Wer kennt einen guten Arzt in Bayreuth oder Bamberg

Startbeitrag von Monika Krauß am 22.01.2006 09:55

Hallo Ihr Lieben!

Endlich finde ich im IN mal ein Forum, bei welchem ich mich mit Leuten über meine Fibro - Erkrankung austauschen kann. Vor fünf Jahren wurde bei mir in Mannheim - ich arbeitete damals noch als Krankenschwester in der Mannheimer Uniklinik die Fibro festgestellt. Ich litt ständig an extrem starken Schmerzen in der Muskulatur, hatte häufig starke Kopfschmerzen, war immerzu müde und schlapp. Außerdem litt ich an extremen Kältegfühl im ganzen Körper. Bei mir kommt hinzu, dass ich seit 8 Jahren noch an einer chronischen Nierenbeckenentzündung sowie einer kompensierten, chronischen Niereninsuffizienz - hervorgerufen durch angeborene Missbildungen der Blase, beider Harnleiter und beider Nieren leide. IN den letzten Jahren wurde ich also 8 mal erfolglos an Blase, beiden Harnleitern und Nieren operiert. Antibiotika und Penicilline sowie Sulfonamide kann ich aufgrund schwerer Allergien nicht nehmen.
Die Fibro kommt bei mir immerzu schubweise und verursacht sehr heftige Schmerzen und große Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Meinen geliebten Beruf als Krankenschwester kann ich seit 2002 nicht mehr ausüben- da die körperliche Anstrengung und die anstrengende Schichtarbeit und der Nachtdienst nicht mehr möglich sind. 2002 schickte mich die BfA auch zu einer 4 wöchigen Medizinischen Reha nach Bad Wildungen - von wo ich damals als arbeitsunfähig und auch als berufsunfähig für meinen Beruf entlassen wurde. Ich hatte jedoch schon 2 Gutachten vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse , sowie auch diverse ärztliche Atteste von Fachärzten, dass ich aufgrund meiner Chronischen Nierenerkrankung, meiner jahrelangen starken chronischen Schmerzen , sowie aufgrund der FIBRO arbeits-, und berufsunfähig sei. Anfang 2004 schickte mich die BfA dann zur Teilhabe am Erwerbsleben = berufliche Reha in ein Berufsförderungswerk. Nach 10 Monaten brach die BfA die Teilhabe am Erwerbsleben ab- da ich an ständigen Schüben der Fibro und meiner chronischen Nierenerkrankung litt. Nach Abbruch der Teilhabe am Erwerbsleben durch die BfA erhielt ich erst einmal Krankengeld. Die Krankenkasse und auch der Medizinische Dienst forderten mich auf- bei der BfA einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen, was ich auch tat. Trotz zahlreicher Atteste und den beidne Gutachten des MDK`s und dem Gutachten der Rehaklinik schickte mich die BfA zu drei!!! verschiednen , ärztlichen Gutachten. ( Neurologe, Psychiater, Orthopäde, Internist) . Von den Gutachtern wurde man zum Teil sehr unverschämt und arrogant behandelt. Der Orthopäde, der sich null mit Fibro auskannte- meinte sogar - für ihn seien ALLE!!!! Fibro- Kranke psychsich krank und gestört. Dennoch erhielt ich dann eine befristete Zeitrente wegen Voller Erwerbsminderung für ein Jahr! Im Sommer 2005 stellte ich dann bei der BfA einen erneuten Antrag auf Teilhabe am Erwerbsleben , da ich selbst die befristete Zeitrente für keine Dauerhafte Lösung halte- und ich eben sehr gerne wieder in einem Berufsförderungswerk eine berufliche Reha absolviert hätte- ich wollte wieder eine sinnvolle Aufgabe - und auch das Gefühl haben , gebraucht zu werden. Da ich jedoch sehr häufig an Krankheitsschüben bedingt durch meine FIBRO und meine Nierenerkrankung litt- rieten mir die Rehaberater der BfA - lieber einen Antrag auf Weiterberentung zu stellen. Also tat ich dieses. Schon vier Monate - bevor meine befristete Zeitrente endet - sie endet am 28. Februar 2006 stellte ich also bei der BfA den Verlängerungsantrag. Schon Anfang Oktober erhielt ich eine Antowrt von der BfA - dass mein kompletter Antrag eingegangen sei. Jedoch wurde ich erst Ende Dezember 2005 zum ersten , ärztlichen Gutachten geschickt, im Januar 2006 dann zum zweiten ärztlichen Gutachten und ein ärztliches Gutachten steht noch aus - ich habe hierfür noch nicht mal einen Termin- obwohl meine Zeitrente am 28. Februar endet!!!! Vorsorglich habe ich mich natürlich vor drei Monaten bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet. Ich habe übrigens aufgrund der FIBRO; chronischen Nierenerkrankung und der chronischen Schmerzen seit einigen Jahren eine Schwerbehinderung von 60 %. Die Agentur für Arbeit sagte mir gleich- aufgrund meiner chronischen Erkrankungen und der Schwerbehinderung sei ich nicht vermittelbar. Die BfA müsse mich entweder weiterberenten oder aber sie müsse mir eine erneute Teilhabe am Erwerbsleben in einem BFW bezhalen. Jetzt wurde ich Anfang dieses Jahres vom Internistischen Gutachter sehr arrogant behandelt- er hat - wie damals in 2005 der Orthopädische Gutachter alle Fibrokranken als Psychisch krank hingestellt - und als ob alle Fibrokranken sich das einbilden würden. Und obwohl ich doch die beiden Gutachten des MDK`s und das Gutachten der Rehaklinik und diverse ärztliche Atteste habe - dass ich für meinen Beruf als exam. Krankenschwester - den ich mit Ausbildung 14 Jahre ausübte - berufsunfähig sei - stellte mich der Internistische Gutachter mit einem Mal so hin - als könne ich wieder über drei Stunden täglich als Krankenschwester arbeiten- obwohl dies schier unmöglich ist. Ich sehe kommen - dass die BfA meine Weiterberentung ablehnen wird. Dann müßte ich erneut einen Antrag auf Teilhabe am Erwerbsleben stellen. Was jedoch - wenn die BfA auch diesen Antrag ablehnen wird???? Ich bin seit Jahren im VdK - doch die haben mir keine Hoffnung gemacht - sie sagen - die Sozialgerichte seien stark überlastet - und sollte man Widerspruch gegen die Ablehnung der Weiterberentung einlegen - dann könne dies bis zu zwei Jahren dauern. Seit ich nun wieder in Oberfranken lebe - sieht es mit der ärztlichen Versorgung und Betreuung schlecht aus. Habe zwar einen guten Hausarzt - doch er kennt sich mit der FIBRO gleich null aus. Nun suche ich - am besten in Bayreuth einen guten Rheumatologen , Orthopäden oder Internisten- der sich mit FIBRO auskennt - und auch einen guten Schmerztherapeuten. ZUdem würde ich mich sehr freuen, mich mit Euch auszutauschen - Eure Erfahrungen mit der Erkrankung, den Ärzten, der BfA , den Gutachtern usw. Über Euere Antworten würde ich mich sehr freuen. Ich wünsche Euch allen eine schöne und schmerzfreie Zeit und alles Liebe und Gute. Euere Moni

