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Informationen zum Thema:
Forum:
Berufsbild Rettungsassistent
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Daniel Grein, Ponny, Cherokee

3 Jahre Ausbildung=Arbeitslos?

Startbeitrag von Cherokee am 23.08.2003 07:28

Da ist mir heute morgen beim aufstehen ein Gedanke über die Neuordnung des Berufsfeldes des RettAss gekommen. Dieser Beruf soll ja, so Gott will, ein 3 jähriger Lehrberuf werden, in dem man Lerhgehalt bekommt. Nun ist es ja so und es scheint zu stimmen schaut man sich hier im Forum um, das es jetzt schon zu viele RettAss gibt, aber zu wenig Arbeit für sie. Kommt jetzt das neue Gesetz, dann ist die Rechnung doch einfach: Ich bekomme Geld, 3 Jahre Lehre und am Ende? NAAAA? Logisch, NOCH mehr Arbeitslose! Wer soll dann eigentlich die Ausbildung zahlen? Die RettOrg, die Krankenkassen? Muss dann jeder Ausbildungsbetrieb Praktikaplätze stellen??

Also vieleicht ist das Schulgeld gar nicht so schlecht, betrachtet man so die Erfolgschancen auf dem Arbeitsmarkt!

Antworten:

Es ist angedacht, dass Interessenten sich direkt bei den Trägern des Rettungsdienstes bewerben und die Träger dann darüber entscheiden, ob sie diese einstellen oder nicht. Im Falle der Einstellung soll der Träger einen Ausbildungsvertrag mit einer Rettungsschule abschließen, die dann für die weitere Ausbildung verantwortlich ist. Somit wäre gewährleistet, dass die Schulen nicht beliebig (zahlenmässig) ausbilden können und ein gewisses Gleichgewicht hergestellt wird.
Die Kostenübernahme muss sicherlich noch diskutiert werden, nach derzeitigem Stand müsste die Ausbildung von den Kassen als Kostenträger übernommen werden, aber hier ist noch nicht das letzte Wort gesprochen.

von Daniel Grein - am 23.08.2003 10:29
Ich dachte das nur der Berliner Arbeitsmarkt für RA schlecht ist?
Bin Kinderkrankenpfleger , und mich mit dem Gedanken befast diese Richtung hier einzuschlagen , kosten wären zweitrangig , solange ich hinterher ne Jobmöglichkeit habe, Aber das sieht ja dann wohl schlecht aus ? Oder ?
Gruß Andreas

von Ponny - am 28.09.2003 23:08
Hallo Andreas,

die Chancen auf eine Festanstellung im Rettungsdienst sind derzeit nicht die besten. Allerdings gibt es hier regionale Unterschiede. Allgemein kann sicher gesagt werden, dass Flexibilität belohnt wird. Wer seinen Wohnsitz ohne Probleme verlegen kann und auch an einem anderen Ort glücklich werden kann, hat hier weitaus bessere Chancen auf eine eventuelle Anstellung. Gerade bei grossen privaten Krankentransport-/Rettungsdienstunternehmen ist die Fluktuation relativ hoch, was allerdings auch oft auf die Arbeitsbedingungen zurückzuführen ist. Selbstverständlich gibt es auch genügend private Anbieter, die hervorragende Bedingungen bieten.
Eine Garantie dafür, nach absolvierter Ausbildung eine Festanstellung zu bekommen, kann nicht gegeben werden.
Oft muss zunächst mit einem befristeten Arbeitsvertrag vorlieb genommen werden. Wer allerdings einmal einen unbefristeten Arbeitsvertrag in der Tasche hat, dem wird so schnell nichts passieren, sofern es sich um eine reguläre Planstelle handelt.

von Daniel Grein - am 30.09.2003 16:42
Ja, das is ja mein Problem. habe ja als Kinderkrankenpfleger ne unbefristete Stelle , da überlegt man mehr als einmal ob die feste Stelle oder das Interesse mehr zählt. Und da ich noch nicht mit der Schule angefangen hab kannst Dier denken wie ich denke.
Geht sone Schule eigentlich auch Berufbegleitend ?
Gruß Andreas

von Ponny - am 01.10.2003 03:18
Es gibt die Möglichkeit, die Ausbildung zum Rettungsassistenten berufsbegleitend zu machen. Hierzu bieten die Schulen meist Wochenendkurse an. Durch die derzeit noch gegebene Möglichkeit, die Ausbildung aufgrund deiner Vorbildung zu verkürzen, wäre dies durchaus zu überlegen.

von Daniel Grein - am 01.10.2003 07:30
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