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Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
R+J, Christo

Krämpfe durch Kreatin?

Startbeitrag von Christo am 21.01.2007 13:14

Moin,
ich nehme seit ca. 3 Wochen täglich 3-4 g Kreatin zu mir - morgens und abends. Ich laufe seit ca. 1,5 Jahren mindestens zweimal die Woche die gleiche Strecke, hatte nie Probleme. So, seit ca. zwei Wochen habe ich nach ca. der Hälfte der Strecke so krasse Verhärtungen in beiden Waden bis runter zur Archillessehne, daß ich erstmal ne Pause machen muss und dehnen muss, was zuerst kaum geht. Ich habe da so das Kreatin im Verdacht, da ich auch beim Gewichtstraining kürzlich immer einen heftigen Pump bekomme. Ist das erste Mal, daß ich Kreatin nehme.
Ich trinke täglich drei Liter, habe mir schon Mg-Bomben geholt (ca. 500-600 mg pro Tag). Ich bin 1,79 groß, wiege ca. 92 kg, trainiere jeden Tag mit Gewichten.

Würde mich mal interessieren, ob es anderen Leuten ähnlich geht und was die unternommen haben.

Danke.

Christo

Antworten:

Hallo,

auf der Internetseite [www.svl.ch] findest Du die SEHR DETAILLIERTE wissenschaftliche Untersuchung ("Wissenschaftliche Grundlagen zum Kreatinkinase System" von Prof. Dr. Theo Wallimann) zu Creatin.

In dem Abschnitt "Mögliche Nebenwirkungen" steht dort (Zitat):

"Bisher sind keine bedeutsamen Nebenwirkungen von Kreatin bekannt, abgesehen von gelegentlichen leichten Blähungen, die oft darauf zurückzuführen sind, dass das Pulver mit zuwenig Flüssigkeit eingenommen wird und deswegen das relativ schlecht lösliche Kreatin als Pulver im sauren Miileu des Magens ungelöst verweilt. Bei einigen Personen treten vor allem während der Ladephase leichte Muskelkrämpfe, vorwiegend in den Waden auf, die aber nach zusätzlicher Einnahme von Magnesium (150-600 mg Magnesium) bald wieder verschwinden. Dieses Phänomen kann dadurch erklärt werden, dass die Erhöhung des Phospho-Kreatin-Spiegels im Muskel zu einer Erniedrigung der Konzentration an freiem Magnesium in der Muskelzelle führt, weil Phospho-Kreatin selber Magnesium binden kann."

Ansonsten, einfach den unter obigem Link angegebenen sehr interessanten Beitrag von Prof. Dr. Theo Wallimann (Institut für Zellbiologie ETH-Hönggerberg) komplett durchlesen. Danach ist man dann quasi ein "Kreatinexperte" ;-)

Auf jedenfall scheint, so wie Du das schreibst, das Creatin bei Dir ja genau richtig zu wirken ! VIEL ERFOLG weiterhin !

Ciao



von R+J - am 21.01.2007 14:04
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