Antworten:

Hallo Moni,
meine Frau war auch in Bad Wildungen, ist übrigens auch KS, leider wurden im Entlassungsbericht die Äußerungen die meiner Frau gegenüber gemacht wurden nicht dokumentiert.
Als ich mich dann mit Dr. Wagner in Verbindung setzte wurde nur um den heißen Brei herumgeredet, es kam nichts dabei herum.

Gebe Ihnen mal eine Adresse, ist allerdings in der Nähe von Forchheim.
(Dr. med. Hans-Dieter Neubauer M.P.H. ( Magister Public Healt) Tel 09190/1575 91336 Heroldsbach) ist der Hausarzt von uns.
Meine Frau ist seit 3 Jahren bei ihm und hat sehr gute Erfolge, sie ist über die Fibroselbsthilfegruppe auf ihn aufmerksam geworden, die er auch betreut.

So wie sich das Ganze anhört, sind Sie nach dem 02.01.1991 geboren und unterliegen somit der sogenannten Verweisungsklausel.
Was heißt, daß man in einen anderen Beruf verwiesen werden kann, egal ob derjenige es schafft oder nicht.
Ich weiß, dies klingt verückt, ist aber leider so.

Zum Arbeitsamt:
Wenn Sie noch kein AL-Geld bezogen haben, haben Sie einen Anspruch auf AL obwohl sie nicht vermittelbar sind.
Die Agentur für Arbeit versucht Sie natürlich los zu werden.
Diesen Fall hatten wir schön öfter, sie verweißen auf das Sozialamt usw.
Da heißt es dran bleiben, nur dies ist halt nicht immer so einfach wenn man eh schon angeschlagen ist.

Sodenn Moni, wenn es für Sie nicht zu weit ist, ist Dr. Neubauer sehr zu empfehlen.
Es wünscht Ihnen auf jeden Fall gute Besserung und gutes gelingen in Sachen BFA

stefan.moenius@online.de

von Stefan Mönius - am 09.03.2006 11:05
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