Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Rohloff-Brothers
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 12 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
seitenmeister_Lars, gabe, de Peter, michi, Seitenmeister_Lars

Projekt Feldberg

Startbeitrag von Seitenmeister_Lars am 26.08.2002 19:45

Hier findet Ihr alles zum Thema Feldberg und geplanter Streckenbau

Antworten:

:D Fertiger Brief für unsere Strecke :D

Beitrag ist von HiRider

Björn Reinhard Datum 05.08.02
Flörsheimerstr.3
60326 Frankfurt

An den Naturschutzpark Hoher Taunus
(zu Händen von Herrn Herpel)
Pestalozistr.2

61250 Usingen



Betr.: Antrag zum Bau einer permanenten Freeride/Downhill strecke am Feldberg


Die Rohloff-Brothers, eine Gruppe von Mountainbikern aus Frankfurt zu
der auch ich mich zähle, möchten Ihnen ein Projekt vorschlagen mit dem
wir versuchen möchten, das freundliche Miteinander zwischen Wanderern
und Bikern wieder herzustellen.

In der Vergangenheit ist es immer wieder zu Missverständnissen und Auseinandersetzungen gekommen, zu Streit und Enttäuschung.
Unverständnis für den jeweils anderen und Versäumnisse auf beiden Seiten.

Schwarze Schafe gibt es dabei zu Fuß und zu Rad. Rücksichtslose Rennfahrer auf der einen, gemeingefährliche „Nagelbrettausleger“ auf der anderen.

Was soll der Mountainbiker in Frankfurt also machen, wenn er für seinen
Sport anspruchsvollere Strecken als den gemeinen Radweg sucht?

Der edle resigniert und weicht in andere Bundesländer aus, wo solche Angebote existieren. Der andere sucht (oder baut) sich seinen Weg selbst. Grundlegens falsch, aber, in Anbetracht der Umstände, fast so verständlich
wie verwerflich.


Dabei gibt es durchaus einfache Lösungen.
Wir bieten mit unserem Projekt die Möglichkeit alle diese Dinge zu ändern.

Keine Konflikte:

Stellen Sie sich vor wir bauen eine permanente Strecke auf der sich
Mountainbiker austoben können und nicht mehr irgendwo wild im Wald
herumfahren.

Kein Aufwand:

Wir würden uns um Aufbau, Unterhalt und Pflege der Strecke kümmern.






Keine Belastung:


Durch das anbringen diverser Schilder bitten wir Biker ihren Müll wieder mitzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Sollte sich das Forstamt trotzdem beschweren, werden wir jeden, der seinen Müll nicht mit nimmt, dem Forstamt melden.


Vorteil Frankfurt:

Ein neues Ausflugsziel für die steigende Zahl der Mountainbiker.

Ein neues Ausflugsziel für Zuschauer.

Mögliche Einbindung des RMV und damit weniger PKW Verkehr.


Vorteil Wanderer:

Die ideale Koexistenz unterschiedlicher Bedürfnisse, jeder genießt
seinen ausgewiesenen Bereich


Vorteil Wald:

Weniger „Missbrauch“ im Wald dafür mehr Attraktivität der Region.


Attraktive Jugendarbeit:

Wir schaffen damit auch eine Möglichkeit, Jugendliche für diesen Sport zu begeistern und gleichzeitig in die Natur zu bringen. In vielfacher Hinsicht erstrebenswert.

Vorsorge:

Es besteht Helmpflicht auf der gesamten Strecke.
Die Mountainbikes sollten zumindest mit Federgabel und Stollenbereifung ausgerüstet, und in technisch einwandfreiem Zustand sein. Für ambitionierte Downhiller versteht sich die Verwendung von Protektoren und Vollvisierhelm von selbst..


Variantenstrecke:

Die Strecke wird so angelegt, dass die steilen Passagen umfahren werden können. Wir bieten somit eine zusätzliche sogenannte "Easy"-Strecke, welche auch für "Normale" Fahrer und Kinder zu bewältigen ist. Diese leichtere Version der Downhill-Strecke wird durch Umfahrungen der extremen Steilpassagen und Jumps entschärft und ermöglicht somit auch Familien, in den Genuß des Donwhillens zu kommen.



Und der Platz dafür ist auch schon da:

Die alte Skipiste auf dem Feldberg.

