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A dream within a Dream
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1
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Lichtaloh

Wie Bruder und Schwester III [non to the story]

Startbeitrag von Lichtaloh am 12.02.2003 19:48



Ich wachte nachts auf, schweißgebadet in meinem Zimmer. Der Schweiß rann mein Gesicht hinab und der Atem entwich mir, so dass ich dachte keine Luft zu kriegen. Im fahlen Mondenschein, der durch die Scheiben fiel, beruhigte ich mich zusehends. Wieder hatte mich dieser Traum geplagt. Wieder, immer und immer wieder. Ich sah sie. Sah mich, als kleinen Jungen, gerade vielleicht mal..hm..ich weiß gar nicht mehr genau. Zwischen den Trümern fand ich sie, diesen Engel, tot, getötet hier auf der Ebene, wo nur die Hasenjäger lebend hin und wieder rauskamen. Was machte ich damals da? Ich wusste es nicht mehr genau,immer alleine gewesen und stets die Worte im Kopfe schallend "Versteck dich, versteck dich..versteck dich um Himmels Willen..:" Jetzt wo ich darüber nachdenke, ist es gar ironisch. Um Himmels Willen...ja.HIMMELS WILLEN. Ich lächelte leicht in die Dunkelheit hinein. Damals wollte ich gerade wieder unter dem nächsten Stein verschwinden, als ich sah, wie ein leises Piepsen erklang, irgendwo unter dem Schutt jener Trümer. Schon kam es mir vor, als würden sie wieder kommen, diese, die hier alle töteten. Ich schob den Stein weg, nur um ein kleines Mädchen zu entdecken. Vielleicht ein bis zwei Jahre jünger als ich. Sie hatte die Augen geschlossen, so fest, als wollte sie nicht mehr aufwachen...Ich griff nach ihr, als sie losschrie...Leicht hielt ich ihr erschrocken den Mund zu..."Nicht so laut!" Sie war kaum bei sich, ich merkte nur noch, wie ihr Körper langsam nachgab und sie ohnmächtig in meinen Armen zusammensackte. Damals dachte ich, sie sei tot und ich hätte sie getötet. Immer noch sehe ich diesen hübschen Engel unter den Trümmern, das Gesicht von Blut bedeckt, nur noch die schönen schwarzen Wimpern und die roten Lippen zeigen die schönheit, die sich darunter verbirgt.
Einen Moment war ich unachtsam, als ich einen Schatten erkannte, und herumwirbelte. Ein Hasenjäger. Das Gesicht kalt, die Augen mit einer gewissen Schärfe. Ich rührte mich nicht, stand nur da, mit diesem Mädche im Arm...
Er beugte sich langsam runter und...lächelte mich an. "Ihr habt euch wohl irgendwie in den Frachter geschließen, was? Ihr gehört hier nicht hin. Das ist der Ort der I-children..." Ich sagte immer noch nichts, als sie uns vor sich herschoben und hinauf fuhren hoch in die anderen Ebenen des Himmels, von denen ich nichts wusste. Ich sprach immer noch nicht, als wir oben ankamen..betäubt von dem Gefühl am Leben zu sein.."Na, wer seid ihr eigentlich...?" "Daimoniel..sagte ich..Ich, ich bin Daimoniel..und das ist..." Ich blickte auf das Mädchen mit den feurigen roten Haaren.."..Arahsiel..Wir haben gespielt, als plötzlich die Tür zufiel.." sagte ich, Angst vor dem Tod, Angst vor dem Blut, Angst davor, wie der Engel zu Enden. In der großen Blutlache...


Sie glaubten mir...
Und ich glaubte ihnen ein wahrer Engel zu sein...



Langsam ließ ich mich wieder zurückfallen auf mein Bett, als ich merkte, dass ich mich beruhigt hatte. Und nun war ich hier, ein Engelsadept, ein richtiger Engel.. kein Abschaum mehr, konnte schlafen, konnte essen, war da und wurde als einer von ihnen betrachtet...ich und meine Schwester. Meine Schwester Arashiel..

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