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Informationen zum Thema:
Forum:
Diskussionsforum-Angststörungen
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Martin, anja

nervliche Belastung durch Angststörung?

Startbeitrag von anja am 13.06.2004 15:36

hallo,

kennt das vielleicht jemand, dass man nach langjähriger angststörung (obwohl sie bei mir nicht mehr schlimm ist), mit den nerven irgendwie völlig runter ist?

ich rege mich manchmal wegen jeder kleinigkeit auf und steiger mich oft in sachen rein, die gar nicht schlimm sind.
also normalerweise müsste man dann doch "bloß" fertig und schlapp sein? aber bei mir beeinflusst das schon mein ganzes verhalten.. hab irgendwie angst dass es doch was schlimmeres sein könnte.

manchmal bin ich aber auch nur so fertig dass ich glaube, es geht einfach nicht mehr. hab dann solche gedanken wie "ich kann nicht aufstehen" ich weiß auch nicht..

hab schon gedacht ich hab paranoia oder sowas, weil ich so empfindlich gegen alles geworden bin.

mir tut auch diese nervenzentrum unterhalb der brust weh... vielleicht sollte ich ja mal zum neurologen aber ich hab angst dass er mir eröffnet dass ich an ner schlimmen psychischen krankheit leiden könnte/werde. diese ärzte kennen sich ja sowieso alle nicht aus.

also falls ihr mir schreiben könnt, ob es euch auch so geht, wäre ich sehr dankbar

Antworten:

hy,

Mir geht es auch so, daß ich recht empfindlich durch meine Angst- und Panikstörung geworden bin. Jedoch stehen meine überempfindlichen Reaktionen sehr oft in direktem Zusammenhang von Angst- und Panikatttacken. Damit meine ich, daß ich oft nach einer Attacke noch gut ein bis drei Stunden extrem fertig bin, was sich daran zeigt das ich entweder schwere Depressionen bekomme oder ich nur noch schlafen will oder ich einfach nur noch da sitzen kann ohne irgendwas zu tun, ich alleine sein will und dann sehr empfindlich auf jede Kleinigkeit reagiere. Nach dieser Zeitphase bin ich dann wieder "normal".

Ob das jetzt bei dir auch deswegen so ist oder ob du tatsächlich eine neurologische Ursache dafür hast kann dir nur ein Neurologe bzw ein dafür qualifizierter Arzt diagnostizieren!

Ich hoffe dir ein wenig geholfen zu haben und wünsche dir noch alles Gute und viel Kraft in deinem Leben.

lg
Martin

von Martin - am 14.06.2004 06:47
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