Schon seit vielen Jahren als Ski- und Rodelstrecke angelegt, leidet sie aber nicht nur im Sommer unter Besuchermangel. Ideale Voraussetzungen: Man könnte dort sowohl vorhandene Infrastruktur (Zufahrt, Haltestelle, Parkplatz, Müllbehälter, Gastronomie) nutzen, als auch eine bereits als Sportgebiet ausgewiesene Fläche in ihrer bisher ungenutzten Zeit neu beleben.





Beispiele aus anderen Regionen:

Das ein solches Konzept funktioniert zeigt das Beispiel Frankenstein.
Seit circa 3 Jahren gibt es ein Projekt dieser Art im Odenwald unterhalb der Burg Frankenstein. Auf diese Weise hat man den Sport auf einen Punkt
gebracht und auch die Wanderer sind so zufrieden und bleiben manchmal
stehen und staunen was wir alles mit unseren Fliegenden Kisten so
Machen.




Das dieses Bedürfnis unter der Bikern groß ist, belegt die beiliegende Unterschriftensammlung der Biker aus dem Raum Frankfurt.

Zur Zeit suchen wir den Kontakt auch zu den Vertretern der Wanderer,
des Naturschutzes und der Presse.


Wir hoffen sehr, Sie für dieses Projekt interessieren zu können und würden
uns über Ihre Unterstützung sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen




Björn Reinhard




Anlage :Beschilderung



Pressemitteilung


Kronberg, den 21. Aug. 02


Müllers Lust und Bikers Frust


Die Region um Frankfurt, sonst eher vorbildlich in punkto Radwegenetz,
ist dabei einen Trend zu ignorieren, der für viele zum anspruchsvollen Freizeitsport geworden ist: das Mountainbiken.

Für den familienfreundlichen Ausflug und die Alternative zum Auto
ziehen sich Hunderte von Kilometern befestigter Radwege quer durch
die Region. Mountainbiker jedoch versuchen ihr Ziel auch einmal abseits befestigter Wege zu erreichen, als naturnahes Erlebnis und als sportliche Herausforderung.

Die wachsende Zahl sportlich ambitionierter Mountainbiker lässt also
das Interesse und den Bedarf an Naherholungsgebieten weiter steigen.
Allein rund um den Feldberg, bevorzugt am Fuchstanz, kann man an
schönen Wochenende leicht einige hundert Mountainbiker antreffen.

Das dabei aber diejenigen Erholungssuchenden, die sich früher allein
auf weiter Flur wähnten, plötzlich den Pfad der Tugend teilen sollen,
ist nicht ganz einfach. Konflikte sind vorprogrammiert, streckenweise
an der Tagesordnung und eskalieren hin und wieder.

Dabei ist es nicht immer der rüde Radfahrer, der durch sein Verhalten
einen Platzverweis herausfordert. Auch der Fußgänger, der sich gerne
mal zu dritt nebeneinander auf ausgewiesenen Radwegen bewegt,
ist gehalten ein wenig Rücksicht zu nehmen und sollte sich über ein freundliches Klingeln nicht gleich ärgern.

Auch unter Wanderern und Naturschützern gibt es mittlerweile militante Splittergruppen, das belegen die Unfälle auf Grund trickreich eingegrabener Nagelbretter und quer gespannter Drähte. Das geht weit über eine vertretbare Form der Auseinandersetzung hinaus und endet im schlimmsten Fall mit schweren Gesundheitsschäden und polizeilichen Untersuchungen.




Lösungen waren schwer zu finden und scheiterten gerne an der
fehlenden Einsicht beider Seiten. Eine einfache Lösung jedoch scheint
es jetzt zu geben: Eine Gruppe Mountainbiker hat sich angeboten, auf
der Ski- und Rodelstrecke auf dem Feldberg eine Mountainbike-Strecke anzulegen. In Eigenarbeit, ohne Zuschüsse.

Auf einem ohnehin für Sportzwecke angelegtem Gelände mit Parkplätzen, Bushaltestelle und Papierkörben könnten sich dann all diejenigen vergnügen,
die mit ihrer Art des Radfahrens bei Spaziergängern und Flechtengewächsen nicht immer auf Gegenliebe stoßen.

