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Informationen zum Thema:
Forum:
Berufsbild Rettungsassistent
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
ndp, Weltreisender, ThorstenH, Urinkellner, Rettungsschlumpf, bobycar

Notkompetenzheft

Startbeitrag von Rettungsschlumpf am 10.01.2005 13:33

Hallo,
ich habe jetzt schon öfters gelesen das ein ein Notkompetenzheft gibt. In dieses Heft kann man Maßnahmen die man selbst, unter Anleitung bzw. Aufsicht oder in Notkompetenz, durchgeführt hat vom entsprechenden Arzt "abzeichnen" lassen. Soll zum Nachweis dienen das man die Maßnahmen beherschd und regelmäßig durchführt. Kann mir jemand sagen wo ich so ein Heft bekommen kann?

Danke! ;-)

Schlumpf

Antworten:

Tach,

in welchem Kreis bist du unterwegs?

Normalerweise von deinem Arbeitgeber oder vom LNA.



von bobycar - am 10.01.2005 14:05
oder bastel Dir eines.
Das Ding hat ja keine rechtliche Bedeutung, muß demnach auch keinen Vorgaben oder Vorlagen entsprechen... Es soll ja nur im rechtlichen Streitfall nachweisen helfen, daß Du ab und zu mal sowas durchgeführt hast.

Ich persönlich bin jedoch eher davon überzeugt, daß es in solch einem Fall dazu dienen wird, einen ärztlichen Gutachter eine Zahl nennen zu lassen, die ÜBER der Anzahl der attestierten Maßnahmen liegt :-(

Gruß, Nils



von ndp - am 10.01.2005 19:37
Wir haben für unseren Betrieb, in zusammenarbeit mit dem ÄLRD, eigens welche drucken lassen.

Hier werden u.a. die besuchten Fortbildungen/Jahresfortbildungen/NK-Refresher dokumentiert, ausserdem sämtliche invasiven Massnahmen und Medikamentengaben und vom jeweiligen (NEF-)arzt unterschrieben.

@Nils:

Bei uns ist NK klar geregelt und auch seitens der Träger rechtlich abgedeckt! Daher brauch sich bei uns keiner fürchten, vielmehr dient dieses Heft wie oben schon abgesprochen als Nachweis der bereits durchgeführten Massnahmen um zu erkennen, dass der RettAss die Massnahmen auch beherrscht.

Wie das andererorts aussieht kann ich natürlich nicht beurteilen.

Besten Gruss

von Urinkellner - am 10.01.2005 19:43
oder halt, dass er/sie es nicht ausreichend beherrscht. wieviele Intubationen pro Jahr sind denn bei euch ausreichend?

von ndp - am 10.01.2005 19:48
2 Intubationen im Jahr reichen aus..... ob die im Zweifel auch einen Gutachter überzeugen ? :-)

Das "Notfallversorgung mit Kompetenz - Konzept" des Main Kinzig-Kreises findet ihr hier:

[www.leitstelle-mkk.de]



von ThorstenH - am 10.01.2005 22:42
interessant zu lesen, trotz einiger Wiederholungen.

Einige Fragen bleiben offen:

sehr lustig, das man für einen Zugang in "abgesicherter Kompetenz" lt. Algorithmus ein arztbesetztes Rettungsmitel anfordern muß, für Glucose aber nicht. Sollte also der unwarscheinliche Fall eintreten, daß der Patient schon einen Zugang liegen hat... *ggg*

ist Auxiloson bei euch noch Mittel der Wahl bzw. habt ihr überhaupt noch ein Kortisonspray dabei?

Diazepam rectal bei Krampfpatienten aller Altersklassen? Was ist bei diesem Applikationsweg ungefährlicher als bei i.v. (Dosierungsprobleme)?

Nitrolingual bei kardialem Lungenödem ja, Furosemid nein? Übrigens lese ich gerade in der Fachinfo daß man das garnicht s.l. sprüht, sondern in die Mundhöhle sprüht ??? Na egal, Hersteller und Ärzte sind sich ja in Fragen der Medikamentenanwendung öfters mal nicht so ganz einig...

Ansonsten ein gut gemachtes Konzept sehr eng an der Empfehlung der BÄK angelehnt. Habe ich hier schon den Link vom Hildesheimer NK-Konzept gepostet? [www.feuerwehrarzt.de] sehr ähnlich eigentlich.

Gruß, Nils



von ndp - am 10.01.2005 23:56
Ich hab so ein Heftchen bei einem Kollegen auf meiner Rettass-Schule gesehen. Der kam von der JUH aus Hessen-fragt mich aber bitte nicht woher genau.
Wir ham sowas nicht!!!

Grüße aus dem Süden der Republik und nen ruhigen Dienst

von Weltreisender - am 13.01.2005 18:45
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