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Forum:
Diskussionsforum-Angststörungen
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Dornenherz87, schnuffel31

Angst,einfach nur Angst...

Startbeitrag von Dornenherz87 am 07.12.2006 01:05



Hallo...also,ich bin neu hier..Und würde euch gerne mal fragen,ob ihr das auch kennt in Zusammenhang mit Panikattacken.

Bei mir fing das ganze vor ungefähr 1Jahr an...Dass ich,kurz vor dem Einschlafen immer,meinte ich würde gleich ohnmächtig,wegdämmern,so als würde man mir mein Bewusstsein entziehen..Das Gefühl genau lässt sich nicht beschreiben,aber was war widerlich...Fremderleben habe ich schon lange..ich war auch schon 2 mal in einer psychiatrischen Klinik und habe 8 Psychodocs hinter mir...Unteranderem auch wegen "Borderline Störung",jaja,damals habe ich noch arg geritzt..Ach genau,vor einem Jahr ungefähr habe ich es geschafft das zu unterbinden und ritze seitdem nicht mehr..Könnte das eine Panikstörung begünstigen?..Ich meine um das fehlende Ritzen zu kompensiere..unterbewusst?..Na ja..vor einem Jahr wurde ich auch arbeitslos,sozusagen...Ich konnte die begonnene Ausbildung einfach nicht weitermachen..aus ANGST vor den Menschen dort.Ich bin jemand der zu misanthropischen Gedanken neigt,recht arg sogar..Ich komme damit nicht klar..fremde Menschen in meiner unmittelbaren Nähe zu wissen,sie in mein Leben eindringen zu lassen.Und wie man sich vorstellen kann hatte die Arbeitslosigkeit auch noch andere Stressfaktoren,Ärger mit dem Vater,seiner Freundin[die ich ebenfalls,sorry,hasse.]Eigentlich Ärger und Streit und alles was dazu gehört mit jedem den ich kenne...

Also ging diese Odyssee weiter...dieses Fremderleben steigerte sich,manchmal fühlte ich mich,als wäre mein Kopf voller Watte,dumpf und betäubt...Danach folgte dann aufgrund eines,na ja,mhm,seltsamen Dinges,was ich glaubte gesehen zu haben...die erste Hyperventilation,am Tag danach glaubte ich ich bekäme keine Luft und bin zu meinem Hausarzt,tja,der stellte nichts fest,gab mir nur ein Spray und das wars....So folgte einige weiterer Untersuchungen die zu keinem Ergebnis führten..Nun ja,ausser einer chronischen Apenndizites,wurde entfernt,wow,dacht ich dann,ja,vielleicht lag es ja daran..Fehlanzeige!...Es ging weiter und weiter...Am Anfang war es wirklich noch Attackenweise..mittlerweile habe ich manchmal Ruhe oder einige Tage,durchgehend,irgendwelche Beschwerden...Taubheitsgefühle in den Beinen,im Gesicht,Kopfdröhnen und schmerzen,Magenkrämpfe,Herzrasen..und oh,der Schwindel,na ja,hin und wieder..einfach so.Und ich bin mir jetzt nicht sicher,habe immer noch angst,ich könne etwas schlimmes haben....Könnt ihr mir vielleicht einen Rat geben?..Ich wär echt dankbar.

Gruß,
Dornenherz

Antworten:

hallo du,
diese sachen die du beschreibst kennt hier glaub ich jeder in irgendeiner form. nimmst du medikamente?
hmm..mir hat es geholfen das ich mir bücher über panik und angst gekauft hab,dadurch hab ich gelernt nicht dauernd auf mein gefühl zu hören,mich etwas zu entspannen und die angst anzunehmen. ich weiss das sie irgendwann wieder zuschlägt aber bis dahin werd ich nicht ständig drauf warten und das ist ja auch schonmal was =). ich bin ein fall der nicht mal mehr vor die tür gehen kann allein...ich schaffe es einfach nicht.im januar hab ich mir vorgenommen mit konfrontation anzufangen, ich will kämpfen auch wenns hart wird aber so hab ich das gefühl das es hoffnung gibt und ich werde lieber meine kraft in besserung investieren als in panik und angst vor der nächsten angst.mal sehn ob ichs schaff......
nein!!!! falsches denken...ich werd es schaffen!!!! und du wirst das auch..egal wie du es machst oder wann ...du kannst und wirst es schaffen.

ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.
liebe grüße tanja

von schnuffel31 - am 07.12.2006 20:51
Hallo Du,

Medikamente?Nein,nach meinem letzten Therapeuten zhab ich derzeitig gar keinen.Der davor hielt es wohl nicht für nötig...Und jetzt?Tja,häng ich da recht derbst in der Schwebe...Ja,Konfrontation mit der Angst,gut und schön,aber wenn sie das ist,ist es ein richtig widerlich heftiges Gefühl.Und mir persönlich helfen da auch "gute" Gedanken meist wenig...irgendwie.Und gerade heut,mal wieder ganz allein im Haus,befällt mich dieses widerliche Angst wieder.Mein Magen fühlt sich ganz flau an,mein Kopf..so leer,man kanns irgendwie nicht beschreiben.Seltsam aufjedenfall.Ja,das ist auch lobenswert,die Kraft in Besserung zu investieren...nur wenn sie da ist,denk ich,weiß man einfach nicht wie*schulternheb*.Aber es gibt mir schon ein besseres Gefühl hier einiges zu lesen,vorallem deine Antwort[danke,wirklich...]dass es mehreren ähnlich oder sogar genauso geht wie mir.Ich merke dann,dass ich damit nicht alleine stehe,dass man dann wohl eher wirklich nicht krank ist und diese Angst wirklich lächerlich ist...

Eigentlich,wenn man recht überlegt gibt es ein ganz simples Gedankenschema mit dem man die Angst einfach im Nichts auflösen könnte...Eigentlich...Z.B:Wenn ich A ausführe,wird B passieren und wenn ich C ausser Acht lasse wird D niemals geschehen.Man sollte sich vielleicht eher von diesen ganzen üblen Gedanken distanzieren,damit man das eigne Leben nüchterner und logischer sehen kann.Das eigene Leben als Schachbrett,wo man sowohl die weißen als auch die schwarzen Figuren bewegt...Aber wenn man durch Angst dieser Fähigkeit beraubt wird,wie soll man sich dann darauf berufen?....Ich weiß nicht...irgendwie doch alles nicht so einfach.

Na ja,das wars auch erstmal.
Danke nochmal,Dir viel Glück...
Gruß,
Dornenherz

von Dornenherz87 - am 10.12.2006 13:16
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