Das dies ein interessantes Ausflugsziel, nicht nur für Mountainbiker
werden kann, zeigen die Beispiele aus anderen Ländern und Regionen.
Seien es kommerzielle Angebote wie der Bikepark in Bad Wildbad/Baden Württemberg oder der Bikepark Geisskopf in Bayern als auch regionale Angebote, zum Beispiel an der Burg Frankenstein im Odenwald. Dort hat
man es verstanden, genau diese unterschiedlichen Bedürfnisse gut zu kombinieren und ein attraktives Freizeitziel für alle Interessengruppen
zu etablieren.

Sicher ist es weder regionalpolitisch, noch ökologisch, noch wirtschaftlich sinnvoll, wenn der Mountainbiker erst mit Dachgepäckträger und über die Autobahn zu seinem Ziel kommt.

Sind am Ende nicht alle froh, wenn jeder sein „Revier“ bekommt?
Spricht nicht alles dafür, einen vorhandenen „Sportplatz“ einfach besser
und sinnvoller zu nutzen?

Zur Zeit bemühen sich die Mountainbiker um Gehör und Unterstützung,
nicht nur bei den zuständigen Stellen sondern auch bei allen in Frage kommenden Interessengruppen.

Wem gar nicht fällt das Wandern ein, der kann vielleicht ein Biker sein.
Wenn man also bald auch Rotwild auf der Skipiste sieht, dann ist dieses wahrscheinlich aus Aluminium.




Erläuterung:
Rotwild (ADP Engenieering) ist ein sehr angesehener deutscher Hersteller von Rennrädern und Mountainbikes.

von seitenmeister_Lars - am 26.08.2002 19:51

Re: :D Fertiger Brief für unsere Strecke :D

Autor: de Peter (149.216.89.93)
Datum:   23.08.2002 16:51

Hossa. Ich hab' mir mal das Ding vorgenommen und eigenmächtig dort orthographisch eingegriffen, wo ich es für nötig hielt.
Aloha since '76. de Peter

#######################################################

Autor: Hi-Rider
Datum: 23.08.2002 14:50

Björn Reinhard Datum 05.08.02
Flörsheimerstr.3
60326 Frankfurt

An den Naturschutzpark Hoher Taunus
(zu Händen von Herrn Herpel)
Pestalozistr.2

61250 Usingen



Betr.: Antrag zum Bau einer permanenten Freeride/Downhill strecke am Feldberg


Die Rohloff-Brothers, eine Gruppe von Mountainbikern aus Frankfurt, zu
der auch ich mich zähle, möchten Ihnen ein Projekt vorschlagen, mit dem
wir versuchen möchten, das freundliche Miteinander zwischen Wanderern
und Bikern wieder herzustellen.

In der Vergangenheit ist es immer wieder zu Missverständnissen und Auseinandersetzungen gekommen, zu Streit und Enttäuschung.
Unverständnis für den jeweils anderen und Versäumnisse auf beiden Seiten.

Schwarze Schafe gibt es dabei zu Fuß und zu Rad. Rücksichtslose Rennfahrer auf der einen, gemeingefährliche „Nagelbrettausleger“ auf der anderen.

Was soll der Mountainbiker in Frankfurt also machen, wenn er für seinen
Sport anspruchsvollere Strecken als den gemeinen Radweg sucht?

Der Edle resigniert und weicht in andere Bundesländer aus, wo solche Angebote existieren. Der andere sucht (oder baut) sich seinen Weg selbst. Grundlegend falsch, aber, in Anbetracht der Umstände, fast so verständlich wie verwerflich.


Dabei gibt es durchaus einfache Lösungen.
Wir bieten mit unserem Projekt die Möglichkeit, alle diese Dinge zu ändern.

Keine Konflikte:

Stellen Sie sich vor, wir bauen eine permanente Strecke, auf der sich
Mountainbiker austoben können und nicht mehr wild im Wald
herumfahren.

Kein Aufwand:

Wir kümmern uns um Aufbau, Unterhalt und Pflege der Strecke.






Keine Belastung:


Durch das Anbringen diverser Schilder bitten wir Biker, ihren Müll wieder mitzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Sollte sich das Forstamt trotzdem beschweren, werden wir jeden, der seinen Müll nicht mit nimmt, dem Forstamt melden.


Vorteil Frankfurt:

Ein neues Ausflugsziel für die steigende Zahl der Mountainbiker.

Ein neues Ausflugsziel für Zuschauer.

Mögliche Einbindung des RMV und damit weniger PKW Verkehr.


