkrankung nahm ich 30 kg zu!!!!!! wenn ich denk, dass ich zu der ganzen sch... auch noch panikattacken bekomme, na dann prost mahlzeit... ich mag einfach nicht mehr, und ich kann auch bald nicht mehr... ich glaub auch nicht, dass das einer von euch nachfühlen kann... naja...
danke nochmals ggh!!!
liebe grüße sendet michi

von --> Michi - am 26.06.2004 22:18
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