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Zweitfrauen und ihre Probleme
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
ilona sc, Harzhexe, Knutschbaer, alte bekannte

Unterhalt

Startbeitrag von Knutschbaer am 24.06.2003 15:48

Hallo,
ich habe heute auch mal eine Frage an Euch.
Ist zwar nicht direkt ein Zweitfrauenproblem aber vielleicht weiß jemand Rat.

Über die neue Unterhaltsreglung ab 01.07. haben wir uns ja alle schon tierisch geärgert. Mein Mann hat zwei Kinder aus erster Ehe und löhnt ein beträchtliches Sümmchen jeden Monat.

Ich habe auch einen Sohn mit in die Ehe gebracht. Er hatte 5 Jahre keinen Kontakt zu seinem Vater. Nun, vor ein paar Wochen haben die beiden sich ganz zaghaft wieder angenähert. Ich freue mich sehr für meinen Sohn, weil ich sehe wie glücklich er ist. Wir wohnen 600km entfernt von seinem Vater. Es ist kein regelmäßiger Kontakt. So eher 2 mal im Monat ein Telefonat. Einmal haben sie sich nach Ostern kurz gesehen. Das war für Vater und Sohn schon ein bewegender Moment. Mein Sohn war 8 als sie sich das letzte Mal gesehen haben. Nun ist er beinahe schon ein "Mann". Er wird bald 14. Probleme mit dem Unterhalt gab es seither kaum.

Nun müßte ich ihn eigentlich auffordern mehr Unterhalt zu zahlen. Aber mein Sohn fleht mich an, es nicht zu tun. Er hat so große Angst, dass er sich dann wieder abwendet von ihm. Seither habe ich alle Unterhaltprobleme gleich über meinen Anwalt abgeklärt. Der hat nun schon wieder angefragt ob er aktiv werden soll. Mein Sohn fragt jeden Tag, ob ich schon was unternommen habe. Ich habe ihm schon paarmal erklärt, das wir gar nicht anders können, als den Unterhalt zu fordern, schließlich zahlt mein jetziger Mann auch einen Haufen Geld. Aber das interessiert meinen Sohn nicht.
Er will keinen Ärger aufkommen lassen. Eigentlich kann ich ihn gut verstehen. Es wären 15 Euro die er mehr bezahlen müßte.
Mein Sohn meint, darauf können wir doch "locker" verzichten. *grins* (Und das bei den Ansprüchen eines 14-jährigen)

Was meint ihr? Ich denke ich werde meinen Anwalt trotzdem beauftragen, diesen neuen Unterhalt geltend zu machen. Oder????:confused:

Herzliche Grüße
Steffi

Antworten:

Hi Steffi,

das kannst nur Du alleine entscheiden.......wo kein Kläger, da kein Richter.

Aber nurmal so am Rande...der Unterhalt Deines Ex ist nicht dafür da, um das "Loch" zu stopfen, welches die UH-Zahlungen Deines jetzigen Mannes an seine Ex verursacht.

Wenn Dein Sohn das nicht möchte, wie wäre es mit dem Vorschlag, das er sich sein Taschengeld durch einen kleinen Nebenjob selbst verdient ;) . Dann wirste sehen, wie ernst es ihm ist, und einen kleinen erzieherischen Effekt hat es auch noch *fg*.



von Harzhexe - am 24.06.2003 15:55
Wie wäre es denn mit einem freundlichen Brief?

"Hallo Exmann,
deine Unterhaltssumme für das große Kind ändert sich demnächst -bitte vergiß nicht, das entsprechend zu ändern.
Sohn möchte nicht, daß ich mit dir diesbezüglich Kontakt aufnehme, weil er Angst hat, dich in so einer möglichen Konfliktsituation wieder zu verlieren. Magst du diesbezüglich mal mit ihm reden? Und -gibt es möglicherweise Probleme, wenn du mehr Unterhalt zahlen würdest?

cu, Exe"

Nur als Anregung :-)

von alte bekannte - am 24.06.2003 16:05
Hallo Hexe,
das ist schon richtig, was du meinst über "Loch stopfen".
Aber da wir keine getrennten Kassen haben, geht bei uns alles in einen Topf. Natürlich kann auch ich nicht auf den Unterhalt verzichten. (brauch ich ja auch nicht). Ich meinte das so, dass genauso wie die EX jeden Monat regelmäßig ihren Unterhalt bekommt, genauso regelmäßig hätte ich meinen gern.