Vorteil Wanderer:

Die ideale Koexistenz unterschiedlicher Bedürfnisse, jeder genießt
seinen ausgewiesenen Bereich


Vorteil Wald:

Weniger „Missbrauch“ im Wald, dafür mehr Attraktivität der Region.


Attraktive Jugendarbeit:

Wir schaffen damit auch eine Möglichkeit, Jugendliche für diesen Sport zu begeistern und gleichzeitig in die Natur zu bringen. In vielfacher Hinsicht erstrebenswert.

Vorsorge:

Es besteht Helmpflicht auf der gesamten Strecke.
Die Mountainbikes sollten zumindest mit Federgabel und Stollenbereifung ausgerüstet und in technisch einwandfreiem Zustand sein. Für ambitionierte Downhiller versteht sich die Verwendung von Protektoren und Vollvisierhelm von selbst..


Variantenstrecke:

Die Strecke wird so angelegt, dass die steilen Passagen umfahren werden können. Wir bieten somit eine zusätzliche sogenannte "Easy"-Strecke, welche auch für "normale" Fahrer und Kinder zu bewältigen ist. Diese leichtere Version der Downhill-Strecke wird durch Umfahrungen der extremen Steilpassagen und Jumps entschärft und ermöglicht somit auch Familien, in den Genuß des Donwhillens zu kommen.



Und der Platz dafür ist auch schon da:

Die alte Skipiste auf dem Feldberg.

Schon seit vielen Jahren als Ski- und Rodelstrecke angelegt, leidet sie aber nicht nur im Sommer unter Besuchermangel. Ideale Voraussetzungen: Man könnte dort sowohl vorhandene Infrastruktur (Zufahrt, Haltestelle, Parkplatz, Müllbehälter, Gastronomie) nutzen, als auch eine bereits als Sportgebiet ausgewiesene Fläche in ihrer bisher ungenutzten Zeit neu beleben.





Beispiele aus anderen Regionen:

Dass ein solches Konzept funktioniert, zeigt das Beispiel Frankenstein.
Seit circa 3 Jahren gibt es ein Projekt dieser Art im Odenwald unterhalb der Burg Frankenstein. Auf diese Weise hat man den Sport auf einen Punkt
gebracht und auch die Wanderer sind so zufrieden und bleiben manchmal
stehen und staunen, was wir alles mit unseren Fliegenden Kisten so
machen.




Dass dieses Bedürfnis unter der Bikern groß ist, belegt die beiliegende Unterschriftensammlung der Biker aus dem Raum Frankfurt.

Zur Zeit suchen wir den Kontakt auch zu den Vertretern der Wanderer,
des Naturschutzes und der Presse.


Wir hoffen sehr, Sie für dieses Projekt interessieren zu können und würden
uns über Ihre Unterstützung sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen

von seitenmeister_Lars - am 26.08.2002 19:53

Projekt Feldberg - Pressemitteilung

Autor: Hi-Rider (217.1.224.5)
Datum:   21.08.2002 20:18

Pressemitteilung


Kronberg, den 21. Aug. 02


Müllers Lust und Bikers Frust


Die Region um Frankfurt, sonst eher vorbildlich in punkto Radwegenetz,
ist dabei einen Trend zu ignorieren, der für viele zum anspruchsvollen Freizeitsport geworden ist: das Mountainbiken.

Für den familienfreundlichen Ausflug und die Alternative zum Auto
ziehen sich hunderte von Kilometern befestigter Radwege quer durch
die Region. Mountainbiker jedoch versuchen ihr Ziel auch einmal abseits befestigter Wege zu erreichen, als naturnahes Erlebnis und als sportliche Herausforderung.

Die wachsende Zahl sportlich ambitionierter Mountainbiker lässt also
das Interesse und den Bedarf an Naherholungsgebieten weiter steigen.
Allein rund um den Feldberg, bevorzugt am Fuchstanz, kann man an
schönen Wochenende leicht einige hundert Mountainbiker antreffen.

Das dabei aber diejenigen Erholungssuchenden, die sich früher allein
auf weiter Flur wähnten, plötzlich den Pfad der Tugend teilen sollen,
ist nicht ganz einfach. Konflikte sind vorprogrammiert, streckenweise
an der Tagesordnung und eskalieren hin und wieder.

