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Diskussionsforum-Angststörungen
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10
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
biggix5, Joy, Jürgen26, verena p., Nixesissy, katarinchen

Hab da mal ein paar fragen?

Startbeitrag von biggix5 am 14.01.2006 17:17

Hallo an alle!

Also es geht nicht um mich sondern um meine Oma.
Sie ist 72, war körperlich immer sehr fit und unternehmenslustig. Im August letzten Jahres hatte sie eine op am Auge, grauer Star.6-7 Stunden nach derOP(sie durfte 2 Std nach der OP nach hause) bekam sie plötzlich starke Bauchschmerzen, Herzrasen, Schweissausbrüche, und das Gefühl gleich umzukippen und zu sterben. Der Notarzt konnte nichts feststellen ausser einem erhöhten Blutdruck. Im Krankenhaus hatte sie dann alle möglichen Untersuchungen, Kernspin Kopf, Herz Lunge, Magenspiegelung, 2 Darmspiegelungen. Alles O.k.
Sie klagte über starke Müdigkeit und Ich merkte Ihr an, dass sie Angst hatte.

Wieder zuhause ging sie dann noch zu einem Herzspezialisten, alles bestens, er meinte sie wird 100 Jahre alt so gut sind die Werte.

Immer wieder bekommt sie solche "Anfälle" mit Übelkeit Schwindel , Herzrasen, Schweissausbrüche usw.Sie sagte auch, dass sie ständig weinen könnte ohne Grund.

Heute fragte Ich sie wie es Ihr geht, da meinte sie nur" Irgendwas stimmt nicht mit mir, mir geht es einfach nicht gut, aber die Ärzte finden nichts.

Mein Gedanke ist nun, dass sie eine Angststörung oder Panikattacken hat.
Was haltet Ihr davon?

Wäre lieb von Euch zu hören Liebe Grüsse und einen schönen Sonntag
biggix5





Antworten:

Liebe Biggi,

möglich wär´s ja schon. Was wenn sie sich bei der OP so einen Pilz zugezogen hätte?
Hätten sie das bei der Darmspiegelung gemerkt? Oder irgend einen Virus - das hätte man wieder bei der Blutuntersuchung gemerkt *hmmmm* - echt komisch.
Aber super, daß ihre Werte so toll sind, da würd ich mich freuen mit 72 noch so super beisammen zu sein.

Tja, vielleicht hast du recht und die OP hat so eine AS bei ihr ausgelöst. Vielleicht kannst du mit ihr drüber reden wie es mit Ängsten und eigenartigen Gedanken aussieht?!

Ich hoffe, daß ihr bald bemerkt woran es liegt und ob sie tatsächlich eine AS bekommen hat.

Alles Gute
Joy

von Joy - am 14.01.2006 17:22
.

von Nixesissy - am 14.01.2006 18:49
Hm, das könnte schon Angst sein.
Was sagt denn ihr Hausarzt? Hat er auch diese Vermutung? Oder könntest Du event. mal mit ihm sprechen, ob es sich bei Deiner Oma um eine AS handel könnte (oder sie fragt ihn selbst mal danach)?

von katarinchen - am 14.01.2006 20:43
hallo

ja ich denke auch das diese symptome durchaus von einer panikattacke kommen können. nachdem ja eine organische ursache aufgrund der untersuchungen ausgeschlossen werden kann, wird es wohl mit der psyche zu tun haben. ich an deiner stelle würde mit deiner oma reden ob sie ängste hat bzw. mit ihr gemeinsam zu einem neurologen.
hab übrigens in einem buch mal gelesen, dass eine vollnarkose (nehme an deine oma hatte eine) zu panikattacken führen kann.

wünsch deiner oma und dir alles liebe

jürgen

von Jürgen26 - am 14.01.2006 21:17
Hallo,
danke für Eure Antworten.
Ich werde sie morgen mal darauf ansprechen.
Bei mir haben meine Angstattacken auch nach einer Vollnarkose angefangen. Ist schon komisch, was so eine Narkose auslösen kann.
Also vielen Dank,und gute Nacht.
Liebe Grüsse biggix5

von biggix5 - am 14.01.2006 21:52
hi!

wie lange nach deiner vollnarkose sind sie bei dir aufgetreten? ich hatte nämlich auch im august eine op und hatte ende nov. meine erste pa., und überlege auch obs damit zusammen hängt.

lg

jürgen

von Jürgen26 - am 14.01.2006 21:59
hallo biggi

mir fällt dazu ein, das meine oma damals auch damitum die ecke kam... bei mir fing das ja vor 11 jahren an.. und da gings so richtig rund kam stationär und so... und da kam mein oma und meinte das sie das auch schon immer hat nur nicht so schlimm iwe ich. bzw sie verdrängt auch ...


