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mikas-welt
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Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Mika

AMERIKA ******************9/11

Startbeitrag von Mika am 15.09.2001 11:23

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Land der unbegrenzten Möglichkeiten!
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Wir fühlen mit den Angehörigen der Terroropfer*


*..............ohne.........Worte..............*




Trauer im Internet
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Berlin (AP) «Zutiefst geschockt», «Akt gegen die Menschlichkeit», «sinnloser Terror», «Tränen in meinen Augen» - die Einträge im Online-Kondolenzbuch der Amerikanischen Botschaft in Berlin - teils auf Englisch, teils auf Deutsch - zeugen von tiefer Erschütterung und großem Mitgefühl. Auch die Gästebücher und Foren anderer Online-Plattformen sind voller Einträge von Menschen, die ihrer Bestürzung über die Terroranschläge in den USA Ausdruck verleihen wollen.

Die Wortwahl ist unterschiedlich, die Aussage stets die gleiche. «Wir sind vom Donner gerührt, dass es heute immer noch Menschen gibt, die die fundamentalen Werte aller Menschen durch solche abscheulichen Gewaltakte mit Füßen treten», schreibt zum Beispiel der Berliner Verein «Vergessene Jugend» in einer Erklärung, die sich auf dem Gästebuch von berlin.de findet.

Auch die Sorge über die weitere Entwicklung wird häufig zum Ausdruck gebracht: «Ziemlich hilflos sitzen wir hier, getrieben vom Bedürfnis helfen zu wollen, stehen wir den Tatsachen ohnmächtig gegenüber und müssen zusehen wie Trauer, Wut und Rachelust sich wie ein Lauffeuer ausbreiten und vereinzelte zu unüberlegten Handlungen treiben», ist bei berlinOnline.de zu lesen. Ein Bürger schreibt dort: «Frage mich nur, wie dieser Albtraum weitergehen soll.» Andere geben ihre Ohnmacht zu: «Es fehlen einem im Grunde die Worte.»

Die Online-Redaktion des Berliner «Tagesspiegel» fragt, ob alle Partys, Aufführungen und Sporttermine in Berlin abgesagt werden sollten. Die Meinungen gehen auseinander. «Wir sollten uns nicht ablenken, sondern nachdenken im Moment», schreibt Axel. Jennifer ist dagegen. Es sei als Erfolg für die Attentäter zu werten, wenn das gesamte gesellschaftliche Leben lahm gelegt werde, meint sie.


Für Menschen, die sich nach dem Schicksal von Amerikareisenden erkundigen wollen, hatte das Auswärtige Amt kurz nach den Anschlägen am Dienstag eine Telefon-Hotline eingerichtet. Fast 20.000 Anrufe beunruhigter Menschen sind seither dort eingegangen. Mindestens 16 Telefone sind permanent besetzt. Der Krisenreaktionsstab, der Informationen sammelt und weiterleitet, umfasst rund 50 Mitarbeiter.

Die Gründe für die Anrufe sind unterschiedlich. Es geht vor allem um Erkundigungen über mögliche Opfer. Manche nutzen die Hotline, um ihre Bestürzung zum Ausdruck zu bringen. Andere suchen Rat, weil sie Reisen nach Amerika planen. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes sind die täglichen Zugriffe auf die Homepage des Ministeriums von rund 10.000 auf 35.000 gestiegen.

Viele Bürger schreiben E-Mails an die Bundesregierung. In mehr als 2.000 elektronischen Briefen bedauerten sie die Anschläge, wie Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye berichtet.

Auch die Lufthansa verzeichnet deutlich mehr Zugriffe auf ihre Informationspage «Infofly». Rund 120.000 Besucher täglich seien in drei Tagen gezählt worden, sagte eine Firmensprecherin. Die Call-Center der Fluggesellschaft hätten doppelt so viele Anrufe erhalten wie an anderen Tagen. Rund 30.000 Kunden hätten am zum Beispiel am Donnerstag telefonisch Auskünfte eingeholt - an normalen Tagen seien es zwischen 15.000 und 16.000.

[www.usembassy.de]

[www.berlin.de]

[www.berlinonline.de]

[www.tagesspiegel.de]

[www.bundesregierung.de]

[www.lufthansa.de]


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Erschöpfte Retter bergen Leichenteile


New York (dpa) - Hunderte erschöpfte Feuerwehrleute und Bauarbeiter haben am Samstagmorgen die Suche nach Überlebenden unter den Trümmern des World Trade Center in New York fortgesetzt. Die Männer konnten aber nur einige Tote und nahezu 400 Leichenteile bergen. Man müsse sich mehr und mehr darauf einstellen, dass aus einer Rettungs- nun eine reine Bergungsoperation werde, sagte ein Sprecher der New Yorker Feuerwehr.

Nachdem am Freitag schwere Regenfälle das Katastrophengebiet in eine gefährlich rutschige Schlammwüste verwandelt hatten, zog über Nacht ungewöhnlich kühles, aber wenigstens trockenes Wetter auf.

US-Präsident George W. Bush hatte den Rettungs- und Bergungstrupps am Abend zuvor persönlich für ihren aufoperungsvollen Einsatz gedankt. Inzwischen machte das große Hospitalschiff der Marine, USS Comfort, an der Südspitze Manhattans fest. Dadurch sollen die mit Verletzten überfüllten Hospitäler der Stadt entlastet werden. Gleichzeitig können Angehörige der Bergungsmannschaften das Schiff für Ruhepausen nutzen.

Trotz intensiver Bemühungen konnten seit dem Einsturz der Zwillingstürme des Welthandelszentrums nur fünf Menschen lebend geborgen werden. Weit mehr als 5000 Leichen werden noch unter den Trümmern vermutet. Etwa 130 Todesopfer wurden inzwischen geborgen. Etwa 60 Verletzte starben in Krankenhäusern

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