Dabei ist es nicht immer der rüde Radfahrer, der durch sein Verhalten
einen Platzverweis herausfordert. Auch der Fußgänger, der sich gerne
mal zu dritt nebeneinander auf ausgewiesenen Radwegen bewegt,
ist gehalten ein wenig Rücksicht zu nehmen und sollte sich über ein freundliches Klingeln nicht gleich ärgern.

Auch unter Wanderern und Naturschützern gibt es mittlerweile militante Splittergruppen, das belegen die Unfälle auf Grund trickreich eingegrabener Nagelbretter und quer gespannter Drähte. Das geht weit über eine vertretbare Form der Auseinandersetzung hinaus und endet im schlimmsten Fall mit schweren Gesundheitsschäden und polizeilichen Untersuchungen.




Lösungen waren schwer zu finden und scheiterten gerne an der
fehlenden Einsicht beider Seiten. Eine einfache Lösung jedoch scheint
es jetzt zu geben: Eine Gruppe Mountainbiker hat sich angeboten, auf
der Ski- und Rodelstrecke auf dem Feldberg eine Mountainbike-Strecke anzulegen. In Eigenarbeit, ohne Zuschüsse.

Auf einem ohnehin für Sportzwecke angelegtem Gelände mit Parkplätzen, Bushaltestelle und Papierkörben könnten sich dann all diejenigen vergnügen,
die mit ihrer Art des Radfahrens bei Spaziergängern und Flechtengewächsen nicht immer auf Gegenliebe stoßen.

Das dies ein interessantes Ausflugsziel, nicht nur für Mountainbiker
werden kann, zeigen die Beispiele aus anderen Ländern und Regionen.
Seien es kommerzielle Angebote wie der Bikepark in Bad Wildbad/Baden Württemberg oder der Bikepark Geisskopf in Bayern als auch regionale Angebote, zum Beispiel an der Burg Frankenstein im Odenwald. Dort hat
man es verstanden, genau diese unterschiedlichen Bedürfnisse gut zu kombinieren und  ein attraktives Freizeitziel für alle Interessengruppen
zu etablieren.

Sicher ist es weder regionalpolitisch, noch ökologisch, noch wirtschaftlich sinnvoll, wenn der Mountainbiker erst mit Dachgepäckträger und über die Autobahn zu seinem Ziel kommt.

Sind am Ende nicht alle froh, wenn jeder sein „Revier“ bekommt?
Spricht nicht alles dafür, einen vorhandenen „Sportplatz“ einfach besser
und sinnvoller zu nutzen?

Zur Zeit bemühen sich die Mountainbiker um Gehör und Unterstützung,
nicht nur bei den zuständigen Stellen sondern auch bei allen in Frage kommenden Interessengruppen.

Wem gar nicht fällt das Wandern ein, der kann vielleicht ein Biker sein.
Wenn man also bald auch Rotwild auf der Skipiste sieht, dann ist dieses wahrscheinlich aus Aluminium.




Erläuterung:

von seitenmeister_Lars - am 26.08.2002 19:55

LLLLLLLegalisirung der Spielwiese(von Björn - 30.7.2002 18:55)

LLLLLLLegalisirung der Spielwiese(von Björn - 30.7.2002 18:55)
Autor: Björn (145.253.32.3)
Datum: 05.08.2002 10:34

LLLLLLLegalisirung der Spielwiese(von Björn - 30.7.2002 18:55)
Habe am Montag den 29.07.02 mit dem Forstamt Hochtaunus Telefoniert. Leider sind die Waldmeister nur für die zerstörung der strecke zuständig nicht aber für die legalisirung. Nächster schritt war der Verein NaturschutzparkHochtaunus , zu erreichen unter der Nr.06081/2885.Leider haben die sich noch nicht gemeldet (nerve sie aber weiter). Es giebt wohl auch einen Verein der hilft bei legaliesirung von strecken , muß noch mal ein paar seiten lesen .Schauteuch mal die Rider bis jannuar an ich weiß das da was war. Und zu guter letzt brauche ich eine Unterschriftensamlung um etwas druck machen zu können. Sollten uns mal treffen um ein konzept zu erstellen.Wann Wo Wie ist die Frage.MFG euer Hi-Rider

von seitenmeister_Lars - am 27.08.2002 07:17

Re: LLLLLLLegalisirung der Spielwiese(von Björn - 30.7.2002 18:55)