was ich damit meine ist das es wohl gerne auch in der familie liegt und gut sein kann, dass sie da auch schon immer "in sich hatte" oder es nur nie so schlimm wahr genommen hat. ich würde sie auch drauf ansprechen.

viele grüße

verena

von verena p. - am 14.01.2006 22:15
Hallo nochmal,

also diese OP Sache hat mich etwas sehr Wichiges erkennen lassen.
Ich wurde in meiner Kindheit sehr oft und sehr lange opariert. Ich habe einen Schönheitsfehler sozusagen und die Ärzte haben den als Versuchsobjekt verwendet und an mir Jahre lang geübt. Also die plastische Chirurgie hatte eventuell ihre Freude an mir. Das Problem dran, ich war beim ersten Mal erst 3 Jahre bei meiner 6 stündigen OP und da haben sie wohl auf meine Psyche vergessen. Von einer psychischen betreuung war im AKH 1976 noch nicht zu denken. Also weil wir jetzt von Störungen nach Narkosen reden, tja da gibt´s ne kurze Geschichte, die ihr jetzt aufgedeckt habt. Danke erstmal dafür, es tut gut zu wissen :-)

Ich erzähl euch jetzt mal mein Geheimnis, was ich nur meinem Mann bisher erzählt habe, aus Angst man liefert mich ein, wenn ich das sonst noch jemanden erzähle. Und ich halte mich kurz dabei, weil mir die Finger schon abfallen vom tippen *g*. Ich habe nach meinen ersten 1-2 OP´s begonnen Stimmen zu hören und BIlder dazu, die viele Menschen um mich zeigen wie ich liege und die anderen stehen um mich rum. Sie reden über mich, als wäre ich nicht da. Sie scheinen mich zu kennen und über mich bescheid zu wissen. Aber sie sprechen nicht mit mir, sondern über mich. Sie sagen Dinge wie "was sollen wir mit ihr tun, was werden wir machen etc."

Ich hatte das in meiner frühen Kindheit, dann mit ca. 24 und vor 3 Tagen, dazwischen nicht. Und es hat mir jedes mal sehr viel Angst gemacht, weil ich dachte was ist das, werde ich verrückt?

Jetzt weiß ich es, soeben habt ihr mein Geheimnis aufgedeckt - es sind die Ärzte und ich habe es im Unterbewußtsein mitbekommen bei einer meiner zahlreichen Operationen. Ich bin nicht verrückt und es erklärt die Angst der Oma´s etc. Es ist tatsächlich möglich, daß das Unterbewußtsein mitbekommt, was während einer OP abgeht. Ich bin das lebendige Beispiel. ich habe gehört, was sie gesagt haben und in ganz seltenen Situationen hab ich mich daran erinnert.

So diese Erkenntnis wird mich nun wieder etwas beschäftigen und ich gehe jetzt zu Bett.
Ich wünsche euch allen eine gute nacht und schöne Träume,
Joy

von Joy - am 14.01.2006 22:41
Hallo,
@ Jürgen, also bei mir sind die Beschwerden sofort nach der OP aufgetreten.Ich bin aus der Narkose aufgewacht, und es war alles anders als zuvor. Abends als Ich dann wieder zuhause war bekam Ich dann eine richtige Attacke mit allem drum und dran. Wollte aber nicht wieder ins Krankenhaus zurück, und irgendwann bin Ich dann auch eingeschlafen, aber mir ging es áb da ziemlich schlecht, Ich sagte immer zu meinem Mann, irgendwas stimmt nicht mit mir, mir geht es einfach nicht gut.( genau die Worte meiner Oma) . Ich bin mir fast sicher, dass meine Omi das auch hat.

@Joy, da bist Du nicht alleine mit den Stimmen und den vielen Leuten. Das kenn Ich auch, und es hat mich lange Zeit ziemlich beunruhigt. Aber Ich hatte das jetzt schon lange nicht mehr.
Oh Mann, was sind wir für auserwählte Menschen, die alle das selbe durchmachen?

Ach ja, noch was, mein Vater nimmt auch seit fast 5 Jahren Antidepressiva. Bei Ihm war der auslöser die Krebserkrankung meiner Mutter und Ihr Tod.
Also denke Ich sind wir schon ein bissi vorbelastet.

Liebe Grüsse an alle, und danke für eure Antworten. Finde es so toll, dass immer gleich jemand da ist, der einem gute Tipps gibt und einfach ein gespräch anbietet.

biggix5

von biggix5 - am 15.01.2006 12:07
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