Obwohl mein Mann immer regelmäßig gezahlt hat, bekommen wir immer gleich wilde Drohungen wenn wieder eine Erhöhung ansteht. Sie würde nicht auf einen Cent verzichten. Ich bin nun halt am überlegen, ob es das Wert ist, dafür den Kontakt zwischen Vater und Sohn zu gefährden.

Na ja, mal sehen was ich machen werde.

herzliche Grüße
Steffi

von Knutschbaer - am 24.06.2003 16:06
Hallo Steffi,

wieviel zahlt Dein Ex-Mann für Euren gemeinsamen Sohn ??? Würde mich nurmal so interessieren.



von Harzhexe - am 24.06.2003 16:13
Knutschbaer schrieb:

Zitat

Hallo,
ich habe heute auch mal eine Frage an Euch.
Ist zwar nicht direkt ein Zweitfrauenproblem aber vielleicht
weiß jemand Rat.

Über die neue Unterhaltsreglung ab 01.07. haben wir uns ja
alle schon tierisch geärgert. Mein Mann hat zwei Kinder aus
erster Ehe und löhnt ein beträchtliches Sümmchen jeden Monat.

Ich habe auch einen Sohn mit in die Ehe gebracht. Er hatte 5
Jahre keinen Kontakt zu seinem Vater. Nun, vor ein paar
Wochen haben die beiden sich ganz zaghaft wieder angenähert.
Ich freue mich sehr für meinen Sohn, weil ich sehe wie
glücklich er ist. Wir wohnen 600km entfernt von seinem Vater.
Es ist kein regelmäßiger Kontakt. So eher 2 mal im Monat ein
Telefonat. Einmal haben sie sich nach Ostern kurz gesehen.
Das war für Vater und Sohn schon ein bewegender Moment. Mein
Sohn war 8 als sie sich das letzte Mal gesehen haben. Nun ist
er beinahe schon ein "Mann". Er wird bald 14. Probleme mit
dem Unterhalt gab es seither kaum.

Nun müßte ich ihn eigentlich auffordern mehr Unterhalt zu
zahlen. Aber mein Sohn fleht mich an, es nicht zu tun. Er hat
so große Angst, dass er sich dann wieder abwendet von ihm.
Seither habe ich alle Unterhaltprobleme gleich über meinen
Anwalt abgeklärt. Der hat nun schon wieder angefragt ob er
aktiv werden soll. Mein Sohn fragt jeden Tag, ob ich schon
was unternommen habe. Ich habe ihm schon paarmal erklärt, das
wir gar nicht anders können, als den Unterhalt zu fordern,
schließlich zahlt mein jetziger Mann auch einen Haufen Geld.
Aber das interessiert meinen Sohn nicht.
Er will keinen Ärger aufkommen lassen. Eigentlich kann ich
ihn gut verstehen. Es wären 15 Euro die er mehr bezahlen müßte.
Mein Sohn meint, darauf können wir doch "locker" verzichten.
*grins* (Und das bei den Ansprüchen eines 14-jährigen)

Was meint ihr? Ich denke ich werde meinen Anwalt trotzdem
beauftragen, diesen neuen Unterhalt geltend zu machen.
Oder????:confused:

Herzliche Grüße
Steffi



Also ich würde deinem Sohn in dem Alter schon Mitsprache- und Mitentscheidungsrechte einräumen. Ein 14jähriger kriegt auch leicht Jobs, wie z. B. Werbeprospekte verteilen. Viele Jugendliche machen das 1-2x im Monat. Damit könnte er die 15Euro im Monat locker einbringen und gleichzeitig lernen, dass man Entscheidungen nicht nur fällen sondern auch die Konsekvenzen tragen muß. Natürlich ich nehme an, dass dein Sohn Taschengeld bekommt. Auf dieser Weise könnte er sein Taschengeldanteil selber verdienen und seinem Vater die Erhöhung ersparen. Ob er ihm dann sagt oder nicht, dass kann in diesem Fall dann auch seine Entscheidung sein.

Ilona



von ilona sc - am 24.06.2003 16:33


Wenn Dein Sohn das nicht möchte, wie wäre es mit dem
Vorschlag, das er sich sein Taschengeld durch einen kleinen
Nebenjob selbst verdient ;) . Dann wirste sehen, wie ernst es
ihm ist, und einen kleinen erzieherischen Effekt hat es auch
noch *fg*.

LG
Harzhexe
[/quote]

Lach. Denselben Gedanken hatte ich auch.
Ilona



von ilona sc - am 24.06.2003 16:34
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