Autor: Lars (145.253.32.3)
Datum: 05.08.2002 10:35

Re: LLLLLLLegalisirung der Spielwiese(von Björn - 30.7.2002

Salve,das klingt doch gar nicht mal so schlecht. Vielleicht sollten wir die ganze Sache mal beim nächsten Treffen am Feldberg oder in der Stadt besprechen.
In diesem Sinne
Lars

von seitenmeister_Lars - am 27.08.2002 07:19

Re: LLLLLLLegalisirung der Spielwiese(von Björn - 30.7.2002 18:55)

Autor: Kai (145.253.32.3)
Datum: 05.08.2002 10:36

Re: LLLLLLLegalisirung der Spielwiese(von Björn - 30.7.2002

Biken auf dem Feldberg Legaliesiren(von Kai - 31.7.2002 11:28)
Na klar! cool das du dich drum gekümmert hast.Schick mir mal eine nummer wo ich dich erreichen kan. (per email)

Tomorrow we ride Tequila tonight!

von seitenmeister_Lars - am 27.08.2002 07:20
Hallo Leute,

da ich selbst erstens eine Speedhub fahre und zweitens lieber bergab als bergauf fahre, glaube ich, meinen Senf dazugeben zu müssen und auch zu dürfen:

1. Respekt für Euren Mut und Euer Engagement.
2. Sollte diese Art von offiziellem Schriftverkehr auch künftig Gehör finden, müssten unbedingt Rechtschreibung und Grammatik überprüft werden - und zwar vor Versendung des Schreibens. Sicher könnt Ihr jetzt sagen, dass ich nicht mal versucht habe, sowas zu schreiben. Aber darum geht es nicht. Es macht bei solchen offiziellen Stellen, denen man als Bittsteller gegenüber tritt, einfach einen korrekten Eindruck und vermittelt nicht den Anschein, als wäret Ihr nur so halbgewalkte Knallköppe, die mal eben nur so nachfragen, sondern erstzunehmende Verhandlungspartner.
3. Man stelle sich vor, Euer Projekt wird genehmigt, und das Ergebnis ist eine Sperrung anderer Wege im Taunus. Lasst Euch in irgendeiner geeigneten Form versichern, dass es dazu nicht kommt, sonst gibt´s nur noch Freerider und Downhiller auf der Skipiste und keine anderen Biker mehr. Außerdem hat der Taunus noch andere fantastische Singletrails zu bieten, deren Benutzung und auch die sämtlicher Zubringerwege/Forststraßen - also eigentlich aller Wege im Taunus - gesichert bleiben muss.
4. Ich habe bei Hi-Bike auf der Unterschriftenliste signiert.
5. Berücksichtigt bei der Beschilderung solche Dinge wie Haftungsausschluss, Verbot der Benutzung der Strecke durch Wanderer - woraus meine Angst erwächst, man könnte andere Wege für die Bikebenutzung sperren - Benutzung auf eigene Verantwortung.
6. Welche Lösung habt Ihr für den Uphill geplant?

Mit freundlichen Grüßen und nochmal Helm ab!

Michael aus Friedrichsdorf

von michi - am 30.09.2002 20:40
Hallo Michael,

auch wenn das hier streckenweise vielleicht den Anschein erweckt: ein paar von uns sind orthographisch einigermassen bewandert, die Version des Briefes, die hier zu lesen ist, wurde vor dem Versand nochmals überarbeitet. Sie entspricht jetzt einer gängigen Sprachnorm, die auch der Prüfung einer deutschen Behörde standhält.

Ansonsten:
Danke für Deine Anmerkungen! Mit einigen Deiner Bedenken hast Du sicherlich recht. Wegerecht für alle ist ein wichtiger Aspekt der sozialen Interaktion!

Gruss, de Peter

von de Peter - am 02.10.2002 06:58
A N I M A L Mother ...

:spos: :spos: :spos: :spos: U´re right. :spos: :spos: :spos: :spos:

Das ist alles, was ich dem hinzufügen kann.
btw:
Kennt eigentlich jemand den aktuellen Status des Projekts. Der Björn ist ja dzt. im Urlaub. Wann wird der Brief inkl. US-Liste abgeschickt? Oder ist das gar schon geschehen??

DER ÖSTERREICHER

von gabe - am 03.10.2002 09:42
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.